Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1920
- Issue
- Nr. 3/4 - Mai/Juni
- Date
- 1920-05-01
- Page
- Seite 43 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Ueber die Logenfäligkeit In andern Ländern wurden wir orientiert zunächst durch die Berichte der Oroßloge für Deutschland und die regelmäßig!: Zustellung der B'nai B'ritb News. Gerne benützen wir den Anlaß, um sowohl dem hochw. Exekutiv- Komilce in Chicago als der hochw. Oroßloge für Deutschland unscrn verbindlichsten Dank iür die Zusendung der genannten B'ätter auszudrücken. IV. Der Besuch der Lege war ein normaler und wurde nur durch die z itweiiig in Zürich heftig aufgetretene Grippe-Epedemie einigermaßen beeinträchtigt. Durch den Tod wurden un; 3 Brüder entrissen, die zu unsern Mitbegiüodern gehörten. Es sind dies die Brüder: Jac. Grumbach, Louis Oettitger In unsermj neutralen Lande einschweizerischeöroß aufwies. Unser Vermögen betrug auf Ende Mai 1919 ca. 33 000.— Frs. Wir unterhielten herzliche Beziehungen mit unserer Schwesterloge in Basel, mit der wir uns In wichtigen Fragen zu beraten pflegen, und können mit/Befriedigung fesstellen, daß wir dann zumeist völlige Übereinstimmung erzielten. Wir bleiben nach wie vor bemüht, den Logengedanken in unsern Reihen zu vertiefen und der herrlichen Devise unseres geliebten Orc!ens. nachzuleben. Wir hoffen,daß es unseren Bem ühungen gelingen «erde, in absehbarer Zeit auf den mächtigen Baum des weltumspannenden Ordens B. B. ein neues Reislein zu pfropfen, wodurch es uns ermögljc'jt .würde, J i und Herrn. Reichenbac'. Austritt. Dagegen wurden neu aufgenommen, so da Schlüsse da Termins ein gle Ein B' uder erklärte, seinen löge 4 Brüder in unseren Bund ) ß der Mltgiiedcrstand am - icher b'.isb und 122 Büder 1 zu gfüuden. Zürich, den 2 März 1920. Jac. O o 1 dm ann-Sobek. . Expräsidtnt. ™ ■ - : | ' < ' pl?v£i; Aus dem Verbände der FronenveRinisunsen der U.O.B.B. Losen. ] Artiktl und Berichte aus dem Verband» stehen unter Verantwortung der Redaktion der Monatsberichte der Grossloge; f 1 Manuskripte für Einsendungen, die unter dieser Rubrik erscheinen sollen, »erden /»doch luror an die. Adresse ton f Frau Juli» S a 11 n q e r, Oresden-A., Gabelsbergeretr. 20, erbeten. . \ y T Vit denkt sich j ■1 Zur Berufswa Von Natalie . m Durchschnitt das junge Mädch« ... hl der t - e 1 d m a rt n b n Also he . w ■ riädchen. nttgart. . ißt es für alle Mädchen, genau so wie für seine Zukunft? sich Meist sieht D e Antwort ist einfach, das Mädchen" in seinen Zukunftsträumen als Gattin und Mutter, sein Schalten und Walten schwebt Ihm so vor, wie Schiller es In seinem „Lied von der Glocke" schildert. Ich brauche wahrlich nicht erst zu sagen, daß heute die Heiratsmöglichkeiten kleiner slnd als je; das ist schon oftmals zahlenmäßig nachgewiesen worden. Jeder weiß beute, daß ein großer Teil der Mädchen lernen muß, auf eigenen Füßen zu sieben und diese Mädchen sollen fest stehen. Nicht allein des Broterwerbes wegen, sondern damit sie I einen rechten Lebenszweck haben, damit auch Ihnen eine innere Befriedigung beschieden sei. Die Mädchen aber, die zur Ehe kommen, sollen für alle Wechselfälle des Lebens gerüstet sein, denn oft ist et nötig, daß die Frau im Beruf des Mannes Mitarbeiterin und Helferin werden maß. Oft auch sieht sich die Witwe genötigt, ihren und der Kinder Unterhalt zu rerdienen. alle Knaben: Lernenl — Was aber lernen? Wo lernen? Wie wählen? . Nur nach Begabung!< Um Gottes willen in dieser Frage jetzt nicht denken: Was ist standesgemäß? Was ist vornehmer?' Was ist angesehener? oder auch: Was tut die Freundin? Solche Gesichtspunkte sollen und dürfen nicht maßgebend sein! Man muß sich vorneweg sagen: Jeder Beruf wird gehoben, und sei es der allerei nfachsie, durch die Art, wie er betrieben wird; Man bedenke doch, daß auch nicht jeder Kaufmann ein,königlicher Kaufmann genannt werden kann, nicht jeder Arzt ein ernster Wissenschaftler Ist, daß nicht jeder Jurist als ein Pfadfinder auf dem Wege des Rechtes gelten kann. Aber jeder bescheidene Handwerker kann ein hochwertiger Mensch sein und allgemein angesehen, wenn er das, was er tut, aufs beste tut und sich immer bestrebt, In seinem Fach vollkommen zu werden. So möge sich vor allen jedes Mädchen