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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-11-01 · Nr. 8 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 8 - November
Date
1916-11-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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F\\r die in Posen in Garnison befindlichen jüdischer Soldaten veranstalteten wir im Winter alle H "tage Sonntag nachmittags Zusammenküiffte, bei deneifr die Soldaten bewirtet undmitVorlrägen unterhalten wurden. Die Beteiligung , war sehr rege (durchschnittlich CO, bei der Purimfeier sogar $2 Soldaten) und wir glauben behaupten zu können, dali wir den Sol^ datenl mit unserer'Veranstaltung viel Freude bereitet haben. A i der Gründung des l.azarettzuges lntten wir uns aus hier nicht näher zu erörternden Ursachen, nicht .beteiligen können. Der Lazaretlzug hielt sich drein al mehrere Tage lang in Posen auf. Bei dieser Gelegenheit bedachten wir ihn mit Gaben, wofür wir insgesamt ca. 800 M. aufwendeten. Viele unserer Brüder benutzten die Gelegenheit, ijich den Lizirettzug inzusehen Wir hatten auch die Freude, daß die Äerzedes Lazirettzuges an unseren Sitzungen;t.ilnahrnen, wobei Bruder Dr. Holländer uns über Jden Lazafetl/ug berichtete. Finer unserer Brüder, Dr. Ehrliteb, hat sich dem Lazarettzug fieiwillig zur Verfügung gestellt und zwei Reisen als Arzt mitgemacht. eine sehr segensreiche Tätigkeit entfalteten wir dadurch, daß wir ca. 20^ alten und jungen, hier bei der Eisenbahn beschäftigten, aus Riiss.-PoJeti .stammenden Schlossern (nicht .Krieg gefangenen) Unten rieht im Deutschen (Lesen und Schreiben) gebtu Heitel. Wir haben dafür 400 M aufgewendet. Der Erfolg war aber auch groß. Die Anregung /u einer Unterrichlscrteilung war übrigens vom hiesigen-Eiscnbahr-Präsidenten ausgegangen. . tfl»" wir nebenbei unsere ith Felde befindlichen Brüder zu alien jüdischen Feiertagen mit Liebesgaben bedachten (Gesamt-Aufwand ca. 500 M), ist selbstverslänclich. Der Dank unserer Brüder geht uns pünktlich jus dem Felde zu, wie wir übrrhaupt mit ihnen in regelmäßiger Verbindung stehen. Unsere Gesamt-Auf Sendungen, die wir seit Kriegsy •■"■'! 1 ' t ausb ucli unserem Kriegswohlfahrts-Fond entnommen haben, betragen 22000 M Wir besitzen heute noch, und zwar besonders dank einer 1500'M ^fragenden! Sperde der beiden B üder Alfred und Martin Markus aus Pinne anläßlich ihres 50jährigenGescbäfbjubiläuui5,j 220C M in diesem Fond. Außerdem war es uns möglich, bei einer Mitgliederzahl von 143 Brüdern, dem - , ■ K«fegshilfs-Fond der Großloge 1585 IV zuzuführen. Unser lapg gehegter Wunsch, ein Schwestern In im am| hiesigen Plaf/ /ti gründen, ging endlich Erfüllung. Daß wir die Krankenschw estern Station unterstützen, ist selbst einem ährlichcn Beitrag ständlich Im Win ler 1915 tagte der en bei ins, der ttf tagen wird. Die Verbands-Versammking var lir stirk besucht (von etwa.70 Brüdern).: Es winde ttals |übe r die — inzwischenerfolgte — Errichtung Krariklenschwesternstatioit bettten; ferner hiplt Verbands^ j der Posener übrigens auch m diesem Jil re ExjK Rabbiner Drj [Nienhaus ms Oi'rowp e(t en sehr «Sseinden Vortrag über das," "henn,: -„Wie steuern wii der Not unserer Glauben ^genössen Ri ssisch-Pelesn?" . r ' Unser verstorbener Bruder Hermann Sjcberek-Ber hak uns<testamentarisch 5000M vermacht blonderen Unsere' pf egt. Es ' die in ein;m;ngelegt sind. nach ihm benannten Fond Händigen Einrichtungen ^äds J u g e n )rts und Nachhilfe-UnteWchts wurcen "eifrig |;c- I- . '.*■ £. ■ ■ * * ist uns-möglich gewesen, Sömrrrerl ejrien wiederum sawohl 30 K IJnfi zu verpflegen, als aucli e,bensoviele K irhosjpital in Kolberg zur Pflege/u über Eiholungsreim in Unterbeig hatten w B Förde zxr Ver'ügung gjstdlt^' sodäljl. dessen njutzung ni:ht mehr in I ra,je karn. Ein; lanj gehegter Wunflcb ging, er» in Erfüllung, als unsere L djts hiesigen Amtsgerichts Der Krieg hat uns, Got air Mitgliedern n!c"it gebratht N;i hit a ifge/eichiiet itjtritf, \Xeg/ug und Tod oldstücker den Verlu-t e nes Sahne* unserer irüder wurden Zit uns rejm Bedauern i nl Bern in in. an:h in diesen rit - . JTY nder in freier lern Jüdisc>ren weisen. Unjser r der Milffcire- .11 ich insofern ge irt das' Vcre'msregi! ter ingetraged v Mir je. - sc' fcinlr, bisher Verluste unser Bru ler zu beklagen. Eiseinen Kreu : t die Mlgliederzaljl durch uni i) gesunken. Oic;Neu-. waren naturgemäß gering .(dur 2). ist qs uns gelungen,'illuster geistigen Interessen zu aufnahmeil I iir die kommende Ze sondere' für die Pflege sorgen! Es stellt unserer .oge iaber auch viele sonstige Arbeit utes bjvor, der u {widmen gedenk D r. Lisiset, prat /ir :n. uns eifrig unrf giten Sekretär .!: V

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