Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1918
- Issue
- Nr. 9 - Dezember
- Date
- 1918-12-01
- Page
- Seite 136 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Ads dem Verbände der Fraiienuereinisunsen s jl Artikel-und Berichte aus dem Verbände stehen', unter Verantwortung der Redakttoi Manuskripte für Ursendungen, die unier dieser Rubrik erscheinen sollen, Frau Julie Sa'lilfger, Dresden- A , Gabelsbergerstr. Sali», der Monatsberichte der Grossloge; werden jedoch zutor an die Adresse ron 0. erbeten. ' der Ü.O.B.B, Losen. unser Vaterland durch, die verschwindenden Ausnahmen Uns Frauen bat sie über Nacht Zur gegenwärtigen Lag« Eine ungehfure Umwälzurg erlebt augej gottlob bis | je unblutige Revolution, und ganz plö'zlicb gebracht, was wir erst in Jahren allrrähljeber Entwicklung erhofft und erstrebt haben, das Stimmrecht und damit die vollen Staatsbü^gerrechte. Damit übernehmen wir, es muß auch {an dieser Stelle gesagt worden, eine große Verant*jortlicbkeit ftr d:e Zukunft des Reiches. McV?e sich sehe Frau ihrer Rechte and Pflichten, aber jede deutluch ihrer Verantwortung für - die Wahlen zur kämmenden . Niticnalversarnrnlung bewußt und schon Jetzt be- .■ ölt sein, sich die notwendigen Kenntnisse anzueignen, um die richtigen, die besten Männler, welche unser Vaterland brauch», in die verfassunggebende Nationalversammlung wählen zu können. Die Aufgaben unserer Frauenyereine. _ Von F. L>n d s b e r g - iire»Sau. Noch einige Worte zu den Ausführingen von1 Er, Dr. Sc h l'e si n gfe r in Nr. 4 dieses B altes. ' Endlich ist es ausgesprochen, was wir alle gefühlt: Der Frauenvcreiri der Lessingloge ist keine rechte Schwcternsehafr! Wie die Verbältnisse in c en andern Lcgenfrauen vereinen sind; iasse ich dahinge: teilt. Was Herr Dr. Schlesinger; ausführ;, trifft Wort für Wort z«, es könnte noch' hinzugefügt werden, daß vkle von uns schon lange nach Abhilfe ausblirken. Daß diese Hilfe ,nur ab:r"von den Brüdern kommen wird; weil sie jeizt mehr Interesse für unsere Arbeit zeigen, glaube ich Frau Esch el ba c h er-B.er 1 i n nicht ganz. Unsere chsfitaiive Arbeit soll Hanl in Hand mit den Brüdern, gehen, und wo vir da ihrer besseren Einsicht, .ihrer verständnisvollen Hilf« bedürfen, wollen wir jederzeit mit ihnen beraten. Aber es ist nicht die chariiative Arbeit, wie Brudtr Dr\ Schlesinger mit Recht sagt, die uns von andiirn Frauenvereinen unterscheiden soll, nicht das ist die Wunde, die hier einmal Auch an Einfrach Streit, einträchtig Uebel, wir gehen ander. Wir sind schaff. ' Und dar helfen, wenn wir Irgen zum Muster gerührt, ernstlich Heilung erwarte fehlt es, nicht, wir gehen ohne neben einander. Aber das ist das neben einander, nicht mit einin Frauenverein, keine Sch Hestert - n werden uns kaum die Brüder uns auch vieles aus den Brudernehmen sollten. Darin wird auch Uebel abzuhelfen, dazu berufen sein der Verband der f rauenvereine der U. O. B. B. Logen kaum et*as helfer, denn diese Hilfe.muß von den Frauen unserer Logenfrauenvereine selbst kommen. Daß es bei der gr>ßen Zahl der Mitglieder nicht leicht ist, steht fest; da 5 es möglich ist, zeigen uns die Brüder. Ob uns da ein Ritual helfen wird? Darüber seilten die Frauer vereine selbst beraten und sich mit einander einigen. Denn das wir auch mit den ande n Fraumvereinen der U. O. B. B. Logen keine Fühlur g haben, ist gleichfalls ein Mangel, der ein Zusammei- ' halten, wie das dir Brüder, ausschließt Aber bleibai wir zunächst im. engen Kreise und suchen da, dem Zunächst wird wohl der Vorstand Aber d;e großartige, umseht ige Leitung des Vereins i it in jeder andern Weise so g'änzer d, daß sie nun jähr lang schon in denselben riandm iliegt und sicherli :h nicht übertroffen werden kann. Aber wäre es r.icit besser, wir nähmen auch jdi «:n Beispiel an den Brüdern? Der Vorstand dürfte nie länger als 2 Jah e den Verein leiten, dann soll en neue Kräfte ans Werk, ohne daß die bisherigen ihier Würde verlustig r-hen. Der Ex-Vorstarid sejü wie ein Ex-Präsid-fit besondere Achtung genießen, soll auch im V-rstai d seine j Stimme hab:n utijd elen jüngeren Kräften r.it seinen Erfahrungen und Seinern verständigen Rat zur Seite stehen. Die Geseilig feit sollte außerdem h neue Bahnen gelenkt werden, so daß neben den üblichen Konzerten und Deklamationen, die wir iuch anrierwä-ts, namentlich!in der Großstadt, haben, auch allgemeine Tnemata zur Diskussion gestellt «erden. Allgemein interessiere ide Themata würden sich linden lassen, vielleicht am bestenj wenn man Fragekisteri aufstellt und jedt Schwester veneb lagen dürite, was ihr besonders zur Aussprache geeignet erscheint Ich würde als erstes Thema neue Vonchläge zum schwesterlichen Zusam- - 136