Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1917
- Issue
- Nr. 9 - Oktober/November
- Article
- Beilage zu Nr. 9
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 2)
- Language
- German
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Gattesstimme , nicht tatenlos lauschen, sondern wie auch um ihn tobe, saehe er die Gemeinschaft der Gleichgesinnten* und wache ungebrochen dem kommenden Tage entgegen. Ich will das Wirken unseres Ordens nicht überschätzen, fehlsame Menschen sind wir alle,] dem Irrtum und dem Z-zofel Untertan, die wir höchster Absicht Form geben j woälen : doch wenn es möglich ist aus menschlicher Erfahrung und der Ehrfurcht vor allwaltendem Willen en Weg zu finden, den alle Irrung und Wirrung m uns nicht [krümmen kann, so ist er ans durch en Orden ge!*iesen. .'Sein Fundament, das Judenum, dem wirf anhä"g~n mit ganzem Herjen, mit anzer Seele, mit ganzem Vermögen, ernebt sich ngebrochen vom Sturm der "Jahrtausende in unersiörbarer Kraft, und, nur auf ihm konnten wir Spä'gtborene, ivir Söhne der freuen Zeit einen Bund so um aasender, edelmenschlich großer Ziele errichten. Wie nach dem schönen Wort/der H gidah nicht nur unsere Vä er, sondern alle Nächgeio erren durch ie Befreiung aus Aegypten erlöst-«vurden, sei dachten uch wir bei der aus herber Not gtborentfi Grünung u. seres Ordens nicht nur an uns, nicht nur an unsere jüdische Gesamtheit, sondern an die ganze MenscT>eit, üm die wir das Band der Wohltätigkeit, der Bruderliet e und der Eintracht einigend sc ilmgen wollen. — : I ■ Also fes'gezogen sind die Bahnen unseres Wollens: dem Ewigen entsprungen streben sie der fernsten, aber auch berückendsten Zukunft entgegen, unbeirrt durch den Wechsel des Ge^cnenens und oie Flucht der Erscheinungen. Unbeirrt doch nicht unberünrt: Erfahrenen und Erlebten süömt Vertrauen in die Wahrheit Lenren aut uns über, j Mi' Re.ht kann deshalb die Frage gestellt werden, haben jic im Beamtenrat vettinigsen Fünrer der Logen durch den K'ifg neue oder veränderte Aufgaben er halten? Ist die bishtfige R entung zu wahren, oder muß das Steuer nach anderen Zielen gewendet werden? ich glaube: wir sind ein g dann, d*ß wir von unseren Grundsätzen nichts zu opfern haben; vergegenwärtigen Sie sich nur, wie unser Ritual sie umsetzt and gestaltet für die praktische Tätigkeit, und Sie wissen, oaß darin die weitsichtigste, abgeklärteste Anschauung, die schönsten Regungen -eines hilfsbereiten menschlichen Herzens niedergelegt sind. Wenn wir ntei nicht annehmen wollen, daß durch denn aus dem immer aufs neue das Und den Sieg unserer kam und dem ihr: für den Krieg unsere grundsätzliche Ordensgeboten gewandelt sei, so darum handeln zu untersuchen, ob Aufgaben vorhanden sind, und wie sie seiner Tätigkeit anzugliedern hat. werden wir dabei finden, daß der neue Probleme zur Lösung stellt als und Erweiterung der bisherigen und daß der Grund, auf dem wir geengt ist, wenn nur der Plan des Einsicht und Verständnis beherrscht wtrden ferner die rege innige zwischen der inneren und äußeren ausgeprägt sehen, daß wir eine beiden nicht durchführen können und was die Brüder aus der Weihe und Logentempels mitnehmen, soll ihnen die Betätigung draußen, und alle zu Außenstehenden spiegeln den Ordens wieder. So wird unsere zu einem erneuten Zeugnis Festigkeit unserer Gemeinschaft im Licht des Krieges werden die Beamtenrates als ernstere und wenn auch nicht als andere erscheinen Es war eine nicht unerwartete waltigen atemraubend sich überstürzenden der ersten Kriegszeit, daß sie alle r des Daseins aus ihrer Bahn rissen und auf den einen Brennpunkt, die Not richteten In unserem Bunde regte ganzen Volk] der glühende Wille drängte alles, was nicht in unmittelbarem hange dimit stand, für eine Weile zun ick wenigen Brüdern verdichtete sich der diese Tage der hochgespannten Entscheidungskampf es un das Fortbestehen unserer Arbeit dulde, zu die Logentempel zu schließen, deren Zwtck iremdar ig und übtrfü'sg in aut u ngewühlten Leben mit seinen ge Pfluhten und Forierun^en ersc eine uns dni J hre des Ka npfts an te s stimmt. In allen Beziehungen, in aller allem Leide hat unser Bruderbund sich wir danken es heut: von Herzen denjelnig fester Entschlossenheit die Ucberlieferur g hochhaltend, für den regelmäßigen Stellung zu den es sich nur welche neue er Beamtenrat Wahrscheinlich Krieg weniger eine Vertiefung eit fordert, bauen, nicht ein¬ Gebäudes von bleibt. Wir Wechselwirkung Tätigkeit darin Tren nung zwischen wollen :, denn Frieden des frommen für Beziehungen Einfluß des Betrachtung die innere werden, und Pflichten des Umfangreichere, ruhige dies zu bei -10 - Wirkung der ge¬ Ereignisse v Gewohnheit alle Gedanken Vaterlandes, sich wie im helfen und Zusammenln rieht Zweifel, ob des Weltenschicksal, ein dem Wunsche, Inhilt und von Grund faltigen neuen Seither haben ehrt und ge- >nebun , und ' bewährt, und en, die mit des Ordens Verlauf unserer Leidenschaft, dem