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Der Orden Bne Briss · 1922-03-01 · Nr. 3 - März (3.1922) · p. Seite 46

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1922
Issue
Nr. 3 - März (3.1922)
Date
1922-03-01
Page
Seite 46 (sequence 14)
Language
German
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stand, so. steht die diesmalige Tagung unter dem Zeichen der Mitt^Istandsfürsorjje. Der Mittelstandsfürsorge für Logenangehörige, wie sie in dem Antrag Schwarz-Berlin und auch in dem' Antrag Schlesinger-Frankfurt a. M. illren Ausdruck fanden, gesellt sich noch ein Vorschlag von Frau Dr. Eschelbacher-Berlin hinzu, den dieselbe bei -ihren Ausführungen über »A(snützung der von den Logen gegründeten Kinderheime und Ferienkolonien für erholungsbedürftige Kinder von Logenangehörigpn« bringt' Er lautet: Die Schwestemvereinigupgen der. kleinen Logen, besonders solcher, dip in schöner Gegend wohnen, sollen eventuell i vereint Heime errichten zur Erholung von Logenangehörigen, besonders von Kindern während In der Diskussion werden verder Ferienzeit: schiedene Vorschläge bezüglich der Ausnützung bestehender Institutionen auch in den Wiptermonaten und auch für erholungsbedürftige Schwestern gemacht, von denen besonders das Ferienheim in Oberrochwitz in Betracht gezogen wird. Die Feier des 20. Stiftungsfestes des Frauenvereins der Fraternitas-Loge vereint abends alle Tagungsteilnehmer mit den Schwestern; und einigen Brüdern der w. Fraternitas-Loge ini den schönen Logenräümen zu würdiger akademischer Feier und frohem Schwestemmahl. Am dritten und letzten Sitzungstage beachtet Frau S a 1 i n g e r. über die Fr a u e n b e i I a ge des Großlogenblattes. Da Frau Sajinger aus Gründen, der Ueberlastung ilir Amjt als Presseleiterin zu allgemeinem Bedauern niederlegt, wird, nachdem die, als Nachfolgerin vorgeschlagene Frau Jaretzki-Berlin aus Gejsund- Jieitsrücksichten das Amt ablehnt, Frau Lewy- Stettin als Presseleiterin der Frauenbeilage ge vählt. •Frau H a m b u r ger- Berlin gibt in ihrem Referat über Logenheime ein anschauliche s Bild des neqein'gerichteten Alterslogenheims in L chterfelde-Ost und tritt für weitere Einrichtung solcher Heime ein. ' i Der Arbeitsanleitung bezüglich der Mittelstandsfürsorge für Logenangehörige folg: nuif eine Aussprache über Mittelstand: fürsorge für' die Allgemeinheit. Frau Schlesinger-Frankfurt a. M. berichtet zunächst von der Arbeit in Frankfurt a. M. Die anschließende Diskussion beschäftigt sicjh mit der taktvollen Art, in der Hilfe gjeleistet werden muß, die als Fürsorge für Vornehme von Frau Peiser-Breslau bezeichnet wird. Die Anstellung und die Ausbildung von Krankenschwestern und deren bessere Besoldung wird im Zusammenhang damit befürwortet. Frau Eschelbacher gibt nach Zusammenfassung der Mittelstandsfürsorge in wundervollen mütterlichen Worten den Weg an, wie wir uns gegenseitig von Mensch zu Mensch helfen! sollen. Die Worte der wissenden gütigen Frau machten einen tiefen Eindruck auf alle. Bezüglich der Zusammenfassung verschie dpt** r Sch westernverein igungen zu» D'Js tr i k t en werden vpn Frau Eschelbacher utf# dann von Frau Schlesinger- Frankfurt a. M. die Gründe für die Notwendigkeit der Distriktseinteilung auseinandergesetzt. Sowohl für eine erfolgreiche Propagandatätigkeit, als apch für die Mittelstandsfürsorge in kll ihren Gebieten ist die Einteilung in Distrikte die notwendige Voraussetzung. Auch die Frage der Wanrierrednerinnen wird durch die Distriktseinteilung vereinfacht. Näch Verlesung der Anträge und Wünsche verschiedener Schwestemvereine teilt Frau Eschelbacher den schriftlichen Wunsch der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden um Mitarbeit bei der jüdischen Kinderhilfe mit und hofft, da 3 in den Sch Western Vereinigungen dem Wunsche Rechnung | getragen wird. — Sie bringt ferner eitlen Antrag des Verbandes jüdischer Freuen für Kulturarbeit in Palästina zur Sprache, die unsere Beteil gung an dem Hilfswerk der jüdischen Frauep für Palästina wünschen. Es wird beschlossen, den Antrag in den einzelnen Vereinigungen zur Sprache, zu bringen find jeder Vereinigung die Freiheit ihrer Entscheidung zu lassep. Frjau Eschelbacher faßt die Ergebnisse der Tagung zusammen: Die drei Tage waren Dienst am Heiligtum. Sie dankt der Fraternitas-Loge, besorders Fräulein Toeplitz, der verdi enstvollen Vorsi zenden, sie dankt der Zentrale und allen, die nit liebevollem Interesse die Arbeit des Verbandes gestärkt und gefördert haben. Nach herzlichem Dank an die Vorsitzende durch Frau Schwarz dankt Frau Peiser-Breslau im Namen 46

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