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Der Orden Bne Briss · 1922-02-01 · Nr. 2 - Februar (2.1922) · p. Seite 21

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1922
Issue
Nr. 2 - Februar (2.1922)
Date
1922-02-01
Page
Seite 21 (sequence 5)
Language
German
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Akademie. Jetzt sei der Moment gekommen, wo die deutschen Juden, die durch den Krieg aus ihren führenden Stellungen herausgedrängt worden seien, Gelegenheit hatten, durch ein tatkräftiges Vorgehen internationale Wertung und Geltung wieder zu gewinnen. Ein Erfolg in dieser Frage würde in England und Frankreich ein psychologisches Moment von unschätzbarem Werte für die deutsche Judenheit sein. Das Ansehen der .Großloge hänge mit dieser Frage zusammen, lind darum sollten alle Logen so opferwillig sein, wie sie nur irgendwie könnten. Br. Basch- München setzt sich für zwei Gesichtspunkte ein: 1. Jede Loge oder jeder Verband sammele für die Kulturzwecke, die er fördern möchte, | 2. Die Beträge müssen in der angegebenen Höhe durch die Großloge an die einzelnen Institute nach Vorschlag der Verbände überwiesen werden Auch Br. Basch wünscht keine Festlegung auf Jahre hinaus. Br. 'Lichtenstein - Königsberg widerspricht der engen Begrenzung auf die Institute. Es könne lokale Verhältnisse geben, bei denen die Sorge für die Kulturträger dringender sei. Waisenhausdirektor Peritz-Königsberg habe nicht ohne Qrund auf die unglaublichen Verhältnisse hingewiesen, unter denen Lehrer und Kantoren in seinem Bezirk zu leiden hätten. Es könnte der Moment eintreten, wo die Unterstützung der Institute nicht mehr notwendig wäre, weil es keine Personen mehr geben würde, die eine Beziehung zu ihnen hätten. Die Sammeltätigkeit müßte sich auch auf die Gemeinden und andere Organisationen ausdehnen — Br. Lichtenstein ist für eine Ueberweisung von 50% an die Großloge. Er ist in der Lage, auf gute Ergebnisse in seiner eigenen, der Kantloge, hinweisen zu können. * Br. Lisser-Hambhrg modifiziert den von ihm eingebrachten Antrag und gibt ihm folgende Fassung:. * »Die Logen bringen durcti freiwillige Sammlungen möglichst große Mittel für einen Kulturfond des VIII. Distriktes auf; im Mindestmaß von Mk. 100.— für jedes Mitglied. Wenigstens dieHälftejder eingegangenet Beträge soll an die Großloge,, äbgeführ werden; der Restbetrag bljeibt zur Verfügung der Einzelloge. ' .- " - Zuwendungen der Ejnzelloge für Insti tutionen erfolgen über die Großlöge, welch * zur Vermeidung ungleichmäßiger Verteilunj; erforderlichenfalls!}in Verhandlung, mit der . 1 Einzelloge über ihre geplanten Zuwendungen eintreten wird.« | Es wurde die zuversichtliche Erwartung äusg< •“' - sprachen, daß ein freiwilliges; Vorgehen besser: Resultate als eine Bindung eijgeben werde. Di: Art der Sammlung (Kopfsteuer, freiwillige Beträge, Abgabe aus bestehenjden Fonds) ’bleitt den Logen | überlassen, desgleichen die * Au: * dehnung der Sammlung, die Verbindung mi Gemeinden etc. Das Recht dpr einzelnen Löget - verbände, gelegentlich auch Kulturträger aus de i Sammlungen zu bedenken wird nicht bestritt« >. An ersterStelle sollen aber qie Institute stehei u ,! * ■* , Br. Frankenstein-Mägöeburg glaubt, daß ein Mißerfolg unvermeidlich sein würd i, wenn wir nicht an den Mk, 100.— festhielte i, die aber nur für ein Jahr gegeben werdt n sollten. Er tritt für die Ausdehnung der Samr tlung auf die Gemeinden sowie für. die'Unterstützung der Kulturträger eilt. Br.'■'J es e 1 so hrt - M ah n hei m. Es sei unabweislich, daß die Allgemeinheit bei. defh - Kulturfond mitwirken müßte.; Was an Leistung in erzielt werden könne, das r habe man bei c er Opferwoche für den Centraljvereih gesehen, c ie in Mannheim besonders gute Resultate ergeb in » habe. Für die Kulturträger jkönnten die Kulti irfond-Sammlungen nicht bestimmt sein/ Das i ei Sache der Gemeinden und; auch -hierbei ha je Mannheim ^urch Aufbringung vSn^ größetjh ' Mitteln bewiesen, daß da£ möglich ■ sei. I m mit unseren Forderungen durchzudringen, sei ein knapp gefaßter Aufruf notwendig, , der sieji hur für die Institute an die Allgemeinheit wenc en müßte. [ . . Br. Gotthelft--Cassel möchte < as Schwergewicht der Tätigkeit in -die Einzeilige verlegen. Der Beweis für ein praktisches V >r-. gehen in dieser Beziehung sei durch den Hessischen Logenverband Ulfd auch durch die Öp: er-: woche des Centralvereins erbracht worden, t iuf —?1 ,-r .

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