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Der Orden Bne Briss · 1923-03-01 · Nr. 3/4 - März/April (3.1923) · p. Seite 33

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1923
Issue
Nr. 3/4 - März/April (3.1923)
Date
1923-03-01
Page
Seite 33 (sequence 18)
Language
German
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S:i nd i On zwu^gen, errangen sie fehlt überhaupt. Br. Timendorfer glücklichen Eigenschi tragen wird. Er hat Güte und heiterer Li gütige, den Lebensv^i winden wissen. — giat dieser oft von zeihen) die glücklich^ guten Juden und des oberschlesischen Hei Und wenn ich Vergangenheit erwähn unserer Berthold Ali' Weise« zutn' Gegen hieran anknüpfend - nige im Sinne des Dicji besitzt, vor Gott u Diese glückliche i h m Liebe, Achtung der Loge und dem leistet hat. Lassen Sie mich Auerbach-Loge und selbst während mein Jfctwa 10 Jahre si bach-Loge ein Kampl wie ich ihn nie vor! nachher erlebt habe, in ein£r kurzen Sitzunj renzen beigelegt und serer Loge seither ni Vor wenigen Md öffentlichung in unse r auszubreiten, jder we faßt, und einen Keil unserer Logen getri unter Leitung unserek es nur, um auch hi< Frieden und Einigkeit Tiefe Dankbarkeit liner Logen und in; Auerbach-Loge Und sind wir heute hier Qlückwünsche zu sein ihm ein langes, glü Frische, umhegt vor und seiner Kinder zu kinn sie nicht werden, sie ist da oder ist ein Mann, dem sie wegen der :|i!ten seines Charakters entgegengedas glückliche Naturell freundlicher .e|bensbejahung, die den Menschen die rhältnissen die schöne Seite abzugein Wesen ist (er mag mir das Pfaihm verwendeten Disposition ver- Mischung des guten Menschen, des guten Bürgers seiner lebensheiteren nat. als letztes Datum aus seiner Logene, daß der erste Vortrag, den er in erbach-Loge gehalten »Nafhan der sjtand hatte, so lassen Sie mich — darauf hinweisen,. daß er wie weterwortes die Wundei kraft des Ringes Menschen angenehm zu machen. Wesensart ist es, die nicht allein und Artsehen gebracht, sondern auch den unendlich wertvolle Dienste ge- IX I er Exprfisident Br. für die Nord- Hoch würdig« Liebste Es ist eine ebenk dige Entschließung wenige von den Verth zu Worte kommen Ausgewählten bin, besonderer Freude. Staatsrat Dr. Cohn-Dessau und Ostdeutschen Logen: er, lieber Oroßpräsident!! Schwester Timendorfer I o willkürliche wie sachlich notwendes Festleiters, wonach nur sehr etem der einzelnen Logen hier noch sollen. Daß gerade ich unter den Erfüllt mein Freundesherz mit ganz Aber wie ich, der ich Ihnen per- ] zwei Episoden aus der Berthold ßen Berliner Logen mitteilen, die ich Logenzugehörigkeit miterlebt habe: nd es her, als in der E|erthold Auerum die Wahl des Präsidenten tobte, und gottlob auch niemals wieder Br. Timendorfer griff ein und hatte ig die Gemüter beruhijgt, die Qiffeden Frieden gestiftet, der Von unecht mehr gewichen ist. naten drohte aus Anläß einer Verein »Mitteilungsblatt« ein Streit sich te Kreise unserer Berliner Logen erzwischen die Einigkeit der Binder feben hätte. Einer einzigen Sitzung verehrten Oroßpräsidejnten bedurfte ier die Gemüter zu versöhnen und wieder herzustellen, gebührt ihm seitens! unserer Bersfbesondere seitens unserer Berthold in diesem Oefühl der Dankbarkeit ^schienen, um ihm unsere innigsten em Amtsjubiläum auszusprechen und ckliches Leben in seiner bisherigen der Liebe