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Bericht der Großloge für Deutschland · 1918-12-01 · Nr. 9 - Dezember · p. Seite 135

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1918
Issue
Nr. 9 - Dezember
Date
1918-12-01
Page
Seite 135 (sequence 11)
Language
German
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"I 25. Oktober d. J. nf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken kann, Wachsen werde. In der siebenten Stunde verlie0;n d'c Teilnehmer nach einem angeregt verbrachten Nachmittag die Anstalt Beelitz. [ Diesem ersten Versuch sollen weitere Besichtigungen des Jaffaheims, der Toynbeehälie, derjugsndvereine, des Arbeitsnachweises, der Zentral wo il'ahrts-i stelle, des Archivs der deutichen Juden, des Mutterhauses, des Scbves'ernheime«, des Museums jüdischer Alteriümer, der Arbeilskolonle iu Weißensee eta. folgen Inswischcn ist am Sonntag, dem 29. 12. 18 der Besuch des Jaffaheims erfolgt. Gdt . ■'! ■ . Hardenberg-Loge, Frankfurt a. O. Bericht über den Logen-Termin 1917-1918, erstattet im April 191S von Br. Mentor Dr. Kahne??" n. , Nachdem die hochw. Großloge genehmigt hatte, daß bis auf weiteres die Logentftzun/^n nur .alle vier Wochen stattfinden können! ■ wir len im verflossenen Tennin sechs geschlossene oitztingcn ab-, genalten, deren Besuch/kein crfreulic'jer zu nennen waj-. "Nur. ein getreues, Häuflein von Brüdern fand sicli regelmäßig trotz der schwe on Krieg<ze:t zu den Logen arbeiten ein. Es ist sehr ru bedauern, daß der Besuch trotz wiederholter Mahnungen seitens des w. Präsidenten zu wünschen (übrig ließ, aber durch die Einberufung einer großen Anzahl von Brüdern zu den Fahnen und die durch den 1 rsonal- TA ', mangel in ihrem wirtschaftlichen Leben L > zur Grenze des Möglichen in Anspruch genonun.ncn Brüder war die geringe Besucherzahl nicht zu v.;- wundern. Außerdem mußten sich zu unserem größten Bedauern unsere an Zahl nicht geringen auswartigen Brüder durch dje schlechte Bahnverbindung d die oben angeführten auch bei ihnen sehr fühlbaren Verb iltnissti eine; Beteiligung an unseren Arj bellten versagen. Wir hoffen zuversichtlich, daß' d:s Ringer der Völker bald sein Ende erreicht und einer friedlichen und glückverheißenden Zeit P atz macht. An zwei geschlossene Sitzungen schlössen sich ir^ver offene Logen mit Vorträgen an, die unter Hinheit 'ter zum von: Br. Expräs. Dr. Elbogen, Berlin, über- „Bilder aus iler jüdischen Vergangenheit ini Lichte der Gegenwart", und von Herrn Jöhlinger, Dozent am orier talischen Seminar der Berliner ..iftnjLvetsitfli. über „Quer durch Tunesien" mit selbst;ii.!fg'cncr?N men:n Lichtbildern. — Auch 'die-z beiden:.-sehr lehneichen Vorträge waren von .Brüdern nnd-£chwezahlrcich besucht. / L'- , *vf ' i.- .' . .*' - Es sei. auch, ah dieser Stelle für die Bereit- »' ■Jit, mit der sich die Vortragenden in -den st unserer Loge gestellt haben,r'.nm'scc'verbind-' ter Dank ausgesprochen.- .-V'-"- * Kußerdem wur.de zu Ghanukka -auf' :Anrc&imjf' unseres Br.'Boschwitz ein geselliger Abend veranstiltct, der sehr gut besticht war. Gcsangsvort äge, musikali-che Darbietungeri und Vorträge ren und ernsteren Inhalts w ^'•'sclterr in bun- Reihenfolge ab,' bis die voFgei •'ekle Stunde Aufbruch mahnte; ■ •* * ■} . Die Mitglicder/ahl betragt zurzeit'öj/BBr. Zwei haben wir leider dujch freiwfljigeri .Vistritt "versten wijli Dfet üchs ur ' voh ■ eals ilen >, Löst dat Zuziehung n ihme und sprachen: Bjr. / Expräs e on Schwestern sick einer regen Tcileines allgemeinen Beifalls erfreuten. Es Dr. Salonionski über „Beobachtungen ■und Eindrücke aus dem Felde", r. Dr. Bergmann, Berlin, über „Spinoza", Ferner scienrnoch folgende Vorträge erwähnt BBr oret. Nichtige jBeschlüsse; die die Mitwelf^der ,B.rü>-. :1er interessieren, wurden nicht gefa-ßt,;;l?er mit iro'iem Interesse wurden die Großjo*ei' Berichte verfolgt, ah die sich (zum größten Teil t nc anfeuern e Aussprache anknüpfte. Aucli zu ''.'a Tages ragen, die das Judentum betraf en, wiir .'e des.öfte- •en Stellung genommen, Untiere Angelegenheiten nahmen > inen-wcif.ron Rauiji bei den Verhandlungen1 ein. -OV..a": wairticii lufbrin&üng der Kosten für '"ewirtung an der nt kämpfender GI a?• L> e nsh rat de r %n.?r Pessach-Feier aus' Lo^fsm-.;idk wie zu den hohen, Festläget}, t^ils durch freiwillige Spender einzelnen Brüder nahmliafte Pcjräge. an unseren zurzeit als Fcldra'obiner tätigen J3r. Expräs. Salonlnnski abgeführt. Auch wurden, zur liegung rituell leb en d er. j-ü d i sch er Sole n in. unserer Garnison Geldmittel 'bewilligt. Ferr er haben, wir uns dureji Vermittflung-de'r Grofi- Ioge an der H i n d e n b'u r g - Spende beteiligt. Deri Dal le h nskasse üi Warschau glaubten wir unsere pekuniäre Hilfe, wenn auch nur in bescheidene« Grenzen, dicht versagen zu dürfen. Die Finanzen unserer aufstrebendenjungen Log; haben sich' im verflossenen Jahr reichlich verbessert, was bei. der Etatsfteratung. mir großer Frei de von den Brüdern begrüßt worden ist. — 135

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