Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1923
- Issue
- Festneummer zum Ordenstage - Oktober 1923 (10.1923)
- Date
- 1923-10-01
- Page
- Seite 115 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Papier haarscharfe Abzüge., Der Hol?stock läßt sich dem Typensitze hricht einfügen'; daher seine hätifige Verwendung für Textillustrationen. Für größere Auflegen Würden später, als die Holzschneidekunst nach j Einführung i des mehr handwerksmäßigen Weißljnienstiches (j/gl. Gartenlaube und andere iZeitschriften) immer mehr verflachte, auf galvanischem Wege hergestellte werden die wieftigsten (Umrisse leijeht eingeritzt. Grabsticheln, d mit Nadeln ird mit* den zugeschlifam Hand- Klischees benutzt. Wiedergeburt ersc Nach seiner künstlerischen :heint per Holzschnitt nun als Flächenkunst von gesteigerter Scjhwarzweißwirkung. Das Kerbsc inittmesser bringt, die Die Zeidhnung w . vorn spjitzwinklif fenen Stahlklingen, deren Holzheft ballen rüht, der Stärke der Linien < ntsprechend leichten oder tiefer ins Metajll eingeg aben, indem die aufj einem Kissen liegende-Platte mit der linken Hand in Richtung der. aus ^führenden, meist parallel geschwungjenert- Lir ien bewegt wird. Nach Entfernung (1er durch deri Stichel verursachten Schnittränder jcirate) mittelst Schabeisen und Polierstahl die Putte Bi er Neumarkt (Aquarell) charaktervoller zur Gel den Alt-Brealau: persönliche Handschrif tung. Der Abdruck,geschieht in Ider bekannten Weise. Währenc die Japaner den Holzstock für den Mehrfarbenc ruck jedesmal richtig ausmalen t Pin«(In weich ineinander vertreiben, wird bpi uns zumeist für jede Farbe Platte geschnittejn. Die Töne ander gedruckt. Kupferstich älteren Stils eine besondere werden nebeneir Auch der wird nach jahrpunderjplanger Vorherrschaft, nur noch selten ai Seihe Technik (vom Stahlstich unterscheidet er sich , nur durch das Material und e jedoch wichtig absolut ebene und einer ' dunkeln $chich t sgeu! rschei< was grauere Druckwirkung) ist für aas Verständnis.* In eine Spiegelblank polierte, mit überzogene Kupferplatte Siegfried Lithos ihm Abdruck mit einer aus! Kienrur und zähem Firiis bestehenden Farbe eingeschwärzt, dje du: cii den Wärmofen elastisch erhaltene Farbe mix Gazelappen und dem Handt allen von der Oberfläche entfernt, so daß sie in die gestochenen Linien eindringt. Sind die'Plätte aränder, deren Eindrücke bekanntlich ein äußere«* Merkmal aller ■i «• Tiefdrücke sind, mit Kreide.sauber nächgepützt, danp kommt die Platte auf das Laufbrett der Kupjferdruckpresse; das der leichteien.Nachgiebigkeit halber schwach gefeuchtete, imgeleimte und weithe Kupferdruckpapier wird aufgelegt. Darüber kommen;ein paar dicke Filztücher, welche die Arbeit vor dqr vorzeitigen Vernichtung gegen denj, Druck der Eisenwalze schüizen, zwischen, denen das Laufbre.t hindurchggcreht wird» lind — 115 — t- ’J.