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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-12-01 · Nr. 9 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 9 - Dezember
Date
1916-12-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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\\ -"'' j*I Im Großen und Ganzen darf die Finanzlage der Großloge als eine günstige betrachtet werden. Eint genaue Uebersicht kann selbstvers Endlich erst nach Schluß des Jahres gegeben werden. Das wird in dernächsten Generalkomiteesilzung geschehen können. . - •'. Vorläufig kann angegeben werden, daß mögen der Großlöge betrug: . Ende Dezember 1915 . . M. 57"0 l?5f, am 30. September 1916 . . Bei diesem Beirage handelt es sich sländlich um das Gesamt vermögen der einschließlich des S'.iftungsvermögens, zur freien Verfügung der Großlöge steht naturgemäß nur kleiner Te l dieser Summe. Große Veräffderungen im inneren das Ver- 83 '631,55847 selbstver- Großloge :ien Verein sehr in L o g e n - zu ver- IN ur zwei der Berichtszeit neue Räume einleben sind während des Krieges nicht z-i:hnen. Feste werden nicht gefeiert. I und Logen haben geweiht:- die Leopold Zunz-Loge in Braunschwei^ die Fraternitas-Loge in Dresden. Bei letztgenannter Loge hat Br. Kuznitzky die Vertretung der Großloge übernommen. Ich selbst besuchte die Hardenbsrg-Logje - Frankfurt a, O. und die SaLonön Munk-Lpge in Glogau. Die BBr. Goldschmidt und Kirschstein Waren a-n 3. Dezember auf dem Logenverbandstag in Posen anwesend; In dankenswerterweise sind seitens der Mitglieder c!es^ Generalkomitees noch folgende Logfnbesuche unternommen worden :• Br. Liebhold: Breisgau-Loge-Freiburg, Carl Friedrich- * Loge - Karlsruhe, Zähringer - Loge | Pforzheim, August Lamey-Loge-Mannheim/ Kuznitzky: Fraternitaj;Loge-Dresden. Apfel-Göln; Märkische Loge-Dortmund.. Goldschmidt-Berlin: Leopold Zunz-Loge, Braunschweig, i Br. Maretzki folgte einer Einladung der Jacob Plaut- Loge-Ncrdhausen. Die Enqueie über die Zahl der Logensitzungen und Teilnehmer, die ich zu meinem Berichte für die vorige Silzung des Generalkomitees veranstaltet habe, hatte die Wirkung, daß fast alle Logen ihre regelmäßigen Sitzungen wiederaufgenommen haben, auch die Humanitas-Loge, die infolge Hergabe ihrer Räume * zu Lazarettzwecken in den letzten beiden Jahren nur selten Sitzungen abhielt. Die uns zugehenden Vortragsfolgen zeigen, daß die in Betracht Br. Br. Br. kommenden Organe — Beamtenrat ijmd geistigen Komitees — bemüht bleiben, die Silzungen interessant zu gestalten. Es darf allerdings nicht vergessen'werden, daß infolge der Einberufung zum Heeresdienste die Logen wirklich mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Fortwährend gehen bei uns Mitteilungen von Einziehungen der Präsidenten und Vizepräsidenten'ein. Ebenso klagen die kleinen Logen, daß infolge der Militärpflicht vieler Brüder die Sitzungen nicht gut besucht sein könnten. Um ein regeres Interesse der Biüder an den Logenarbeiten zu erhalten, werden die Besuche der Lögen durch Brüder des Generalkomitees gesteigert werden müssen.. Besondere Vorschläge zur. des Dr. Hebung Logenbesuches sind ja in dem "Referate von Br. Goldschmidt und dem Korreferate von Bri Dr. Apfel zu diesem Punkte niedergelegt. Auch die Berend Lehmann - Loge hat einen diesbezüglichen Antrag gesteift Mit der Aufnahme der regelmäßigen Sitzungen in den Logen geht auch die P r o p a g a n d a Hand in Hand. Wohl können unter den gegenwärtigen Verhältnissen Masseneinführungen . wie zur Friedenz iit nicht stattfinden; jedoch ist jede Loge, wenn sie nit Nachdruck und Beharrlichkeit arbeitet, in der Lag«, neue Brüder für den Orden zu gewinnen. Von der letzten üeneralkomiteesi'zung bis jetzt haben verschiedene Logen 38 Brüd'tf-' eingeführt Außerdem haben sich zum Eintritt iir die Hardenberg-Loge fünf Kandidaten aus Crossen gemeldet. Freilich müssen wir mit einem S nken der Mitgliederzahl rechnen. Schon jetzt haben wir seit Januar 160 Tode fälle, davon acht Heldentode. 70 Mitglieder sind aus dem Orden ausgeschieden. Auch die Lessing-Loge hat sich eifrig mit der Frage der Propaganda befaßt und ein Projekt ins Leben gerufen, das als eine Art von Brüder-Schrebergärten bezeichnet werden kann, wobei in allgemeinnütziger Weise Gemüsebau betrieben wird. * Uqser Lazarettzug hat seine Tätigkeit in unveränderter Weise zum Segen der- Kranken und Verwundeten fortgesetzt Er hat im Ganzen 36 Fahrten zurückgelegt und mindesten 8000 Verwundete und Kranke in die Heimat befördert Zur Zeit ist er der deutschen Südarme (Graf Bothmer) zugeteilt und entfaltet seine Wirksamkeit an der galizisch-russischen Front Da nunmehr der Lazarettzifg fast an der gesamten Ostfront tätig gewesen ist, haben wir seine Versetzung nach dem Westen in Anregung gebracht, »

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