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Bericht der Großloge für Deutschland · 1919-07-01 · Nr. 8 - Juli · p. Seite 85

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1919
Issue
Nr. 8 - Juli
Date
1919-07-01
Page
Seite 85 (sequence 7)
Language
German
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schieden« Gemeinden zusammentun, was besonders >■ ■ W«Hn Deutschlands leicht geschehen kxi.ie. Von dem betretenen Wege dürfte man hoffen, daB Deutschland auch weiterhin geistige Fährer für die Judenheit stellen werde. — Der Vortragende knüpfte nun einige Bemerkungen über die' Jüdische Akademie an. Bei diesem Oedanken handelt es sich zunächst um die Schaffung eines Forschungsinstitutes, das es ermöglichen solle, das jodische Schrifttum methodisch zu bearbeiten, dann auch internationale Beziehungen anzuknüpfen und so die Brücke zwischen dem Osten und England und Amerika zu schaffen. Die Akademie wolle auch den Platz schaffen, fähige junge Leulc zu Forschern heranzubilden. Auig.be für die Juden des Westens werde es sein, Führer für die Juden des Ostens auf wissenschaftlichem Boden zu werden. Für so wichtige Fragen wird nun die Unterstützung der Logen erwartet. Immer sei es der Stolz unserer Logen gewesen, nicht bloß! Gegenwart;-, sondern auch Zukunfts-Aufgaben zu 'stellen und nach Möglichkeit zu erfüllen. Als solche Aufgaben, die eine Zukunft bedeuten, stehen vor uns die Freie jüdische Volkshochschule und die jüdische Akademie Beide haben sie den Boden ihrer Kraft in den jüdisch-theologischen Bildungsanstalten, . diese umfassen alle Richtungen * und keine kann entbehrt werden. Für sie nicht zum mindesten soll das Interesse in den Logen lebendig sein, denn In allen Logen soll rege sein: der Sinn für den Jüdischen Geist. ■ Reicher Beifall folgte den Ausführungen des Vortragenden, dem der Großpräsident noch in bisondes herzlichen 'Worten den Dank der Vemunmluag zu n Ausdruck bringt. . Das Generalkomiiee billig: den Beschluß des Geschäftsausscbusses, für die Zwecke der Fijelen jüdischen Volkshochschule, insbesondere für' Mjieiv zwecke einen Kredit bis M. 1 000.— zu gewähren. Bei dieser Gelegenheit sei nochmals dann erinner., daß die Brüder gebeten werden, Spenden für die jüdische Akademie durch die „Timendorfer-Stifitm j-' leiten zu wollen. Dem , Deutsch-Israelitischen Gemeindebund werden wie alljährlich für die Zwecke des Rel igionsunterri chts in kleinen Gemeinden M. 1 000.— gewährt. Unterstützung des Jugendverbcndcs. Br. Lv#iusky -Neiße weist auf das von ihm eingesandte Referat hin. Er vertritt darin dm Antrag, j-aulier den bereits im Etai vorgesehenen M. 2 000.— »in« Sonderbewilligung von weiteren M. 2 000.— zu ge »Ähren. Er begründete diese Zuwendung mit der dringenden Nowendigkeit, für unseren Nachwuchs angesichts der Erschwernisse der Zeit zu sorgen. Die Teuerung aller Lebensverhältnisse rechtfertige vollauf diese Ausgabe. Br. Max i m i Ii an - S i e i n-Bertin weiit Ist Anschluß hieran auf die Tagung des jüdischen Jugendvtroandts im Juni ä. J. hin ujd jbjriujfjajSl eine besondere Bdsleuer zir den Kosten der Tagung des Verbandes, Der Cer.iralveretn hübe gleichfalls eine größere Beisteuer bewilligt. Br. Stein schlägt eine Sonderbewilligung von M. 3 000.— vor. Auf der bevorstehenden Verbandstagung seien scharfe Au:- einandersetzuoge;! wegen der Stellungnahme zur Neutralität und zum ZioniSEuu$|_zu erwark-n. Die Großloge •süsse versuchen, ausgleichenrlleuizawirken. Die beab. ichllg'e präzisere Fassung des Verb.vidsprogramras im Hinbl ck auf den ZuT.is.nus dürftes'vn S.mdpu.ikt der Großloge aus nur sowe.. gehen, dj'ß d*r Verbind seine •eibstve.-s'ä-idiiehe vaterländist se Gesinnung betone, im übrigen aber an der Neutralität der Juijendvere.'ie nach dem Vorbild: der Löget tinver>-ü:kbar festhalte. Gcw'ß fiele es jungeb(Leuten schwer, neutral zu blcin-::. Umscmehr müßten neutrale jugendvereine die Jugend aller Parteir c Fangen auf 'den Boden gemeinsaner Arbeit zusim uenhai en als Gegcige-vicht gegen allen ir^nninden Par.eihsder. D,ü.rein p iit.sehe Aufgabe und Struktur des Centralvere^j durfte nicht ohne weiteres auf den Verband der neutralen Jugendvereine übertragen werden, uzr bei -jrtlcr Betonung seine? ya.eriändnchen S 2 :do tnk es, den a n sehr viele ZV.niiten teilen, keinen Kaupf gegen Zimitnus zu veikünden und z t führen!:o«.: Ii.c'-ser Z-!«t, In der ötfentl cac Ltbeu Im B'einjiaiik^j^irrSSusr. Interessen sehe, .sei es. na'jkJgetqlB scr. \-cr, sieh der P*3ljtik [fem zu halten, doch mfina min voc Seiten der Großloge und der E nzfücgen diriar bedac.i; se<n, dem yeröand pn.il. de i Jug«n.'Ve:eictn^üv«r den j.-lzlg n hochgespannten kr.fttcfcar; Ze-*j*j .ki bis zur Wiedergewinnung ruhige er auije^ .. rjir-Arbeit:- me hoden hm wegzuhelfen. . .! Ah der eingehenden Auosp kc) c b-t. ' g.'n sich die Brüder: Timeadorf er, Ap.e! I.'oa, Schütiip'e.--Würzburg, K uzuilzkyBeliia, L -.se -H1 abur/, G jldscr.uidt- Berli», - 85 - OUendorl Barmen./-— Der Oese, ä jVMSC'suß wird tr ..ächtigt, nach Rücksprache ' ril:- Br. Apfel- Berlin (über die Neutra!.;*; d^sVeromdes,- iäüt: den

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