Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1921
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1921)
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Füile charitativer Unternehmungen aller nur denkbaren Art, an denen er sich ]unter persönlicher Einflußnahme beteiligte. Ich habe.Einsieht nehmen dürfen in eine Nummer der bekanntesten jüdischen Zeitschrift, die in Ame-ika erscheint, eine Niujimer, die dem Andenken Jacob i. Schiffs gewidmet ist. i Es Pst hier unmöglich, die Fülle der Anstalten Und [nstftuti neu auch nur in einer Aufzählung anzudeuten, denen er sich hat . mit vollem,, klarem' Bew uütsein qer Bedeu mit perwas ihn tung einer jeden einzelnen Einrichtung söniicher Hingabe. Das vvsr es ja, auch vor anderen Wohltäten auszeifhnete, er gäb nicht nur sein Geld, nicht nur seinen kiügetl Rat, er setzte der, der auf nein, er ging stellte sich Peisönlichkeit ' fluß auf siejaju?, dort, wo er i und wo es. irjm in seiner ü gut dünkie. Ei hat, vor allerjn das Emigrations gewidmet sich ein. er b ieb nicht fern als den Höhen d?s Lebens wandelt mitten unter svine Brüae* hinaus, mit der ganzen Wucht seine unter sie uncj ühte seinen Ein es für richtig fanc eriegenen Klugheit prob!em_ in ganz besondereti er hatsich dafür eingesetzt Auswanderung ' unserer leibenden Maß; daß d gefördert le Abunc Glaubens clie rechte Bahn gelenkt werde Bestreben heraus J.:hren, des Zioki ohne si'cr ismus zi Palästina!, genossen .in und so hat er aus diesem sich auch in^den allerletzten mit den politischen Zielen identifizieren,' um den Wiederaufbau und für die Erstarkung der Kultur cjes heiligen Landes uhsejer Väter bemüht Wohltätigkeit in jenem Sinne des Avisgieiche«. in jenem Sinr.e der Ha/monisiecuni;, das vva das Ideal, dem er nachstrebte und las er ver wirklicht hat. Es ist überflüssig zi erwähnet daß der teure Heimgegangene sich darin nicht etwa auf Juden and jüdische Incressen beschränk! hat. Wir finden keine Seite des Wonltuns unberücksichtigt -sondern p\\zs zu einer Harmonie zusammeng fügt. Harmonisierurig des Gegensätzli sicli vor allem am"deutlichsten, wfenn wir ah die Betätigung des heimgegangen en Bruders denken, -die wir unter dem Namen liebs" zusammenzufassen pflegen, haben wir uns in unserem Orden vereinigt, und es kommt uns darauf an, bei der ^errissenhe t, die nun — Gott dem Heim sei's geklagt — de heutige Judenheit durchzittert, Einigung und :hen zeigte .Brudei- Als Juden Geiste war Jacob H. Harmonie herzustellen. Gerade von diesem Schiff getragen. Wie fältig war sein Bestreben gerade richtet, zerstreute Organisationen zuschließen. Wie ha|t vor; llen Dingen er tief religiöse Jude, er das Judentum nicht staitung ist, sord. rn ist, wie hat er aueh und heiligsten Geble Partei dienen wollen! willig seine Un'erstüt > ielge der sich bewußt war, nur eine ethische Ve daß das Judentum Reiij gerade auf dem besoncie darauf zusamfrlen der laß an iqn reh ner ind ünden Religion nicht Wie hat er da gern jung, ja auch seine pe liehe Anteilnahme deji verschiedenen kichtujn^en met! Kein Wunder! frommen, des Judentums gewid leuchtete öui Erbe se ines. streng doch für: aen Einheit.-gedanken eintretejHden Vaterhauses hervor Auch üi^er den Rahmen des Jüdischen h hat er jtiien Ausg Hier;iber sein altes Heimatlan _ eid1 in seiner Person schatten tesucht ur ä gewußt, der man juien von heute waliriich nicht leicht fällt 3 I deutschem Boden geboren und in Deutsc erzogen, wurde Jaco1) H. Schiff ein Ameri dem die Landsieute seiner zweiten Heimat vollste Vertrauen entgegengebracht, haben, doch verfaß er nich: nyr sein Judentum er vergaßfauch sein Deutschland nicht, er in diesen schweren Jahren des Kriege; seiner Person auf di s Probe gesteilt word^r so wollenwir die Schwierigkeit seiner Lage niemals Vergessen, uns aber auch vor Argen halten, dlß er, diesemächtige Fihanzmanjn, der ja der yelt gezeig: hatte, was er in .e;ne:n Kriege vermochte, um diesen Krieg tu e ike-n nacii seinem Wiilen, d. h. nach dem Willen des Rechts 4 so w.olkn wir nicht vergessen, daß er niemals in finanziellen Transaktionen g;gen ir)aus zu iem Auf and ner, d'.s Ind cht. enn in ist, aufgetretien ist. Vi^Irhehr Ver hat er Sich mit aller Macht für einet? ständigungsfiitrden eingesetzt, u.n; sein Deutsch imd und die deutsche Kultur erhalten zu s;hen So harmonisierte sici in diesem Menschen vor universaler- Eigenart auch in echter, re:htei Bruderliebe das Deutschtum, das Judentum unc das Amerikanertum. I Und I so kann es uns auch nicht wunldern daß er | sich mit vollem Bewußtsein aueth den höchsten Ideal" hingegeben hat, das unser Order kennt, der „Eintracht"! Der Eintracht wir ja seit alten Zei:en in dem Sinne begriifen .. 6 - die