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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-12-01 · Nr. 9 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 9 - Dezember
Date
1916-12-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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I m'( here' insbesonderet um zu ermöglichen, daß er auch den Logen von West- und Süddeulschland in n Beziehungen irilt. Ueberau, wo er bisher gewiesen ist, in Königsberg, Danzig, Hamburg, Bremen, Lübeck, Magdeburg Berlin, Görlüz, Breslau, Posen, Bremberg, Har.novtr, Nürnberg, Leipzg, Insttrburg und Settin ist er von den Brüdern auf das Allerherzlichste aufd genommen worden, sodaß die im Lazare tzuge besehä'tigten Brüder von der freundschaftlichen Gesinnung, die ihnen entgegengebracht wurde, in; höchstem Maße befriedigt gewesen sind. Allenslein ur.d Lissa i. P. hat der Lezaretlzug häufig berührt, konnte sich aber nie länger dort aufhalfen. Ich ni hme Ar ial!, ajich an dieser Stelle den Logen für ihr werktätiges Enfgegenkonmen meinen herzlichsten Dank auszusprechen. j An der Spitze des Lazsreltzuges steht nunmehr als Chefarzt! Br. Stabsarzt Dr. Jakubcwski, Mitglied der AmicitiäfLoge in Posen. Als begleitender Arzt ist Br. Dr. Gilde von der München-Loge tätig, wät rend die Verwaltung und Vertretung der Groß'og: im tätigkeitssinnes .im Felde fortgesetzt betrachtet wird, und daß.er zweifellos nach diaser Richtung hin ganz* im Sinne seiner Stifter, der Logen, gewirkt hat. Erst kürzlich hat A bgee>rd n eti Zuge nach wie Holländer liegt. vor in den Händen des Br Br. Dr. Holländer hat Anlaf! nommen, in denjenigen Logen, die der Lazarettzug besucht tat, auf Wurseh Referate über dm Zug, allgemein interessierende Zeit seleute die zur Leistungen, ferner über Fragen zu Hilten. * Durch die reichen Gaben, die in früherei von den einzelnen Logen, für den Lazarettzug stiftet worden sind, ist es möglich gewesen, noch die Brüder im Zuge — und namentlich Kranken und Verwundeten — mit Liebesgaben zu erfreuen. Soweit noch Beschaffung von Liebesgaben notwendig ist, wird die Anschaffung aus den Ver ügung stehenden Mitteln ermöglicht Das Verhältnis zum Roten Kreuz hat sich in durchaus zufriedenstellender Weise weiter entw ekelt. 3er von den Logen im Jahre 1914 und 1915 gesammelte Betrag wird zur Unterhaltung des Zuges noch etwa ein halbes Jahr reichen. Um ein früher hervorgetretenes Mißvers ändnis zu beseitigen, soll übrgens darauf aufmerksam gemacht werden, daß aus den Mitteln der Großloge bisher dem Zuge eine Zu1 vendung nicht gemacht wurde, sondern di ß die lau] enden Unkosten aus den von den Logen rüher gesimmelren Beträgen bestritten werden. Eine Belastung des Etats für den Lazarettzug hat bisher nicht stattgefunden. Die Erfahrung hat gelehrt, daß der Lazarettzug als besonders markante Erscheinung jüdischen Wohl- Pr gee r G o t h e i n in der Generalversammlung des AbWehrvereins bei der Schilderung der Kriegsleslungen der Juden des Lazaretizuges rühmend er» ännt. |; Ueber die Kranken sc^hwesternorganisation hat Br. Hirsch, Jer derteitige, Vorsitzende des .Kranienschwesternkor litees e rien ausführlichen Bericht in der letzten Ni mmer d|r Monatsberichte erstattet, so daß die Brüd;rtüber alles Wissenswerte informiert sind. 1 Wir . greifen. Aus dem Krankenpflegerin! möchten aber uo< ri einöjellne Punkte heraus- ' ' ■ ]. " - ' .. "- / y erba^n-d . j ü d i scher en (D. V.J. K) /sind wir au» verschiedenen Gründei ausgeschieden, nachdem fieser Verein es abgelehrt hatte, uns dasjenige Abzeichen, das unsere Schwestern sein6 Station nachdem Station so Schwestern kennzeichnete, den Buchstaben U O. B. B Eine Trennung der K Wiesbaden die Gegensätze als Großlogenden Haubenstreifen mit zu be assen. -■• rankenschwesternvon der Grob1 löge trat ein, zwischen uns und .der groß geworden waren, daß eine Uebjrbrü kung nicht mehr möglich war. Die Selbständigkeit der einzelnen Stationen hat eben ihre Grenzen in den Umkreis, in dem alle Stat onen zi r Großloge stehen. Der Verband der Arbeitsnachweise, der seine Tätigkeit dem Krieg«: anpassen mußte, beschäftigt; sich jetzt in Gemeinschaft mit der Hauptstelle für Berufsberatung besonders mit, der Fürsorge und Arbe tsbeichaffung fir zurückkehrende Kriegsteilnehmer! und Kriegsbeschädigte. Trotz des Krieges hat Idas Kuratorium der Manheim e r l- St i f t u n g /ej für angebracht gehalten, auch in diesem Jahre ein Preisausschreiben zu erlassen, Obwohl Iviele. junge Geirrte je)zt jm Felde stehen — 133 - jejzt j nicht i und an geistige Beschäftigung nilcht denken können, sind dennoch 47 Arbeiten eingegangen, manche sogar aus dem Felde. In. unseren M o n a t s b. e r r c h t e n, die jetzt wieder häufiger erscheinen als zu Beginn des Krieges, werden nunmehr nicht nur Todesfälle zur Verzeichnung gelangen, sondern auch, Ii Vertoög einer Anregung des Br. Orlendorf und d:r Berthold Auerbach-Loge, die Neuaufnahmen und Austritte. Wir bitten alle Logen um sorgfältige Ui iterstützüng.; Immer wieder müssen wir betonen, dal i eine gute Ausfüllung der (Juartalsberichte unerläßlich ist.

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