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Bericht der Großloge für Deutschland · 1919-10-01 · Nr. 11/12 - Oktober · p. Seite 122

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1919
Issue
Nr. 11/12 - Oktober
Date
1919-10-01
Page
Seite 122 (sequence 4)
Language
German
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besucher möchten wir uns nähern. Miß mich dich ansprechen: „Du Unsichtbarer, der du deinen zahlst, weil du eine gute Sache wenigstens durch Geldmittel zu stärken wünschest, aber deine Person uns aus hunderterlei Gründen, | die der fleißige Logenbesucher ujcht anerkennen (mag, mißgönnst, beweise an dienern Tage, daß du für den Orden und deine Loge noch etwas übrig hast. Bedenke, daß die Unentwegten auߣr jhreni Beitrag, ihrer fortgesetzten Arbeit auch Jgeldlich so .unendlich viel mehr in Anspruch gekommen sind, weil .sie d a sind, wenn es gild Not zu lindern, und min sie braucht. Mehr nooh aber wäre uns, wenn du uns •.--(-*• - - j wieder erschienest, du Unsichtbarer, Und uns wieder würdest ein Sichtbarer, ein Mithelfer, ein Mitstreiter, und alles wäre verziehen!" Die Richtung in der die Gaben an, diesem ersten Ordenstage fließen, bleibe natürlich dem einzelnen Bruder überlassen. Ein Hinweis aber sei gestattet: Der Redaktionsausschuß hat den Wunsch ausgesprochen, daß diesmal Spenden möglichst einheitlich der Selbständigmac h u n g der Krankenschwestern. - o r g a n i s a t i o n. zugedacht werden ' mögen. Br. Expräsiderit Oflendorf-Barmen hat dagegen die Bitte zum Ausdruck gebracht, an die von ihm in diesen Blättern besprochene Stiftung zu denken. Mögen nun die Spenden reichlich odpr gering fließen, klar sei zum Ausdruck gebracht, daß das Geldopfer nicht das Entscheidende ist.! daß die Höhe der dargebrachten Spenden nicht für Gelingen oder Nichtgelingen des Ordenstages auswieder zu Ordnung, verständlichen Lauterkeit hinaufsteigen. Die Mi Beitrag glieder eines Orden;, der auf Wohltätigkei Bruderliebe und Eintracht beruht, bind berufen, auf den Wegen zur voranzuschreiten. La nachstreben, die seel imstande sind. Als eine einzige seinen Seelenadel, Lebens, durch die durch das. Streben anderen, zu der so minderung deq Welt. Laßt uns diese besonders an jede Gesetz und einer selbs Menschlichkeit als Führt r H uns den großen Geisten sehe Erhebung zu bieten einer der Größten leuchte t der unsterbliche Beethoven voran. Er bliebe ftr uns ein heroisches Vorbild, auch wenn er njicr t Note geschrieben hätte — durch durch die Keuschheit seines Intensität seiner Arbeit, seines Herzens. Wer hat it ein schwereres Lebepi zu ertragen gehabt a Beethoven? Wer hat ein Leb:n von größerer Lauterke und Selbstbeherrschung unter schwierigsten Ve - hältnissen geführt als Sp^joza? Schopenhauer sagt herzig, weil ein jedejr an seinem eigenen Heide genug hat oder we ligstens genug zu habqr. glaubt. - Nur durch UeberWindung der eigenen sönlichkeit kommt man zur Leidminderung Die Menschen sind hartnotwendigen Le P<r dir i c - ehren am Ordenstage und anderen Tage beherzige 1! Manche Menschen, die uns vor und nach hrer Mitgliedschaft fern bleiben, erklären : störe der Zweispalt zwischen der Grö ie ■ ethischen Fsrderungen Und der Kleinlichkeit des menschli :hen Tuns. Ihnen erwidern Berge gelangen Bergsteiger. allerdings nur die wenigsten Durch die Schaffung des sogenannten ICa wir: Das Ideal unstrer Forderungen bleib caschlaggebend ist Viel höher steht das|Gemeindurch unangetastet. Auf den Gipfel der höchsten schaftsgefühl, das zum Ausdruck gebracht werden soll. Wenn an irgend einem Tage, so gehe von diesem Tage, der auf den-Anfang de$ Ordens zurückgreift, in der Zerrüttung aller Wjerte, die einfache Lehre aus, die in unserem Pajssierwort liegt. Es kann in dieser Welt, in dieser Zeit nur besser werden, wenn ein jeder feien bemüht, ein Segen zu werden im täglichen Lfeben für seine Familie, für das Vaterland. Wiif müssen meinsamkeitsgedanke un strophenfonds (Hilfst and, Krausfond) ist ein von der Zentrale der Ordens den den leitung zu den Distiikten gegangen, durch Ordenstag kann dei gleiche Gedanke von Distrikten zur Zentrale gehen! Zur Ausführung gehört nur eins: der Wil Ce e!

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