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Der Orden Bne Briss · 1921-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August (7.1921) · p. Seite 62

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1921
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August (7.1921)
Date
1921-07-01
Page
Seite 62 (sequence 14)
Language
German
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Der Wunsch, daß die Logen anläßlich der vorliegenden Frage nicht in besondere grundsätzliche Debatten über den Zionismus eintreten sollen, wird in dem Begleitschreiben zum Ausdruck gebracht werden. ' Br. Timendorf-er übernimmt wieder die Leitung und erteilt das Wort dem Br. Jeselsohn zu dem Punkte ..Witwen- und Waisena n s s c h ü s s Br. Jeselsohn-Mannheim stellt folfolgende Forderungen: Für jede'Witwe eines Bruders soll ein Pfleger bestellt werden. Die Auswahl aus der Zahl der Brüder soll die Witwe haben. Lehnt die Witwe, eine Wahl ab. so soll nötigenfalls ein Zwangspfleger eingesetzt werden. Die Pfleger sollen., soweit möglich, sich am Aufenthaltsort der Witwen, befinden. Verzieht eine Witwe nach einem Ort, an dem eine Loge ist, so soll ein Pfleger aus "den Reihen der Brüder dieser Loge genommen werden. Die -Liste der Brüder ist sämtlichen Witwen der Loge zuzustellen. Alle drei iWonate soll vom Pfleger Bericht an den Witwen- und Waisenausschuß der Loge erstattet wer- /*■'.- * X den. — Da-> nen.-Komitee stimmt diesem Forderungen zu. — Wi r b i't tc u J i e \v. Logen um v n t s prech e n'd-c "B e aic h't u n g. (Vertagt wird Punkt S: Ballotrrage und Punkt 6 •'.usfühning der Beschlüsse der Oroßlogentagung.1 Krankenschwestern-Organisation. B r. H i r sc h - B e r I i n setzt seinen Attsfiih rimgen die Bemerkung voran, daß die ,K;S.O. vor der Oroßloge finanziell unabhängig sei. und dal wohl kaum die Lage einer pekuniären Abhängig keit wieder eintreten könne-. Der hauptsächlich« Hank gebühre dein; hochwürdigen Großpiäs'denter und ,desssen zielbewußter Sammeltätigkeit für dl: Interessen der K.S.O. Diese finanzielle Unabluingigkcir würde zur Folge haben, daß da; I jeneralkomitce nicht mehr nötig habe. Beschlfiss! über die Organisation zu fassen, fir vvürdj? dann künftig nur in diesem' Kreise Bcricjht zu statten brauchen. .HcttIc handle es sich darnr. ob man dem Plane, n; -Jui D.V.J.K. (Deutslchen Verband jüdischer Krankenpflegerinnen) ohne Stellun einer Bedingung einztrljrcten. zustimmen;olle oder nicht. Beim Fintritt in den D.V.J.K. müsse der Haubenstreifen mit den Zeichen U.O.B.H. aus (kr Tracht riet . Oroßlogenschwcstern verschwinden. In der Brosche bleibe die Bezeichnung] U.O.BJt. bestehen. Die Leitung des D.V.J.K. habe! zugesagt. tlun. Ffcricrheime *ir Kinder von Brüdern sich für das Tragen eines besonderen Zeichens s m Aermel der Schwesterntracht einzusetzen. Re rent empfiehlt daher den bedingungslosen Elntiitt in den|D.V.J.K. i Bri. Tjmendorfcr tritt dafür ein, daß lie Sicherheit gegeben werde, daß das Abzeichen erst zugestande|n würde, da sich damit Qefühlsweie verknüpften, über die man nicht so einfach :ur Tagesordnung übergehen könne. B r. fl\ er zb ach-Fr a nkf nr t a. M. >eiont, daß eine entsprechende Zusage gemacht worden sei, so daß der Fintritt nicht ■erst an eine 'Bedingung geknüpft zu werden brauchte. Bit rreudenthal-Nürnberg äui ert sich irrt gleichen Sinne. Er sei in der Verwalting des D.V.J.'Tf. und erkläre, daß er alles daran Selzen werde, j um j den Wunsch der Oroßloge zu erfül len. Die Stimmung sei vorhanden, alles der Oroßloge zu bewilligen. ■] Damit j erklärt sich Br. Timendorfer ein' rerstanden, so} daß nunmehr dem unbedingten Eintritt .'er Krankenschwestern - Organisation In den D.V.J.K. keine Schwierigkeiten mehr entgtgen stehen. Demgemäß wird Br. Hirsch beauftragt, unseren Fintritt in den D.V.J.K. zu erklären. Ferienheim für Brüder des U.O.B.B. Bi. O >! d s c h m i d t - B e r 1 i n bemerkt zu: M bcabsk rollen. deir htig Fk sa! Mahnu ig werden, die Ze Schick sei. s0 Kinder sen war. müsset) BBr. Finke soll heute nur eine Erinnerung, eine ein Weckruf zum Ausdruck gebrach: er Oedanke der Ferienheime sei durch tver lältnisse aktuell geworden. Wie unserer Rentner uns eine Mahlung üßte es auch die Zukunft wirden. .Während in unseren die vverd U.O.B nicht betragen e leicht uocl _. <S2 — \usctzung dieses Punktes sei neri licht das ganze Material der Frage ai fzi:- :;erer <reiidue'l Kindcrfürsorge früher, indiv sie jetzt vielfach generell w< rdcti Djer Plan, für den sich insbesondere die und Orünwald einsetzten, gehe nzurichten. die gegen billiges Enltgelt. ilmosenempfängcr in den Fericnnpona i [tri Unterkunft finden sollen. Außerhalb de rienmonate würde es als erwünscht zu be: Feeichneu sein, dcß Brüder des U.O.B.B. in diesen Heimen bei mäßigen Sätzen Unterkunft finden. Die Mittel die zur Ve-fügung stehen, seien nur geringe. Sie was über 40 000 Mark, zu denen viel- 20 000 Mark aus dem sogenainten das dades

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