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Bericht der Großloge für Deutschland · 1920-08-01 · Nr. 6/7 - August/September · p. Seite 82

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1920
Issue
Nr. 6/7 - August/September
Date
1920-08-01
Page
Seite 82 (sequence 14)
Language
German
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übertragen von Max W e i n b e r g , 1920, Philo-Verlag, Berlin §W 68. _ Inhalt: A) Sprüche, B) Fabeln, Parabeln, Sagen, Allegorien. Die glänzende knappe poetische Form, die das erste Bändchen „Ewige Weisheit" auszeichnete, pst auch dem vorliegenden Bande erhalten j geblieben. Wir bewundern in ■ gleicher Weise die Weisfceit der Väter, ^ie uns aus. diesen Sprüchen entgegenstrahlt, wie das glänzende Gewand, das de* Verfasser ihr 1 u geben verstanden hat. Das Buch kann^jedem empfohlen »-erden. Es eignjet sich auch vortrefflich, für tjeschenkzwefke; Jahte Dr. A lfrc"d GoJdsehmidJ, Büchereingang: Balaban, Miier: Die Judenstadt nungen von Karl R i Jüd. Verlag, Berlin. Gorelik, Sch t Fünf geb. M. 8,—. Jüd. Vorlag Krupnik, Baruch : Die jüdische Jüd. Verlag, Berlin Dr. Soskin: Kleinsiedlung Siedlungsform für Palästina, Donath, Adolf: Judenli ' Verlag, Wien. von Lublin, mit Zeichchard. Preis: geb. M. 15,—. ied im Lande Neutralien. Pi)eis: , Berlin, n Parteien. Preis: M. 1,—. und Bewässerung. Die neue ina. Preis: M. 4,— .' er. Preis: M. 3,50. R. Ldwit I Aus in Verbonde der' Frau'enuerelnljunien ißVu.O.B.B. LÖÄii 1 § Artikel und Stricht» 'aus dem Verband» stehen unter Verantwortung der Redaktion der Monatsberichte der Grossloqe; $ Manuskripte für Sinsendungen, die unier dieser Rubrik erscheinen sollen, werden jedoch, zuvor an die Adresse rcn Frau Julie Salt ng er, Dresden-A., Gabelsbirgerstr, 20, erbeten. ► * * 49 *' *^ Was können wir Frauen gegen den Antisemitismus tuni Von Schwester Anna Lewy, 1» Vors. des Es gibt ene al'e Anekdote, d;e erzählt, wie in einer S:hu>. e ns; das Au':a»z'bcma gestellt wurde: ..HM "der Dcu^sd e Ursache, au' sein Vaterland slolz zu sein?" Darauf bibe ein Knabe einff<Jh ör.s Wori .Ja" " h:rjge>err eben u:,d du Aufsafz-eft* abgegeben. Beinihr >o kommt fs mir ^r, wenn ich|I5nen beute darüber sprechen. soll, wa. br Fraufrj g-'gen den Anii;e *itinnus :iin können. Ich bin Ust versucht, darauf zu a^twrirt'n „vzr iickts! *, denrt der Aniisen.t»i«muv.' ist' jnrä^.ehid so 'f>!X wie dir. Judentum selber und W, fürchte, ich, ctfen-:: unausrottbar «ie es «löst. Aber dennoch,, niejk zu aüen Zeiten »fiteie die Felr.dsilnf: gleich!>tark gegen uns, nur auge.-v blick^ch braust eine besonders hohe \tyeilt wieder einrea' übtr u-1 daher!- Seien, d für dije Ursachen, 'weiche es woren," — darü;er werden wir noch reden — jfdenfzlijE. verJchnt es sich nicht iur, sondern ist meines' Erücblerts sog^r. wichtig und! notwendig, «leb darüber klar zu »erden, welchen| Damm wusufbauen könneB, damit über uns die Wogen nicht zusammenschlagen. "Und wie jede andere,' sp dürfen wir Frauen auch diese Arbeit nun nicht mehr die Manner allein für uns vollbringen lassen, sondern müssen unser Teil für uns leisten. Und ich glaube, dieses unser Teil ist nicht zu unterschätzen. Es gilt als ein Imme.- wieder ausgesprochenes Ziel des Logengedankens, daß wir den um ihres Glaubens willen Leidenden I* U. er. Juden in ■]■■:- Si^hwesternbundes der nseres Stammes" zu eher die um ihre; G! da haben wir v.t .i jfiichfung, das Los Wf-S können wir Frau Was alles uns ist unmögljch, erseböd zu prüfen, denn wir b-jar.fworSen, v>as uns |M. Aber w.nn m von Anschuldigungen w.r ja, daß all i:e c werden, um andere^ z j Ursachen des AnJsenii viel tiefer liege.;. M: sind a's sie, religio hinzu, zum Tej: itt lateiügenz, welche he de:s viel mehr bei ans mf.^r in dje Ersahe n jwird t'n grundloser Kindheit an und oft vererbt. Und da und wir die Wenig, billig und feige. Gegen Haß, der sieb garn arum verfolge ich 1 A^lemania-Loge elfen haben. Jefzt sind wituhens wil'en Verfolgten, un< O. B. B. als erste die Veider Bedrängten zu linilerr cazu tun? zur La<t gelegt wird, dss end zusammenzufassen unl kannten viel leichter die Frage eigentlich nicht vorgeworfei jefzt solch eine Hochflut ber uns ergießt, fo wissen Argumente nur üerausge uc it eersteckea, und d,-ß die whren ijsaras viel älter sind ur u baß' uns, v-eii wir aude-9 * Fanatismus tu! das auch Neid auf Geld >i|e garnicht e nmal so beso i v.-rnanden sind, sondern mir Ji'g treten; und aus aliiden II von immer en licht Biifce ui d vi n aß geboren, anerzogen Generat'on zu Generation sie die Vielen sind so ist diese Feindschaft solchen grundlosen, vererbt in die Mühe gibt, zu fragin, den Juden, sondern einfach

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