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Bericht der Großloge für Deutschland · 1919-07-01 · Nr. 8 - Juli · p. Seite 86

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1919
Issue
Nr. 8 - Juli
Date
1919-07-01
Page
Seite 86 (sequence 8)
Language
German
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bereits im Etat vorgesehenen M. 2.000.— die von Br. Maximilian iimm beantragte Soaderbewilliguog von M. 3 000.— zu gewähren. Nach einstündiger Mittagspause wird 2 Uhr 45 Mindie Sitzung wieder aufgenommen. Br. B t u m e n f e 1 d beantragt zur Deckung des Defizits der Krankenschwestern-Organisation in Höhe von M. 5 834.—. den Bestand des Kriegsfonds der Krankenschwestern zu verwenden. In diesem Sinne beschließt das Generalkomitee. N - " y -_■-..;.[■ | f. Tu Zugehörigkeit eines Bruders zu zwei Log e n. Antrag Gold mann - Leipzig: das Generalkomitee wolle beschließen, das System' der außerordentlichen Mitgliedschaft zu schaffen! und zwar derart, daß ein Bruder, der infolge seines Wohnungswechsels vom Orte seiner bisherigen Loge verzieht und in einer neuen Mitglied wird, ider bisherigen Loge als außerordentliches Mitglied angehören kann. Die außerordentlichen Mitglieder sollen unter Hervorhebung dieser Eigenschaft In der Logenliste geführt werden. Sie haben alle Rechte auswärtiger ordentlicher Mitglieder, insbesondere gehen ihnen alle Schriftstücke zu. Nehmen sie persönlich an Sitzungen der Loge teil, in der sie außerordentliche Mitglieder sind, «ö haben sie Stimmrecht In finanziellen Angelegenheilen und bei Kugelungen. An Beiträgen zahlen außerordentliche Mitglieder ein Drittel der gewöhnlichen Beiträge abzüglich des Betrages für die Großloge. Br. Goldmartr. hat seinen Antrag schriftlich ausführlich begründet — In gleicher Weise liegen von den Brüdern M o r i t z-Stettin und K u z n i t z k y-Berlin Ausführungen vor. Br. Moritz hebt in der Besprechung einige Momente, die ihm besonders bedeutsam erscheinen, hervor. Nicnde-r. sein Antrag-der Zugehörigkeit zu zwei Logen in der letzten Generalkomitee-Sitzung abgelehnt worden ist, sieht er mit besonderer Genugtuung, daß der in ifcm ruhende Gedanke durch den Antrag Gold mann in anderer Form aufgesucht ist Auch für diese,-Form sei er zu haben. Er müsse mit Bts'imcheit betonen, daß ein becürfnis vorliege. Br. K u zn i t z k y - Berlin bleibt auch gegenüber dem Antrag Goldenann auf seinem ablehnenden Sandpunkt bestehen. Abgesehen von den gesetzlichen Bedenken könne er die materiellen, wie er bereits angeführt habe, ncht gering anschlagen. Er erinnere an die Forderung der Aktivität, die die einzelnen Logen an die Brfläer stellen und die Frage der Disziplinargewalt, bei deien unter Umständen Oegen riize zwisehan zwei Logen entstehen könnten und dergl. Cs genfigt j« doch, daß man die alte Loge freiwillig unterstützt urd sich a'le Schriftstücke zjsenden läßt. Br. P e t se r - Breslau erklär.1, daß er seine Meinurg auf Grund seiner Erfahrung habe ändern müssen. Das Bedürfnis der Provinziiilogen habe sich zweifellos herausgestellt. Man seile die Angelegenheit dem Gesefzeskoruitee und sod mn derGrcßloge unlerbi eilen. Br. S c h u 1 h ö f e r - Würzburg schließt sied dem Widerspruch von Br. Knznitzky an. Br. Apfel - Coln äußert sich im Sinne Peiter. Nach zustimmenden Ausführungen der Brüder Lewinsky und Hefnem tnn bemerkt Br. Moritz- Stettin im Schlußwort, d*ß allein von einer Löge 8 Brüder in Frage kämen, für die eine Oeefziiänderung von Bedeutung wäre. Br. K u 7 n i t z k y - Beriin 1 ann seine Meinung nicht aufgeben, daß es sich bei der ganzen Sache nur um eine Art von Earen Mitgliedschaft handle. Das Generalkomitee beschließt mit geringer Vleirheit wie folgt: „Der Antrag Goldmann-Leipzig, das Sysiem der außerordentii :hen Mitgliedschaft zu schalten, wird dem Qesetzeskomitee zur Ausarbeitung geeigneter Vorschläge überwiesen.*! Br. 011 e n d o r f f - Barmen hatte die Am egung gebracht, Generaikon iteesitzungen auch auf erbalb Berlins abzuhalten. I):r Geschäftsau:schuß konnte f ' 1 sich jedoch nach der bisherigen Erfahrung« ncht besonders dafür erwärmen. Br. Ginsberg - Berlin tritt in einem schriftlich erstatteten Referat für Beibehaltung der Sitzunger in Berlin ein. Br. B a u m a n n - Dinz g wünscht i:n Ein jslfjallc vorherige Ab}limtnun|[. "T. >Br. Ollendorff Barcun eriiOffi voik dem Wechsel des Aufentba isortes eine gewisse Propigjnda für die Hebuig des Logenlebens. Br. Bauzaun- Danzig hält für erfor kr ich daß auf der Tagesordnung mindestens ein Punkt von Bedeutung stehen müß'e. Die Abhaltung; an einem bestimmten Ort bedeute auch eine An: ehung für die Nachbarlogen, f L Man braucae nicht — wie Br. Ginsberg - - d^ran zu denken, daß etwk nun alle Logen für d e Auswahl in Frage kommen müßten; es genüge ji doch, wenn gelegentlich ständen. einzelne - 8e>- Vorortlogen zui ■ *N J Wahl

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