Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1919
- Issue
- Nr. 8 - Juli
- Date
- 1919-07-01
- Page
- Seite 88 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Eine solche Stiftung dürfte wohl das eigenste Wesen des Ordens widerspiegeln und in allem nur die idealen Seiten unserer Bestrebungen fordern. In der Bestimmung, daß der Preisträger mir die Auszeichnung erfährt, den Preis vergeben zu dürfen, kommt unsere jedem Egoismus abgewandte Grundanschauung zum Ausdruck. D e Geltung der reinsten Beweggründe wird infolge der Trennung von Preisträger und Preis fast unantastbar gesichert. Die Gemeinschaft der Brüder erhält einen Idealen Antrieb von größtrr Stärke, an dessen weitgreifender Rückwirkung auf Gesinnung und Handeln wohl nicht zu zweifeln ist. Die alljährlich: Auswahl des Preisträger;, die Vorschläge durch die Beamtenräte, die Entscheidung und ihr« Begründung in den Monatsberichten stellen Anregungen höchsten sittlicher. Wertes dar. Die Teürabme der Brüder wird in Aeußerungen und Befrachtungen zu der En-scheiJung des Preisträgers ersichtlich werden und den Monatsberichten eine willkommene Bereicherung aus er- I hebenden Stoffgebieten geben. Auch nach außen1 dürfte die Stiftung bedeutende Wirkung habrn. In einer-Zeit, da: so manch*s Häusliche zu breiter Entfaltung gekommen Ist, erscheint sie ab beredter und mahnender Hinweis auf das, ins zurückgewonnen und gep'legt werden muß, um die mor, Ii sehen Zerstörungen durch den Krieg weit zu machen. Di; Stiftung geht von einer jüdisch efn, weite Kreise bester Bürger umfassenden Vereinigung aus und widerlegt an ihrem Teile die hartnäckig verbreitete Beschuldigung des Mammonismus,! des mangelnden idealen und vaterländischen Sinnes In vornehm großzügiger Weise und vermag Beispiel gebend und zur Nachfolge aneifernjd auf viele zu wirken. Br. L i sse r- Hamburg bemerkf hierzu, daß der ganze Plan als bestechend bezeichnet werden müsse. Es sei Maretzla'scher Geist in den Anregungen von Br. Ollendorff. Er würde sich herzlich freuen, wenn sich Donatoren fänden, die deri Anregung zur Ausführung verhelfen würden. Es io ine sich schon, diese Frage vor die Groß'oge zu bringea. Br. Timendorfer erinnert daran, daß der Geschäftsauitchuß auf Anregung von Br. Kuznilzky die Absicht gehabt habe, dem Votschlag des Br. Ollendorff die Form einer „Friedensstinung" zu geb:n. Der jetzige Friede sei allerdings nicht dazu angetan, seinen Namen mit einer ideellen Stiftung zu verknüpfen. Esmüsse deshalb zunächst der definitive Friede abgewartet werden. Der Antrag des Br. Ollendoi des Genera 1 k tagung unter Betreffend Z i G. A. Protok des G. K. liegen clluH o g e n lieber lieder ff wird aur~Bes smltees der Oroil ireitet werden, tsendung ausführ olle an die Mitg Ausführungen der B Liegnitz und Mjaxlmilian Stein-Berlin kann nicht zweüelhait sein, daß die Generalkomitees e n Anrecht auch auf die vertraulichen Mitteilungen, die iai Geschäftsausschuß gedacht werden, haben. Es werdin darum den Brüdern des Oeneral- -komitees im Erf jrtiemisfalle auf besonderem Blatt vertrauliche Mitte luhgen übersandt werden. Beteiligung der Bruder am öffentlichen Leben wird vertagt. e8ternvereinigung Allemania-Loge. Stettin führt aus, daß zum ersten Schwesternschaft der Allemania eine löge ^ähnliche Form angewandt Es sei, ähnlich wie in der Loge, Schluß Ansprache vorgesehen einen Beirat vertreten und worden ine Ein- S c b w der Br. Moritz Male von der Log sei. fübrungs- und Loge sei durch Vetorecht. Die Frauen seien mit der gewählten Form durchaus anriet eo. Im Rahmen des Ganzjen werde gute Arbeit geleistet. Br. Baerw die Mitteilunger seinerseits den Logenleben zu a : d - Bromberg freut .sich über des Br. Moritz und betont, daß er :rauen völlig gleiches Rechl zuerkennen bereit sei. Er des Br. Mori'z samrulung zur daß zum Ausdiuck gebracht werde, daß der mit großem Interesse von Kenntnis genommen würden sei. Bericht von B iür die Groß! ganzen Fragt auch im wünscht, Er. Maxinilian Stein - Berlin bear tragt, den Mori z dem Referenten a s geu'agung zu überweisen ler Form und des Umfang* arbeit der Seht irfsterti Stellung nehmen wefde Br. L i s s e! r für völlige Gle Hamburg ist wie Br. chberechtigung der Frauen. laterial }ie zur :r Mit- Weise äußert sich auch Br. Timendorfer. Br. Goldschmidt - Berlin berührt während der Debatte gestreifte Frage, ob Großloge überhaupt ein Aufsichtsrecht Frauenvereinig ungen zustehe. Er weistr daß nach § 1 ein Aufsich isr 'der Großlogengesetae die :cht über die Logen habe. leicher denn der über die :larauf hin Qfoßloge Auf diese Weise habe sich eine Art von Gewohnheitsrecht auch