Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1918
- Issue
- Nr. 9 - Dezember
- Date
- 1918-12-01
- Page
- Seite 137 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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gerade d e Ausfj Schwcs crn vc Zusammen- 'r K werden. Selb fve Schluß erbitten. Nan ist es allerdings eine üble Sache, daß nur wenige Frauen dm Mut und die Fähigkeit haben, offen ihre Ansichten zu vertreten, Ist die Zusammenkunft vorüber, so bat manche noch etwas mit den ihr zunächst senden zu debattieren. Wir müssen de:halb auch zur richtigen Diskussion erzogen werden. Da sich nun dieses alles nicht von etyemTag zum andern indem und bessern läßt, mö:hte ich vorschlagen,-daß in jeder Vereinssitzung schon das zur Au spräche bestimmte Thema für die nächste Zusammenkunft festgelegt wird, und d2ß zurDiskussion auch schriftliche Ausführungen, divorgelesen werde;!, entgegengenommen werden können. Haben wir uns über das Zu'-smmenhaütn geeinig1, so gibt es stets neue, zur Besprechung geeignete Fragen, wie z. B. die in den ltlzlen Logenberichten besprochene B-oschü-e „Zeit ist's", üb*tr J.igr.ndyereine, über die Not der Zeit u. a. m. Der Intelligenz üer Schwestern wird es sicher nie an Stpif fehlen und icb b n überzeugt, daß Hache über verschiedene, von de i pschlagepde Fragen, einen engeren und itärkens Interesse/erwecken rstäidJich müßt; auch die Einführung neuer Schwestern in ander r Wti-e ais bLher geschehen, so d?ß d sc nicht fresd und c nsam im Sch*esternkrcise b'eiben. Viel i;t bisher darin gesütid'gt worden, kennt man doch gewöhnlich nicht einmal" die N^men der Sehnest frn. Daier das „C!iqüenwesen, dre Kränzchen und. Freundschaften", die sich in der Loge immer wieder zusammen finden Bruder Dr. S c h l e s i n g e r Mg g mz richtig „für sie ist außerhalb der-Loge Zeil und PiMz". Vieleicht wäre das roch eine bssördere Au'gabe für d< n Vorstand und nicht die leichteste, hier Abhilfe zu'richafiery denn geschehen soilte etwas und nur der Vorstand als Haupt uird Zentrale des Vereins könnte es tun. Es soltt.n auch keine einzelnen Tische, keine einzelnen Gruppen gestaltet werden. .Jede hinzukommende Schwester sollte djn nächsten lreien P;atz einnehmen, sich mit ihren Nachbsri:;nca bekannt mjclen oder diese Bekanntschaft durch eine der Vorstandieamen vernritj'eln lassen. Wenn dann auch die Elntührung neuer Schwestern etwas feierlicher ges:altet würde, so würde wähl mit der Zeit aus unserem Frauenvere'n eine Logetfschwjestcrn xbaft werden können. Alls diese Vorschläge ste'le ich hiermit zur Diskussion. Sicher1 werden andere Schwestern noch bessere Vorschläge wissen zu wahrer Wobltä igkeit,, Schwesternliebe und Eintracht. '; 1 i' . .; p Frühehekassen, Dii Frühehekasse 1914—16 isl eines der bedeutsamsten Arbeitsgebiete des jüdischen Frauenbünde*. Sie beiteht darin, daß sie nach den Prinzip der Volks- Versicherung durch einen prozentualen Anteil an dem Versicherungsgewinn einen Foiid ansammelt, aus dem cie Frühehekasse in die La?e verse'zl wird, jüdischen ß-autpaaren ein k! ein es He'ratsgut zugänglich zu machen. Der Plan beruht darauf, daß die Versxbemng von allen . Kreisen der jü± Bevölkerung einge^ inijen wird, damit der peku iiii e V »«-feil wie - derurt vielen zugeteilt-werden kann. Um die Idee auizuühr n, d.h. um wirklich, eine wesentliche Förderung: der Ftühebc durch dies« Kasse1" in Aussteht zu stellen, bedarf es "großer Geldmittel, die versreheru-gs ethnisch dem Frauenbünde dann reichlich zufließei, wenn es gelingt, in Llufe der.* Zeit - eine große Anzahl von Versicherungen abzaschiießeii. Darum sei auf die Frühehekasse des Jüdischen Frauenbundis hingewiesen als eine Stelle, . die . dem altjü ischen Gedanken der Harhnoss tili Kaloh eine moderne Form gibt. Es «ei ausdrücklich darauf aufmerksam g?macütr daß diejenigen, die. diese V jl.ksversi :tierung eingeben, nach keiner Eichtling auf ihre Rechte sn die Verj.xhwuagsgeie'lsc'-ijft za verzichten haber, vielmehr gmieße.-t sie den# V..>rteP,i einen: näheren Anspruch an die' Früiehckatse selbst g ltend mach:n zu können, denn de/ vei sicherteK'i*be oder Mädc len als VefJobte Anspruch machen wöifea. Für die Entgegennahme t'tr Vcr-ieheruns ist nur notw end ig, daß beide Teile der ^beschließenden Juden sind, und daß sie ein ä r-z 111 c,h e s Gesundheitszeugnis beibringen. D!q erklärendein Drucksache n, Polizen etc. s ni durch die Geschäftsstelle , Frülehekasse", Frau Kaufmann'- Franklurt ». . m!, Stauf enstraße 31 erhältlich, t;nd auf WuhY.tj wird eine mit Legitimation versehene Vertreterin dis, Jüdischen Frauenbundes .kom.n,«n, um den Abschluß der Ver-- sichei ung auszuführen. Es können, sowohl Eltern ihre eigenen Kinder, Knaben wie Mädchen, Versichern als auch Pllfg:r, Vereine oder sonst ingrossierte-Personer fremde Kinder versichern, für die sie eintreter wol'en. Mit dieser persönlichen Sorge verrritt und ordert man in der Früaehckasse noch den Qedanktn der Pflege und Erhaltung der/ jüdischen Volk 137 4 kraft. zr Schwestern verein der Lessing-Loge- Breslau (Vors. Fr. Clara Peiser) teilt in seinem letzten