Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1920
- Issue
- Nr. 10 - November
- Date
- 1920-11-01
- Page
- Seite 115 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Krankenschwesternorganisation M. 16000.— eingesetzt worden, jedoch bitte man s. Zt. gehofft, daß sie infolge der Selbständigkeitsmachung der Organisation nicht in Anspruch genommen werden würden. Angesichts der gegenwärtigen Notlage bat der Qexbäftsausscbuß nach Amerika die Bitte gerichtet, von dem Hilfsfond M. 300 000.— für die Organisation abzweigen zu dürfen.' Br. Timendorfer hatte angeregt, 500 wohlhabende Brüder, zu jährlichen Beitragen von je M. 100. — zu veranlassen,. unter der Votaussetzung, daß das Oeneralkomifee aus den Etatsmitteln einen Kredit von jährlich M. 15000.— zur Verfügung stellt. Das Generalkomitee erklärt sich hierzu bereit Falls die amerikanischen Brüder einverstanden sind, dal vom Hilfsfond M. 300000 — abgezweigt werden, sollen für die K. 5.0. nur die Zinsen dieses Betrages zur Verwendung gelangen. Die Brüder des Generalkomitees werden aufgefordert, in den Logen für Aufrecbterbaltung der K S. O. mit Entschiedenheit und Wärme einzutreten. Finanzplan. Br. S t e I n macht einige erläuternde Bemerkungen. Die. Aufstellung von M. 50 000.— für Oebälier sei zu niedrig gegriffen; es würden M. 70000.— bierfür eingesetzt werden müssen. Das zu deckende Defizit beträgt M. 85 000.—. — Nach kurzer Beratung wird folgendes beschlossen: Die Kosten der Großlogentagung sollen durch Sondersteuer von M. 10- — bezahlt werden. Die Kopfsteuer zur Großlogentagung wird auf M. 20.— jährlich festgesetzt, die Kriegss'teuer soll außerdem bis auf weiteres mit M. 10.— jährlich fortbestehen. Bildungsanstalten Ref. Br. Stein. Die Notlage der jüdischen i und des Lehrerstandes. Notlage der jüdischen Bildungsanstalten hat bereits mehrfach den Geschä'tsausschuß und das Generalkomitee besclä'tigt. Auf die Notlage des jüdischen Lebrerstandes haben die Brüder Schuihöfer und Steinhardt-Magdeburg besonders aufmerksam gemacht. Br. S einbardt hatte den Antrag gestellt, von jedem Logenbruder für 3 Jahre eine jährliche Steuer von ML 100.— zur Btkämp'ung der unendlich großen Not des Lebrerstandes und zugleich zur Förderung der Kulturabgaben der Gemeinden aufzubringen. Außer' den Referenten Schuihöfer und Stein äußern sich hierzu die Brüder Cohn-Dessau, Beer-München, Baumann- Daozig und Lisser-Hamburg. Die Brüder sind sich sämtlich darin einig, daß angesichts der Notlage des Lebrerstandes und der jüdischen Lehr- und Bildungsanstalten die Großloge, wenn sie auch keine größeren Einfluß im Interesse der Lehrer und der Lehrans'alten aufzubieten habe. Insbesondere werden die in den Gemeindeverwaltungen lä igen Brüder dringend aufgefordtrt, für Abhilfe der Notlage der jüdischen Bildungsanitalten und des Lebrerstandes mit a len ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln einzu re en. Der Antrag des N'edersächsiscben Losenverbandes auf Aufhebung des Bailots bei Uet ergang eines Bruders von einer Loge in die andere wird — nach dem Referat von Br. M o r 11 z S i Hin — abgelehnt. Geget über dem Bedenken von Br.Sc aulhöfer, daß bei dem gegenwärtigen Zustand die Einheit des Ordens gestört werde, wird von verschiedenen ' Brüdern ausgeführt, daß der Aufnahmeakt eine eigene Angelegenheit der einzelnen Loge sei, und daß dabei auch die Frage der gegenseitigen Harmonie eine F olle spiele. Dies sind auch die Gründe gewesen, die bereite im Jahre 1910 zur Ablehnung des Antrages geführt haben. Existenzmöglichkeiten f ürBrüder.Erricht mg 14von Ref. Br. G o Vereinfachung eines sozial-politischen Büros, s c b m i d L Zum '/.wecke der Kosten und Mühewaltung soll innerhalb der großen jüdischen Organisationen entsprechend früheren Besch üssen des Gesctäftsausschuises ein sozial-politii ches Büro geschaffen werden, in dem die Fragen der Existenzmöglicbkriten für Brüder, politische Fragen Aenderungen sowie wirtscl tafts- Erledigung gelingen Sailen. zur der Monatsberichte. Re . für den verhinderten Br. Bieck, Br. T i m e n d o i f e r. Von den von Br. Le>zynsky als Mitglied des Redaktionskomitees zwecks Umgestaltung der Mc natsbenebte gemachten Vorschlägen werden folgende angenommen: 1. Als Titel des Logenorgans soll anstatt „Monatsberichte der Großloge ', der Titel „Der Orden Bnel Briss" gesetzt werden. Der Unterltel soll lauten: „Mitteilungen der Großlog: für Deutschland. 2. Grundsä zlich soll an den Anfang ein Leiti rtikel gesetzt werden. 3. Die Ausführung der Gedächtnistafel soll zweckmäßiger gestaltet werden. Ih literarischer 4. Aufsätze wissenschaftlicher, sollen honoriert werden. Ueber die Aufnahme von Gescbäftsannonceo spinnt sich eine längere Aussprache Der Redaktionsausschuß hatte sie zur Erwägung gestellt, eigenen Mitlei aufzubringen vermag, ihren ganzen Gescbäftsausicbuß abgelehnt — Br. Lisser tritt für Art entder 116 -