Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1917
- Issue
- Nr. 6 - Juli
- Date
- 1917-07-01
- Page
- Seite 90 (sequence 14)
- Language
- German
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. diese S'iftung. durch Zuwendungen bedacht ich wachsen werde. Auch hierdurch sei das Andenken des Verblichene i in unserer Loge für alle Zeiten feesichert. D;r w. Präsident schloß die leierlich jind stimmungsvoll vlerlaufene Sitzung mit dfe-n Ge!öbtiis, daß die Mendels: öbn" Loge fortwirken wolle im Sihne und im Andenken Bachers: in Wohltäügkei», R'u^erliebe und Eintracht. " ' . Saxonia-Loge, Cherrrnitz. (Br. Expräsident Adolf Beck) Auf der Hö^e des -Lebens'stehend Riftfen tars glanzvoller, an* kannter Tä igkeit ist Br. Expräsident Adolf Beck abberufen werden. Er war der ers'e Mntor se^rer Sixcnia-Loge. ur'd seine M taijbeit bei der Gründung war d e Bürg-cha't des-Erfolges aller weiteren Tiitigkeit. So lange .seine Gesundheit es irgend erlaubte-, verbrachte er jede» Lcgenabend i n Kreise senei Brüder. Er betätigte j sich in AtiäscbiHser, führte Verhandlungen, erstattete Beridhl?,. hielt Ansprach tri, machte Reif er, wo ts nur imjnjer gilt, die Loge Jetirenamtlich zu vertrete?. , Ein besonders feinsinniger Zug seines Herfens war die Initiative zur Gründung eines Silberhcich. zeitsfonds, ei^onnea -von seinem eigenen Erlebnis dieses Feste?» uln die Gtb'freudigk'eit aufmerMnjer Brüder voto of( spielerischen Ausgaben abzulenken, um sie nti'zbat zu* machen für bedürftige Briirte, denen sie Segen stiftend zu gute k«mmen sollie. Sein Leben» und sein. .S erben war Beispiel. In den S elen . ist er gestorben — >n trotziger Uebferwindung seiner Leiden zur "Erfüllung; einer P/iich*, in achtloser S*5>stcpfrrung. Auch er gehörte zu den Führern im Logenlejben, die wir Vorbild nennen dürfen. — ■ . I . , * . * ■'.'■ > Breisgau-Loge, Frei bürg. Zum Tode des cxpräsidenten B'. Gustav Huschberg. E i B uier mit. einem wahrhaft väterlichen ri.rzen-ist dahingesthieden. Br. Apotheker Gustav Hirschberg starb ktofz vor Beendigung einer 5jährigen Präsidin'enschaM der Breisgau-Loge im Aiter von nicht ganz 53 Jaliren. S:it vielen Jahren schon leidend, scheut er keinen Weg, keine Muhe, wenn esgalt, seiner Loge, seinen Brüde.n zu nützen. In schlaflosen Nächten beschäftigte er sirh mit dem.Gedanken, wie man den durch die Fliegerangriffe in Fteiburg .gesunkenen Lagenbesuch wieder heben könnte. Auf se;ne Anregung kam auch die Konferenz derbadisc-henLogenpräsidtruten in Heidelberg zustande, die i en von der Großloge ausgehenden Propagandarüf tii höchst wirksamer Weise aufnahm. Hierbei wurden böchit beachtenswerte Vorschläge gemacht und ausgeführ bie Großloge nahm Veranlassung dem verstorbenen Bruder für diese spezielle Tätigkeit ihren beso ideren Dank auszusprechen. . L Manch' geistige Anregung verdankile ihm seine Loge, mancherlei Einrichtungen im L^gen eben wurden äurch ihn geschaffen. Vergegenwärtigt man sich^ daß Br. Hirsciberg Vorsitzender vieler städtischer Vereinigungen war, so darf man weh! Mg00: ein vortrefflicher Bruder, ein verdienstvolle Führer in jüdischen Leben seiner Vaterstadt ist|pii $r. Hirschberg dahinge rangen. Die Erinnerung an ein solches Letjen wird im Kreise seiner Brüder nient vergehen ] j ' *• * 1 I I ' Jakob Plaut-Loge LXVI, 624. Nord h au 1913 1910. Im Friedenstermin 191 „l fanden 20 Sitzungen stai'* die von durchschnittlich 23 Brüle-n besucht waren. Durch Besprechung; de» uns seitens der hochw." Großlogc übersandten Materials wie auch durch. Refcate aus cen versrhiedens en Gebieten füllten wir die Sitzungen aus. Auch deren Vorträge auswärtiger Redner suchten wir das Interesse unserer lb. Brfidrr für unsere Loge rege zu erh; lten. Als 1914 der fu-chtbae Weltkrieg ausbrach, zeigte es seb, wie eng und stark unser«! Brüder mit der Loge in den reun jahren ihres. Bestehens verwachsen waren. Es kam allen zum BevuStsein, das Gefüge des Ordeis dürfe se bst; durch :in so ungeheures Ereignis, wie es dieser Krieg it,% nicht ge» lockert we den. Es gelang un^, unsere \rbeiten ordnungsgemäß zu erledigen. Die Ib. B-ide-v die wir auch sonst im Frieden regelmäßig in unseren Sitzungen zu sehen gewöhnt wäret?, unser treuer Stamm, be*ährte sich auch in' dieser scivye ei Zeit aufs teste. 1914 15 hielten wir 16 ur.d 1915 16 12 Sitzungen ab. Der durchschnittliche Besuch betrug 17 18 Brüder Neoen der Erledigung unserer laufe iiden Arbeiten galt unser Interesse den Problemen die der Krieg schuf, und den Einrichtungen, die er notwendig machte, sei e?, daß es sich um Wohl fahrtsei nrichtungen für unsere tapferen Soldaten, oder um solche für unsere infolge des Krieges in Bedrängnis geratenen daheimgebliebenen Mitbürger hande'te, sei es daß sie politischer Natur waren. Erwähnt sei der von den Logen gestiftete Lazare tzug, an dem sich unsere kleine Loge mit einer relativ g oßen Summe r 90