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Bericht der Großloge für Deutschland · 1917-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. Seite 72

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1917
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1917-05-01
Page
Seite 72 (sequence 12)
Language
German
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I bei», als-Zentrale der ganzen Hinterbliebenen-Fürsorge, zunächst niemals eine direkte Gewährung von Hilfe, sonder/! meist nur eine Hilfsvermittlung leistet, ist es Aufgabe unserer Kommission, die Famih'etjfürsorge in ,d;esen halbverwaisten Häusern zu übernehmen. Kann eine Frauen-Vereinigung wohl eine größere, segensreichere und in gewissem Sinne auch befriedigendere Arbeit leisten, .als die Mithilfe an. diesem1 sozialen Liebeswerk? Getragen v.on dem Gedanken und der grcßen Veraniwörtlichkeit, Haß wir iicht etwa einen Rät für eine fNkhtge S'unde zu erteilen, sondern daß wir Menschet Schicksale zu leiten hajoen, müssen wir dera Empfinden des einzelnen möglichst Rechnung tragen und uns. dcch klarf und deutlich unser Ziel vor Augen haltet nöglithst einem jeden arbeitsfähigen Mensehen eine Existenz zu schufen. [Es darf n ch dem Kriege unter jden Kriegjverletzten weder befte'nde^ Invaliden, noch deratt'ge Kriegshinferbliebtne" ge^en, die anfangs von allen ser Fa machen. Die Träger dieser Familienfürsorge müssen möglichst einen halbamtlichen, halb privaten Charakter fragen. Dasselbe gilt von der Hrnt rrbHebenen-Fürsorge Auch hier muß neben 'der Geldversorgung eine beratende und pflegerische Tä igkeit ausgeübt werden. Unsere Akten weisen Wilwen unc Mütter auf, bei denen, es sich darum handelt, eine von dem gefallenen Mann oder Sthn gegründet Ex Stenz weiter zu erhalten, sofern die Hinterbliebenen dizu geeignet erscheinen. Hier müssen nach sorgfält ger Prüfung der Verhältnisse zur Fortführung eines Betriebes Mittel aufgebracht werden; in s»lc len Fälh n wird die Nationalstiftung zu Hilfe ■ heranjgezegen una den etwa noch fehlenden Teil ergänzt eine cafür zuständige, jüdische Wphl ä igkeitsorgaii5ati»n. Krfegswitwen, die schon vcr ihrer E he einen Beruf hatten, wurde dazu verholten und sich damit eine Existenz zu sch: ihn wie ier abzunehmen arbeits'ähigen Frauen muß i 1 jedem _ Seiten mit Almcsen. überhäufr, spä er Weg zur Arbeit nie mehr firden weiden. So gilt es bei denjviegsmvaliiirn zurächst festzustellen, wieviel Prczint b>-.ver"ö~ur.fäh:gkeit angenommen we-den kann,, wa? -eir leicfit aus dtr. bewillifcten Invalidenrente ersieht ich »ist Es gilt dann, d:für zu soigen, TJaß der Krrtike eder Veihizfe Kine Rentcnanspr khe tflterä macht und r.icht etwa, um v»m Militär lendl* "- E *? fi ** gültig frei zu kommen, oder eiu läng« res Verbleiben inj einem LazarUizu umgehen, se ni gtlrgenl ii he Neigung djrciiserzend, r.uf alles vrrzii hfet und dannseir.er Fan ilie »der-den Wohl a igke tsanslslten im Laufe der ZeitivOlts&rdig zur Li»t*fii!It. Die Fürsorge für cen Kriei sverletzttm; die e'jsn'alis von uns gerreiri.'ri'afirch fmt.d<m Amt qelei tei wird, is tatsächlich erst cinn a*s betijdtfzu betrachlen, wenn der Betreffende in tit; ArneifSveTä'iniu einhegenjund möglichst zu seinem al eri-Beruf ieier zurückkehren oder einen neaen ergrei'en kihri. Girz auüererd'ht- .lieh hart :ber 'smd d e Aufgaben c'er Frauen von Schwerkranken und Verstümmelte», die erst nach 'iu^fr Bchaltdiung im Besitz von Ersalzgliederni'nur als halbe Arbejt krä'te gel.en können. Hier und in dem Falle, w« jece Arbtilsmöglichkeit ausgeschk ssen ist, wird in Zukunft die Frau die Err^hrerin der Fazur den richtigen möglichkeit gesucht werden, die sich ir it ihren Pflichten als Hausfrau und Mutter in Gehört dazu irgend eine schlagen wir die Kriegerwitwen ode' deren erwach sene Kinder zu den unentgel tichen Kursen des säJt. Fürsorgeamte; vor. Frisier , Zuschneide de skurse konnten durch u: sere Ver nitte geltlic;i gewährt werden. Verschiedene werberinnen fanden an der Post um. im Dienst Anstellung. Drrt wo ts gilt, schon vorhan- , » .1 * dene,Kenntn ssc und Fähigkeiten au zufrischen, muß se.l?stverständ;ich durch di: Kriegs i-sorge der Zeit der gründlichen BtrufsausliilJu ig genügende Unterstützung und für Be; Sorge getragen werden.' D.e Frauen Vereinigung zu diesem Zweck in allernächster kindtrstube eröifnen, in - d fr alle v Kmder tig'über, während die Mutt bildung und Berufsausübung außer Aufnahme finderi.. In denjenigen Hinte b iebenen äjle:i, irgend welche Beziehunger' zum stehen, wird aus ökonomischen wieder der Versuch gunncht, die bis die Verrälimsse. geklärt sind, einen Zusatz Rente von der privaten Kriegs'ürsorge erhal'ert ist ganz seibstyers'äcdlich. Die beste Renienfestsefiuug kann aber ur.sere Familienfürsorge nicht überflüssig ffen. all Bei jungen ine Arbeits- Einklanj bringen laß;. Erwerbsausbildung, so und Haltung unentunserer Beöffentlichen während für eine ufsichtiaung milie werden müssen. D2ß diese Familien, solange zurück zu verpflanzen. Diese Uebei sierJtlung ist be wo es sich! um kindergefäl rdete s Personen it, sich mit engeren und weiteren Verwandten im Interesse der Hinterbliebenen sonders dort erstrebtns*er. reiche und gesundheitlich handelt. Die Notwendigke — 72 — Farn der Frar kfurt-Loge wird Zeit ihre Kriegsjrsch ulpllichtigcn r zi r Berüfsausdenp Hause i;t, in de .im llhcheh Lande be- 3rün|den immer lien dorthin

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