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Der Orden Bne Briss · 1922-02-01 · Nr. 2 - Februar (2.1922) · p. Seite 23

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1922
Issue
Nr. 2 - Februar (2.1922)
Date
1922-02-01
Page
Seite 23 (sequence 7)
Language
German
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1 «»• 1. Jede Loge ist verpflichtet, einen Kulturfond einzurichten. 2. Für das Jahr 1922 erwartet die Croßloge von jeder Loge aus diesem Kulturfond eine Zuweisung an den Kulturfond der Großloge, der einem Beitrag von Mk. 100.— pro Mitglied entsprechen Würde. Br. Moritz-Stettin macht folgende Vorschläge: 1. Zentralisierung mit Vorschlagsrecht der Logen, 2. Etatisierüng auf 3 Jahre, 3. Beitrag der Einzelloge Mk. 100.— pro Kopf. . Br. Stein-Berlin bemerkt, daß wir alle mit deip Herzen auf Seiten der Forderungen von Br. Ollendorff stünden und einer Zentralisierung den Vorzug geben würden; man könne jedoch unmöglich an den Wünschen und Beschlüssen der Logen Vorbeigehen, die ein Mitbestimmungsrecht fordern. Der Antrag Lisser in seiner modifizierten Form führe einen taktisch und praktisch ganz glücklichen Kompromißweg herbei. Redner tritt weiter auch namens des Ceschäftsausschusses für den Antrag Lisser ein. Br. Bau mann-Danzig wünschst seinerseits keine zu engen Begrenzungen auf die Institutionen. Die BBr. Lisser und Ollendorff machen noch' einige abschließenden Bemerkungen zu ihren Anträgen. Br. Ollendorff betont, daß für seinen Standpunkt der Gesamtgeist und das Gesamtempfinden entscheiden müßten. Zur Annahme gelangt mit großer Majorität der bereits wiedergegebene Antrag Lisser. * Bewilligungen: Br. Ginsberg-Berlin empfiehlt als Referent folgende Bewilligungen: für die deutsche Zentralstelle für jüd. Wanderarmenfürsorge . Mk. 3 000,— für Oppau.Mk. 3 000,— für das deutsche Kriegerheim Davos für Lungenkranke . Mk. 5 000,— für Religionsunterricht in kleinen Gemeinden ...... Mk. 1 500,— Fürsorge für das Auslandsdeutschtum . j.Mk. 500,— Die Spende für das Kriegerheim in Davos begründet Br. Oinsberg mit der wachsenden Tuberkulosegefahr. Das Heim ist durch li_e Zeitverhiltnisse in finanzieller Not. Es hanc eit sich um ein Heim, in dem frühere Krie;er aller Konfessionen aufgenommen werden. * Br. Basch- München ist der Meinu ig, daß es zweckmäßiger sei, Medikamente oder Aehnliches dem Kriegerheim zur Verfügung zu stellen. j- , Br. Catzenstein-Hannovef beme kt, daß die ärztlichen Organisationen sich gegen die Unterstützung des Kriegerheims aüsgesprocl len hätten, weil zu wenig Deutsche dort Unterki nft. fänden. Im übrigen herrsche die Anschaut ng vor, daß man auch in Deutschland gute Resultate erzielen könne. Trotzdem wolle.er nicht gegen die Bewilligung sprechen.. 1 Br. G i n s b e r g bemerkt hierzu,- daß es gewisse Fälle gäbe, die doch in der Schweiz die besten Heilungsresultate böten. Zu der Bewilligung für den (Religiot s-, unterricht iu kleinen. Gemeinden bemerkt der Referent, daß es sich naturgemäß nur um eine Sympathiekundgebung handeln köi ne. Die Summe, die der Größe der Erfordern sse entspräche, könne unmöglich «von dpr Großl^ge geleistet werden. Sämtliche Bewilligungen werden in der rorgeschlagenen Form beschlossen. . .. v » Nachwahlen: a) Appellationsgericht: In das Appellationsgericht wurden gewählt: Als Stellvertreter die BBr.il Justizrat Schindler, (Deutsche Reichsloge), Expräs. R.-Ä.( Sieg' ried Goldstrom. (Spinoza-Loge),! Expräs. Direktor, Max Stein (Timendorfer Jub.-Loge), (Bei Abdruck der gewählten Mitglieder des Appellationsgerichtes in den Großlogenverh and- Max ein lungen ist der Name des Br. (Expr. R o s e n t h a I (Deutsche Reichsloge) durch Versehen nicht genannt worden.) * b) Generalkomitee: Für den erkrankten Br. Expräs. Gottschalk- Stuttgart wird Br. Expräs; , Hugo Ka|hn- Stuttgart gewählt. Die Wahl des Vertreters des Oberschlesisichen Logenverbandes wird vertagt, bis der- (Iberschlesische Logenverband ein Mitglied und < inen Stellvertreter zum Vorschlag gebracht h iben wird. 23

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