Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1920
- Issue
- Nr. 10 - November
- Date
- 1920-11-01
- Page
- Seite 114 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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bisherige Vors'tnd, die Brüder Timendorfer, Jeselsohn, Kuznitzky, Goldschmid», Stein wieder aufgestellt, zu denen Br. Lisser als dritter Vizrgroßpräsident laut Beschluß der letzten Generalkomitee-Sitzung hinzukommt. Für den durch Krankheit bis auf weiteres verhinderten Br. Ginsberg soll ein Stellvertreter In den Oescr äftsausschuB hinzugezogen werden. — In eingehender Weise läßt sich Referent über die von dem eingesetzten Ausschuß aufgestellten Wahl Vorschläge aus, die mit kleinen Änderungen angenommen werden. Form der zukünftigen Großlogentagungen. Br. Lisser macht folgende persönliche Vorschläge: Beibehaltung der Fahrt II. Klane, Verringerung der Zahl der Repräsentanten, Höcht (zahl zwei Repräsentanten für eine Loge. Festsetzung der Kasten vor jeder Abhaltung der Oroßlogentagung durch das Generalkomitee, Zulassung von Referenten ohne Zugehörigkeit zur OroBtoge. — Kostenbeitragsleistung der Logen nach Kopfzahl. Vorschlag der Brfider Beer und Stein: Wahl eines Repräsentanten; falls die Mitgliedschaft die Zahl 200 übersteigt, Erhöhung um je einen Repräsentanten bei je weiteren angefangenen 200 Mi gliedern. ' Der Vorschlag von Br. M o r 11 z: Schaffung eines Plural Wahlrechtes durch. Uebertragung sämtlicher Stimmen einer Loge auf einen Repräsentanten findet nur teilweise Zustimmung. Hilfsfond (früher all Rehabilitationsfond bezeichnet). Wie den Logen bereits mehrfach durch das GescbäftsausschuB-Protokoll mitgeteilt, wurde von unseren amerikanischen Brüdern eine größere Summe überwiesen, die als zinsloses Darlehen für diejenigen Brüder beatimmt ist die durch den Krieg in wirtschaftliche Bedrängnis geraten sind. Für die Verwaltung des Fonds wurden von Br. Holländer Richtlinien aufgestellt, die die Zustimmung des hierfür eingesetzten Komitees gefunden haben. Die bereits durch du OescbäftsausschuB-Protokoll veröffentlichten Richtlinien wurden von dem Generalkomitee mit einigen Aenderungen angenommen. Bei Punkt 3 der Richtl.nien soll es heißen: „Gesuche der Brüder um Gewährung von Darleben sind bei dem Ausschuß ihrer Loge, der über die Bewilligung von Unterstützungen von Brüdern zu befinden hat, anzubringen." Punkt 4 erhält folgende Fassung: „Aufgabe des Unterstülzungsausschusses der Logen ist es, Brüder, bei denen nach Anschauung des Ausschusses die Voraussetzungen für die Gewährung eines Darlehens vorliegen — insbesondere notleidende jüdische Oe- ' - X ' lehrte — auf du Vorhandensein des Fonds aufmerksam zu machen. Alterahelm der Berliner Logen. Br. Kuznitzky berichtet über den augenblicklichen Stand da Planet eines Altershelms der Berliner Logen. Iaf dem Vorort Lichterfelde-Ost Ist ein schön gelegenes Grundstück mit vielem Zubehör für den Preis von M. 480 000 zur Verfügung gestellt Worden. Es war früher eine Hausbaltungsschule und weist 25 geeignete Zimmer, Speisesaal und Gesellschaftszimmer auf. Eist anderthalb Morgen großer Gemüse- und Obstgarten gehört dazu. Die Berliner Brüder denken bei ihrem Plane an die alten Brüder und Schwestern, die bisher von ihren Kenten ausreichend leben konnten und nunmehr durch die Entwertung des Geldes dem Schwinden ihres Kapitals gegenüberstehen. Eine Einzahlung von M. 40000 toll dem einzelnen Bruder (oder Schwester) ermöglichen, den Lebensabend in Rübe zu beschließen. Das gesamte-erforderliche Kapital wird auf 2 72 Millionen geschätzt. Das Gründungskomilee bat den Wunsch ausgesprochen, aus dem amerikanischen Hilfsiond M. 200 000.- für das Altersheim zur Verfügung zu stellen. Dadurch würde die Großloge neben.Sitz und Stimme im Kuratorium jauch das Recht von Zimmerstiftungen erhalten. Da die Aufnahme eines nicht* berliner Bruders mit M. 60 000.— veranschlagt worden ist, würden diese M 200 000.- die Möglichkeit gewähren, evtl. auch 2 bis 3 Betten für nicht-berllner Brüder freizustellen. Der Geschäftsausschuß hatte beschlossen, dieses Material dem Generalkomitee referierend vorzulegen. Das Generalkomitee erklärt hierzu, daß es In dem gegenwärtigen Stadium nicht die Absicht habe, der Sache näher zu treten. Kranken Schwestern Organisation. Referent : Br. Blumenfcld. Auch unsere Krankenschwuternorganisation iat durch die Not der Verhältnisse vor die Existenzfrage gestellt 'Der Warnruf des Br. Fddmann hat auf die Sammlungen der Krankenschweslernorginisation überaus schädlich gewirkt Siü stoppten nach Einsetzen der'Bewegung fut völlig. Das Ergebnis der Sammlungen war M. 135 000.— an einmaligen Beträgen, wovon M. 6000.-- bisher nicht elnbringlich sind, M. 15.000an jährlicien Beiträgen! Die Berechnung der einmaligen Beiträge ergibt pro Kopf des einzelnen Logenmitgliedes M. 12,50, der ährlichen Beiträge M. 1,50. — Der jählljche Etat ist mit M. 65 000. — angesetzt worden, wird aber wahrscheinlich M. 85 000.— beanspruchen. In den Etat der Groß löge sind Hb* die