Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1917
- Issue
- Nr. 2 - Februar
- Date
- 1917-02-01
- Page
- Seite 18 (sequence 6)
- Language
- German
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da Kriegszeit ganz abgesetzt würden. Mai würde bei den Logen kein Verständnis und keine Gegenliebe dalür finden, daß der Kriegs wohl fahrtsfond für Etatszw xke verwendet werde. Die Brüder T imendorfer und HcEil t bit en jedoch dabei zu bedenken, daß dies nur darum notwendig geworden sei, weil die,Großloge ihre Mittel für Kriegswohlfahrtszwecke habe verwenden müssen, eine Auffassung, die von den Brüdern als zutreffend anerkannt wird. Br. P e i s e r beschränkt sich nunmehr bei dem Artrag der Lessing Loge auf Kriegsfürsorge für in Not geratene Brüder. Er begnügt sich ferner mit einem Kapitalgrundstock von 20 000 Mark. In dieier Form bittet er nochmals dringend um Annahme des Ar träges. Auch Br. Schulhöfer wünscht keine GroBlogensitzung in der Kriegszeit und tritt darum für AI setzung des Postens von 12 003 Mark m Man sc le das Geld im Bedarfsfalle lieber für Binder verwinden . Br. Cohn beantragt nur 6000 Mark fir e ne Gioßlogensitzung anzusetzen. Br. Stein meint, daß wir ohne Ansetzu ig einer St mme für die Großlogentagung unabwendbar in ein Defizit hineinkommen würden. Er erk'ärt sich schließlich mit dem Antrag der Lessing-Loge in der von Br Peiser gegebenen Besch.änkung einverstanden. br. Timendorfer läßt nunmehr zur Abstimmung ichreiten Es gelangen zur Annahme: Der Voranschlag des Finanzkomitees für 1917 mit der Abändtrung, daß die von ihm herabgrse zten Positionen „Besuche bei Logen" und „Arbeitsnachweise" au I Vorschlag des Geschäftsausschusses au ihrer fri hrren Etatshöhe 3000 M. bezw. 1000 M ver leiben, wodurch sich die Gesamtmehraufw ndungen f är 1917 bei 2100 M. erhöhen. Für cne GroßlogerSitzung w< rden dem Vorschlage des Br. Cohn entsp ecnend 6000 M angesetzt Der Antrag des Krankenschwesternkemit-es auf Bewilligung eines Knegikrediles von 20 000 M. für die im Felde siehenden Schwestern. Fir die bisherigen Ausgaben für Krankenschwestern in Höhe von 14000 M wird Indemnität erteilt. Ferner wrd die Rückzahlung der 8000 M (5000 M. Zentral ford, 2000 M. Grobl jgentond und 1000 M Dupcsiticnsfond) genehmigt. Es wären also 55 100 M. aus dem Krievswohlfahnsfond zu decken. Dei Antrag dir Lessing-Loge wird in der durch Br^Pejser |gegebenen Begrenzung angenommen, d. h. es werden TL wohlfahrtsfond für Brüder,!die durch den Krieg irr Not geraten sind, abgezweigt. Mithin ist der Kriegswohlfahrtsfond wie folgt verteilt: Eingegangen sind rund....... . , M. 7 Kriegsaufwendungen für die Krankenschwestern im Felde 1916/17 34 000 Rückzahlungen an denZ-ntral-, Großlogenu. Dispositions- Fond .........| . . . . Mehraufwendungen 1917 . . . Oroßlogensitzung (Teilbetrag) Antrag der Lessing-Loge auf Abzweigung eines Spezialu'nterstützungsfonds für i L Brüder......... . ergibt 8 000 7 100 6000 20 000 000 Mark als Kapi von dem Kri^gs- - 18 M. 75 100 Es wird hierbei angenommen, daß durch die Beiträge der noch rückständigen Logen der Kriegswohlfahrtsfond diese Höhe er recht Es gelingt nunmehr zur Verhandlung der Antrag des Br. H a a s, der Darleh nskas&e Warschau Sine Unterstützung zu gewähren. Br. Timendorfer igt in der Lage, auf Grund einer Aufstellung von Br. Haas berichten zu körnen, daß mit der Darlehnskatse sehr viel Gutes geschaffen werde. Die kleinen Summen, die notleidend n Juden zur Aufncntung ihrer Exittenz zur Verfügung gestellt würden, erfüllten ihren Zweck Bdnedigendtrweise könne auch mitgeteilt werden, d*ß eine ganze Anzahl der Darlehnsnehmer die ihnen geliehene Summe auch wieder zurückzahlten. Br. Haas bekümmere sich eifrig um diese Angelegenheit. Er »ei der Vertrauensmann bei dieser Kasse, und es seien auch genügend einwandfreie Persönlic keiten da, welche die ganze Angelegenheit förderten. D e Verr äi ms^e lägen so, daß man j tzt auch die Ann gu. g g ben könne, daß die Kasse fürderhtn den Namen der Groöioge traget solle. In diesem Sinne wird an Br. Haas geschrieben werden. Dem1 Antrage des Br. Timendorfer entprecnend werden 5000 Mark aus den der Großloge für Russisch-Pulen zur Verfügung stehenden Mitteln für die Darlehnskasse bewilligt. Unter Zu.timmung der BrüJer tü^t Br. Timen* dort.er an, daß die jetzige Zeit und de p >l>tischen Verhältnisse geeignet seien, dem Gedanken von Logengründungen in Russisch-Polen näher zu treten, ein Oedanke, der den Ausschuß des öfteren schon beschäftigt habe und von der w. Alle mania-Loge in Stettin erst kürzlich wieder neu arge r