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Bericht der Großloge für Deutschland · 1917-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. Seite 15

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1917
Issue
Nr. 2 - Februar
Date
1917-02-01
Page
Seite 15 (sequence 3)
Language
German
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norm len sind; ferner — gleichfalls begründet — die Brüder Baerwald, Kuznitzky, Ollendorf, Schleyer und Wo», Br Großpräsident eröffnet kurz nach 8 Uhr die 129. Sitzung des Qeneralkomitees als die fünfte Sitzung im Verlaufe des Weltkrieges und betont, daß die! Sitzung zu einer Zeit stattfinde, in der Deutschland militärische Erfolge errungen habe. < gedenkt an erster Stelle des Br. M a r e t z k i, welcher diesmal nicht unter uns weilt, jedoch durch fortdauernde Arbeit bekundet, daß er unverändert der Unsrjge geblieben ist.! Mit Zustimmung de' Versammlung wird an Br. Maretzki ein Begrüßungstelegramm abgesandt. T Br. Timendorfer stellt sodann den Bericht des (troBpräsidenten zur Besprechung*, indem er mit Namensnennung der teuren Toten gedenkt, welche im jeIzten Abschnitte aus unserem Bunde geschieden sind. II De Brüder erheben sich zu ihren Ehren von den PlätW An diesen Bericht schließt sich eine kurze Besprechung an, in welcher Br. Bau mann de Anfrage stellt, ob es zweckmäßig sei, das geistige Komitee auch in der Kriegszeit weiter tagen zu lissen, ferner die Frage auf wirft, wie man si ch zu rumänischen Logen verhalten solle. den Die Versammlungj ist der Meinung, daß man zu nächst die Tagesordnung erledigen solle. Zum Punkte Ersatzwahlen'im Geschäft sausschuß und im G e n e ra 1 k o m ite e referiert Br. Alexander-katz. Der Geschäftsauuschuß hat. si Z. für den verstorbenen Br. Motzenberg den Referenten für den Geschäftsausschuß gewählt und schlägt nunmehr für Br. Maretzki als Mitglied des Generalkomitees und zugleich als solches für den Geachäftsausschuß Br. Josef Hirsch, für Br. Plaut Eschwege Br. Siegmund Lang-Eschwege vor, nach dem die mitteldeutschen Logen sich auf Br. Lang geeinigt haben. Br. Schleyer hat sich bereit erklärt, seinen Sitz in dem Generalkomitee weiter zu behalten. Ein kurze Besprechung über die Rechtsfrage — angeregt von Br. Moritz — ergibt als Meinung der Versammlung, daß die Wahlen durch das. General komi ee brzw. den Geschäftsausschuß angesichts der Unmöglichkeit während des Krieges eine Großlogen Abgedruckt im Monatsbericht 1916 Nr. 9 In das A ppetTat i dahingeschiedenen Brü Story die Brüder Arthur und Eugen Goldstein gewählt, ferner in das Sitzung abzuhalten, einstimmig als zu Riecht erfolgend angesehen werden. rn 8 g e r i c ht werden für die ler Ignatz Cohn und Alfred lantke von der MontefioreJoge in der Berthold Auerbachloge Krankenschwestern k o in i t ee für Br. Sch eyer Br. Elkeles-Posen Die erforderlichen Ausschuß und den Ti schäftsausschuß selbst. Zu Puakt 2: „Ber Punkt 3: „Etalsvoranschlag 1917" erstattet Br. Stei| eingehenden Bericht ur Brüdern des Generalkonitees mitgeteilten Protokolls dafür das Jahr 1917 geht Sitzung des Finaiizkomitees. Der Voranschlag betragen werten. Wir mit rechnen, daß diese »schlag zurückbleiben uwahlen für den geistigen en dorfer-Fond soll der Geirnehmen. ht des Hnanzkomitees' Zugrundelegung des von dtr Voraussetzung aus, daß bei rund 8500 Brüdern die Einnahmen "für den Zenlralfond und GroßlogenfoHd wie bisher 85000*Mark müssen aber doch wohl da- Einnahmen hinter dem Vorkönnten, weil der. Abgang von Brüdern bei verhältnismäßig geringem Zuwachs während der Kriegszeit stark in die Erscheinung tritt, und weil ferner eine Reihe schwacher Logen, insbesonders einige Grenzlogen, die von einem Teil ihrer .Mitglieder die Beiträge] nicht erhalten können, um Stundung bei der Großloge ersuchen. ■ .y'.'.L " Die regulären Ausgaben für das Jahr 1917 werden sich im Großen und Ganzen im . Rahmen des Etats von 1916 bewegen. Ehe Erhöhung der Ausgaben wird durch die Verteuerung der'Verwaltungskosten hervorgerufen (Gehälter, Büro, Drucksachen, etc.) Der hiefür eingesetzte Betraf; ist laut Bericht des Finanzkomitees M. 6500 --. Demgegenüber wurde vom Finanzkomitee vorgeschlagen, die Position „Arbeitsnachweise" (aus dem Z sntralfondy anstatt wie bisher mit 1000 M. nur mit 400 M. in den Etat aufzunehmen und ebenso die Position „Besuche bei Logen", für die bisher (aus'dem Großlogenfond) 3000 M. zur Verfügung standen, nur mit 1500 M. bereit zu stellen. Mithin würde also auf Grund der Berechnung der Einnahmen ein Defizit von M. 5000.— sich ergeben, wozu noch die Unkosten füreine Großlogensitzung kämen. Für diesen Zweck sind entweder die ganzen Kosten mit 12000 M., mindestens aber die Hälfte mit 6000 M. einzusetzen, da mit einer Großlogensitzung, wenn nicht im Jahre 1917, so doch sicherlich bis zum Jahre 1918 zu rechnen ist. 15 - mm

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