seiner verehrten Gattin wünschen«. söinlich seit' langen Jahren verbunden bin, so steht Ihnen jeder deutsche Bruder unseres Or lens in Freundschaft nahe. ' So ist es nunmehr seit fast einem' Menschenalter, und so ist es heute noch, und so wird es immer sein, daß in jeder deutschen Loge die Augen erstrahlen und die Herzen in Freude quellen, wenn dfr Name Titnendprfer genannt wird. Wenn Sie in unsere: Logen kommen, bereichern Sie unsir Leben nicht nürj für die kurze Spänne" Zeit, die Sie bei Ihrer Ueberhäufulng mit Arbeit unter ups. weilen können, sondern für die Dauer! Was sie uns unvergeßlich macht, ist, daß Sie uns die Ordensideale verleben in Ihrer schlichten, zu Hitzen gehenden Art der Brüderlichkeit, in Ihrem aus den tiefsten-Tiefen, der Erkenntnis kommenden Respekt;vor dem Nebenmenschen. Ihre aus wärmster, ergreifendster Religiosität, aus jüdischen und deutschen Gefühlen herausspringtnde Güte'ist es, die Sie unauslöschlich mit dem deutschen Orden U.O.B.B. und. mit den deutschen Juden in irrer Gesamtheit verlindef, ob Sie nun auf-dem Posten les Großpräsjdenten \erbleiben oder von ihm zurücktreten. Noch aber/verharren Sie auf dem Stuhl des Gioßpräsidentertj und hoffentlich werden Sie es noch lange bleiben. Wenn i inen. im vordersten Kampf der Weltanschauungen! tehenden Demokraten wie mich" an der heutigen Feier i twas freut, so ist es ,das, daß ich fi ststellen kann, daß die^Feier die so oft gehörte Behauptung unserer Gegner ::u Sjchanden macht, das. Volk verstehe'nicht, seine $elbstrewählten Führer zu ehren, verstehe es-nicht, ihnen "zu lanken. Kann es für Sie, hochwürciger Großpräsident, Etwas Schöneres geben, als zu fühlen, wie jedes Herz der Ihnen anvertrauten Schareh für Sie schlägt, wie Ihre Brüder, wie Ihre Glaubensgenossen in Treue zu Ihnen als dem selbstgewählten Führer stehen, dejsie mit Qüte und Schönen uem seiosigewaniien runrer sienep, an sie nui vjuie d Strenge, mit Ernst und Scherz zhm' wahren, Edlen,. iönen hinleitet! Sie, hochjwüfdi|;er>• Großpräsidfnt,. haben dem Judentum Großes gegeben wird in Ihnen alle Zeit einen seiner verehren. I Exprfisident Br. S.-R.Dr.01lei>dorff-Barnien für die Westdeutschen Leg Sie haben die gewaltige Kraft thss Wortes-erfahren,, wie es, klug und beredt gehandhabt, n die' Seele dringt, erhebend, beglückend und begeisternd, würdigt sind, die Empfindungen der Tage festlicher Gehobenheit zum Auid erscheint das Bild des hochw. Größp residenten, wie es Br. Stein entworfen, in seiner groß tägigen bildhaften Prägung, in seiner lebendigen Werbekraft, in deiner liebevollen Eindringlichkeit so stark und so uns gewissermaßen selbst das Wort den Mund. legt. Das Wort hat seinen Dauerwert nur von der geistigen Kraft, die es gebiert; ein: unwiderstehliche Waffe, ein schützender Schild, eine schmetternde Siegesfanfare ist es im Munde des innerlich Entflammten, - ein verhallender Schall nur kann es aus einer Seele kommen, der die Schwungkraft echter Anteilnahme fehlt. Und wenn wir den hochw. Großpräsidenten und d »mit uns zu irgend etwas aus seiner ehrenreichen Tätigkeit beglückwünschen ' können, dann ist es diese ideale Ven injgung von Rede und das Judentum Besten lieben und geh: Uns, die wir ge- Logen an diesem druck zu bringen, zwingend, daß es ies Augenblicks in - 33 -

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