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Der Orden Bne Briss · 1923-05-01 · Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1923) · p. Seite 53

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1923
Issue
Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1923)
Date
1923-05-01
Page
Seite 53 (sequence 15)
Language
German
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ihren Beamten »aus der Mitte d< s 18. Jahrhunderts bis zur Oegenwart«. »ein Denkmal» nein. Diesen Zweck erfüllt es durchaus. Warme Pietät und guter Humor haben dem Verfasser die Feder geführt Alte Oemeindebeamte, Rabbiner und Prediger, Iehrer und Kantoren, Sekretäre, Rerhner und Synagogendiener erstehen wieder in der Erinnerung. Sie geben in ihren Lebensschicksalen zugleich oft lehrreichen Aufschluß über das, was über den Bannkreis der Oemeinde hinaus die Juden datnfcls bewegte. Es sind nicht ausschließlich Idealbilder, die uns vorgeführt werden, jjie Archivakten sind ihr Spiegel. Man hat ein Oefühl der Befriedigung), wenn man vernimmt (S. 407), wie man in Worms einen geregelten und guten Religionsunterricht, an den höheren. Schulen wie an der Volksschule, als Orur dforderung für das Erblühen einer Oemeinde betrachtete. Sorgen natürlicher Art wie sje heute leider gar viile jüdische Gemeindebeamten in Deutschland schwer l>edrücken, scheint/ die': Gemeinde Worms freilich von ihren Beamten ferngehalten zu haben. gedenken«, das den Verfasser bei Schrift geleitet'hat,> mag auch,den Das Wort »Du sollst der Abfassung seiner Leser zur Lektüre des empfehlenswerten Büchleins anregen. Br. S. M ü 11 e r - Heidelberg, | i i ' ■r * Aus dem Verbünde Artikel und Strichtt aut dem der } Manuekripte für Einetndungen, die „ ./H der Fnraenvereinlinnsen der U.O.B.B. Losen.] ■andt liehen unter Verantwortung der Redaktion der thnatekerichte der Oroetloge; J unter dhter Ruhrik erscheinen tollen, merden Jedoch zuror an die Adrette, ron t y Anna Le»/, Stettin, Eheahethetr. 10, erheten. | Erweiterte Vorstands*! * 1 am itzung des Verbandes der Frauenvereinigüngen der U.O.B.B.-Logen 29. Januar 1923 in Berlin. , , - Von Franziska Ooldschmidt-Berlin. .• ' V ' In den schweren Tagen, da unsere Seelen bangten um das Ruhrgebiet und alle Not des Vaterlandes, die damit zusammenhing, tagte die Vorstandssitzung. Sie beschäftigte sich ja mit dieser Not und wollte alle'Kräfte auf bieten, um zu mildem, zu lindem, zu helfen. Bereits am Sonntag, den 28. Jan., abends, hatten sich von nah und fern die Schwestern eingefunden und lauschten den gemütvollen Be* grüßungsworten der verehrten Vorsitzenden, Frau starke Erkältung an dem Abend am Erscheinen verhindert. Herr Rechtsanwalt Rosenberg betont nach herzlichen Begrüßungsworten als Vertreter der 6 Berliner Logen, daß die charitative Tätigkeit der Frauen als geeignete Ergänzung der Arbeit der Logenbrüder sehr willkommen sei. Er drückt die Hoffnung aus, daß der Frauenverband in Nacheiferung seiner Vorbildlichen Führerin Tüchtiges leisten werde. —Schw. Martha Schlesinger - Frankfurt a. M., die im Eschelbacher-Berlin. Von der Not der Namen der Delegierten spricht, setzt auseinander, Menschheit im allgemeinen, von der Not der Juden im besonderen, von dos Vaterlandes Not ausgehend, erhofft sie, daß aas Judentum versöhnende Brücken schlagen wifd, die die Menschheit verbinden sollen. Sie gegründet die Erweiterung der Vorstandssitzting mit 'fler Notwendigkeit, unsere Hilfsgedanlcen möglichst weit ausstrahlen zu lassen. Sie eijhofft von der Befriedigung, die.die soziale Tätigkeit in uns selbst auslöst, eine gute Stimmung für den Abend und eine erfolgreiche Tätigkeit fü|* den., kommenden Tag für alle Anwesenden, die sie herzlich begrüßt. Sie drückt ihr Bedauern über das Fehlen aller aus, die gern gekommen kommen konnten. So war Herr Geheimrat Timendorfer durch eine Reise, Herr Sanitätsrat (ioldschmidt durch wären und nicht daß wir Frauen zii der Ansicht gelangt sind, daß wir, den jetzigen wirtschaftlichen Varhältnissen Rechnung |tragend, zuerstinnerhalb unseres eigenen Kreises helfend einzutreten, haben. Ihre Auffassung üher die Einheitlichkeit und Triebkraft der gemeinsamen Logenarbeit faßt sie in die Worte zusammen: »Der Mann nicht ohne die Frau, die Frau nieht ohne den Mann, und beide njcht ohne ÖotL« - Es folgt noch ein schönes, gedankenvolles Gedicht von Schw. Lewy-Breilau. Dann besichtigen die Schwestern den schönen Logentempel " und trennen sich nach gemütlichem Beisammensein, — um sich am felgenden Morgen zur Arbeit zusammenzufindea. Am 29. Januar, Eschelbacher 10 Uhr Vorm, eröffnet Frau die Sitzung,. begrüßt'beson- — 53

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