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Der Orden Bne Briss · 1923-09-01 · Nr. 9/10 - September (9.1923) · p. Seite 88

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1923
Issue
Nr. 9/10 - September (9.1923)
Date
1923-09-01
Page
Seite 88 (sequence 8)
Language
German
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Aus dem Büro der Großloge. 70. Geburtstag des Sr. Timendorfer. Br. Großpräsident Timendorfer begeht am 1. September ’d. J. seihen 70.; Geburtstag. Er hat den Wunsch geäußert, daß die Logen und Brüder von diesem Tage keine Notit nehmen sollen, mit Rücksicht auf die schwere Zeit, in der wir leben, und weil an seinem 25 jährigen Amtsjubiläuin Logen und Brüder: ihn mit Ehrungen und Aufmerksamkeiten ' geradezu überschüttet haben. — Der Geschäftsausschuß bes :hließt, den Logen zu empfehlen, dem dringend ausgesprochenen Wunsch des Brude Großpräsidenten insoweit nachzukommen, daß Logjen und! Brüder siel Glückwünsche beschränken mögen, insofedas Bedürfnis fühlen, diesen Tag nicht vorüber gehln zu lassen. (Aus der 617. S 'des Geschäftsaüi »Schusses). Brüder aus dem abgetrennten Gebiet: Diejenigen Brüdjer, welche davon Kenntnis erhalten, daß Brüder aus den ab^etrennten Log en oder deren Angehörige sich in Not befinden, werden dringend gebeten, geeignete Mitteilung;en an das Büro der Großloge, Kleiststraße |2 gelangen zu lassen. Aus den Logen des VIII. Distrikts. Breisgau-Loge, Freiburg. Als im Frühjahr vorigen Jahres der neue Termin begann, stand unsere Loge in Erwartung eines lang ersehnten Besuchs, hatte doch der hochw. Großpräsident schon länger einen Besuch bei uns in der Südwestecke Deutschlands, bei uns, die wir entfernt sind von Zentrum unseres in Aussicht gestellt. Mit großer sahen wir dem Besuch entgegen, erdoch von ihm eine Belebung, eine unserer Logentätigkeit. Die Einerfolgt sein, als f' von so weit Distrikts, Spannung hofften wii Auffrischu Mannes- Krcnkbra lmführung dts 100. Bruders im Oktober bot den äußeren Amlaß. Zwar hat unsere Loge schon bald 200 Brüder eingeführt, aber noch zählte sie gleichzeitig 100 Mitglieder. Unvergeßlich wird der Tag allen Teilnehmern sein. Was der hochw. Oroßpräsipent an ergreifenden herrlichen Worten für und über die Loge fand, drang tief in die Herzen ein. . Ganz besonders begeistert aber warm die Schwestern, denen ^r. Timendorfer in leuchtenden Farben die Notwendigkeit der Mitarbeit der*Frau in der Loge vor Augen führte. Einmütig war das Bedauern, daß dieser Besuch gewissermaßen ein Abschiedsbesuch seih sollte. Bei der Einführung der Kandidaten hatte Br. Expr. Dr. Strauß Frankfurt a. M. die Zeichenerklärung übernommen. Wohl selten dürfte diese bessejr diesem Redner. Wehn wir einen kurzen Rückblick;iuf dfe übrige Zei^ des verflossenen Termins werjfen, so müssen wir leider feststellen, daß die Zähl 100 unserer Brüder nicht lange bestehen blieb. j Außer zwei Brüdern, die von hier wegzogen, patldie Loge auch den Tod eines ihrer besten unp eitrigsten Brüder zu beklagen. Im besten alter starb nach schiverer und tückischer heit von nur wenigen Tagen Br. Philipp AI sohn, Fabrikant von hier. Sein Name wird bei uns stets geehrt bleiben und sein Addenden nicht verlöscheh. * Die Ungunst der Zeit lastete auch schlwer auf uns und zwar nicht nur in materieller Hinsicht. Die Kreise, die wesentlich und in eisterl Linie die Träger der geistigen Logenjätigkeit waren, sind durch die Misere am meisten mitgenommen. Die Berufsarbeit erfordert van it nen eine solche Anspannung aller Kräfte, deri Kampf ums Dasein nimmt sie derart in Anspruch, dafl es ihnen nicht möglich ist, Vorträge uijd Referate für die Loge ^'bearbeiten. So komm es daß es für eine kleine Loge sehr schwer wird, das geistige Niveau ihrer Sitzungen nocfizu - halten, umsomehr als auch durch die T^ueiung - *8 -

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