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Bericht der Großloge für Deutschland · 1917-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. Seite 16

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1917
Issue
Nr. 2 - Februar
Date
1917-02-01
Page
Seite 16 (sequence 4)
Language
German
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L tind ferner 14 000 M. ungedeckte Kriegsausgaben Im Jahre 1916 ür untere Krankenschwestern in Felde einzustellen, ebenso, für den gleich« n Zweck für 1917, nach dem Aatrage des Krankenscliweslernkpmitees 20 000 M. Auch sollen nach einem früher geäußerten Wunsche dies Generalkoraitees 7000- M, die au* ajierikaniachem C leide für Großlogenausgaben verwendet wa-den, dem amerikanischen Fond ziurückvrrgütet wetien Ferner beantragt Br. Qroßpräsident die Rückersattung von 1000 M , die er aus dem Dispositions- Jon d verausgabt hat Diese Summen ergeben zusammen einen Fehlbetrag vmi 59000, b-zw. 53 000 M Von dem Zentralfond und Großlogenfcndj können d|ese Auf »endung n aus den regulären Einnahmen rieht bestritten werden, weil die ordentlichen Einnahmen rjer Oroßloge, die nur Iiir die ordentlichen Au*g ben bestimmt und vorgesehen sind, während dei Knegv -zeit in außerge^ö inlichem Maße tür außerg-wörmliche Kriegszwecke angespannt wurden. Insgesamt hat die Großloge seit Beginn des Krieg« üoer 270000 Mirk tür Kriegs wohlfahrtszvecke verwendet, und wenn diese Aufwendungen auch zum größten 1 eil aus besonderen Spenden von Logen und Brüdern sowie aus amerikanische -n OelJe gemacht wurden, so s nd doch auch selbstverständlich die Mittel c er Grußloge durch die vermehrten Ausgaben während des h Krieges ü ta mäßig stark in Anspruch gi nommen forden. Die Großlogen nasse muß daher außer dem angerührten Betrage von 34 000 Mark für die Krankenschwestern im Felde(l916—1917J, noch zu.n mindesten " die weiteren 25 000 oezw. 19 000 Mark aus dein neugesammelten Krirgswohlfahrtslond, insgesamt also 59000 bezw. 53 000 Mark überwiesen erhalten, um bilanzieren z i können. ( ■ / "\ - Br. Stein regt unter Hinweis auf das i'ro okoll der _ Sitzung des Finanzkamitees an, ob es lieh nicht empfiehlt, die Unterscheidung zwischen Großlogenfond und Zentndtond fallen zu lassen. Nach seiner Meinung hätte der Großlogenfond im wesentlichen -d ie Auagaben der Verwaltung auszuweisen, der Zentralf<»nd alle übrigen Aufwendungen für geistige Interessen, 41 ir Wohlfahrtspflege, für Unterstützung von Witwen aj i d Waisen und von Brüdern, sowie für ideale Auf- Iben iiberhatipt. Nachdem aber in Wirklichkeit die fceiden Fonds vielfach zusammenfließen und öfters « einander gerechnet werden müssen, um einen bilanz- «i äßigen Ausgleich zu schaffen, wäre es vielleicnt an der Zeit, die Unterscheidung gänzlich au zu heben. Man würde auch dann noch darauf hallen müssen, die reinen Verwsltungskosten übersichtlich erscheinen zu lassen. Das Finanzkomitee hat beschlossen, zunächst historisch festzustellen, welche gesetzgeberischen Bestimmungen mit der Benennung der beiden Fonds seitens der Großloge zu Grunde liegen; und behält sich vor auf diese Anregung, späterbin zurückzukommen. In Verbindung mit den beiden vorhergehenden Punkten wird dr-r fo'gende Puk' "Verwfendu ig des Kriecswohlfahrtsfonds drr Qroßi« ge" behandelt, da eine völlige Trennung der einzelnen Punkte unmögich ist Die bisherige S»mm ung tür den KnegswoMfahrts'ond hat bis zur Ab assung des Berchtes dr Br. Großpräsideaten den Betrag von rund Mk. 73000 e>gehen. •* * \ Hierzu liegt ein Antrag der w. Lessing-Ljoge Breslau auf Tum k^trllung von SOfMX^Mark für hotleidende Brüder vor, ferner ein Antrag des Krankenschwesternk »mitees auf Bawilligung eines Kriegskredites von 20 000 Mark für die im Fe de stehenden Schwestern, den bereits der Referent .ooen er*ä nte Zu dem erst'ren debeiden Punkte rrferiert Br. Peis er• Breslau. Es sei eine Pflicht auch der G ßloge neben der . Pf icht der einzelnen Logen, im Notfälle einem Bruder helfend zur Seite zu stehen. Ein alter L'eblingsgedanke der w. Lessing-L «gr, der auf die Interessen der Allgemeinheit der Brüder abziele, könne jetzt der Verwirklichung zuge ü m werden. Dieser Oed-nke würd: aber auch v .n vielen a^d-ren Logen geti ilt. Seine Ablehnung würde vielfach Verstimmung hervorrufen. M:n dürfe mit Sicherheit darauf rech- Tr __r nen, daß grade für die Schaifung und Weiterfüllung eines derartigen Fonds eine große Bereitwilligkeit bei einzelnen B üdrn, die sich auch in die Tat umsetzen würde; vorhanden sei. Diesen Fond weiter aufzufüllen, würde spä ere Sorge sein. Da die Diskussion über alle diese Finanzfragen nur eine einheitliche sein kann, erhält nunmehr Br. Hirsch das Wort zu dem Antrag des Krankenachwesternkomiteei Er führt etwa aust Zur Zeit befinden sien von 17 im Kriegsdienst' beschäftigten Schwestern 15 auf Kosten der Grußloge im Felde. Nach den Statuten unserer Schwesternirganisation ist es nicht klar, ob die Kisten für die im Felde stehenden Schwestern, soweit sie die Oroßl ige selbst ins Feld gesandt hat, von ihr oder derjenigen Station, bei der die Schwestern vor der Entsendung tätig waren, zu tragen sind. Für 5 der im Felde stehenden Schwestern war von vornherein die Frage nicht —!• —

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