Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 8 - November
- Date
- 1916-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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fahr erfanren gäbe verzichten Stationen müssen. Krieges oder — Wir haben'auf manche liebgewordene Aul- Schwestern auf und J7 Lehrschweslern. Wir besitzen ebenso wie die einzelnen zur Zeit 41 Schwestern und 5 Lehrschwestern. Seit unduns dem eisernen Vor alten Dingen unmöglich, unsere wie beabsichtigt ach» Zwange der Zeit fügen April 19W sind im Ganzen 13Schwestern ausgeschieden, war es während des Stationen auszubauen war — heue Stationen -n zwei infolge mußten als ungegesundheitlichen größerer Zahl einzurichten gaben für die im Felde Einerseits erhöhte Ausstehenden Schwestern, andererseits infolge der durch den Krieg bedingten Sparsamkeit in verringertem Maße zullielienden Mittel -erforderten eine Einschränkung nach jeder Hinsicht. Zu Beginn des Krieges stellten wir unsere Schwestern insgesamt der freiwilligen Krankenpflege im Kriege zur Verfügung. Die Schwestern wurden; vom Mililärinspekteur der freiwilligen Krankenpflege einem Marinelazarett-in Kiel, überwiesen. Da jedoch dort nicht genügend fruchtbringende Tätigkeit vorhanden war, wurden die Schwestern von uns abgelöst. Sie stellten sich auf unsere Veranlassung einzeln dem Vaterlande zur Verfügung und wurden verschiedenen Lazaretten zugewiesen. Dies Verfahren hat sich als durchaus zweckmäßig erwiesen. Einige Schwestern haben sich in besonders eifriger, aufopfernder Weise eine Tätigkeit in Seuchenlazaretten gesucht, einige wiederum in besonders weit Abgeschobenen Kriegs¬ oder gar Feldlazaretten. Wir" können mit Freude die Tatsache feststellen, daßdie Tätigkeit unserer Schwestern den Namen und d* Ansehen unseres Ordens gefördert haben. Selbstverständlich aller dem Väterlande zu dienen und war es "der Wunsch Schwestern, ändischer Begeisterung möglichst im urin Feindesben vaterl lande dort trostreiche Hand zu leisten,' wo die Not und! die traurige Arbeit am größten war. Selbst die graefe mit der Ausbildung fertigen Schwestern trugen mündlich und-schriftlich immer und immer wieder den gleichen Wunsch vor. Natürlich ließen sich nicht alle solcke Wünsche erfüllen, ihre Tätigkeit nicht da die einzelnen Stationen aufgeben wollten und körnten. Von unseren 41 Schwestern sind zur Ze"it 19 in Stationen tätig. Sechs Schwestern sind zur Zeit, nicht und befinden sich im Mutterhaufe in stationiert Berlin. finde und Eine' dieser sechs Schwestern ist Rekon- Verheiratung, eignet entlassen werden, tei's aus Rücksichten, teils aus disziplinaren Gründen. Zwei Schwestern schieden infolge der Trennung der Station Wiesbaden ist aus unserem Verbände aus, und eine auf ihren wünsch nach rechtmäßiger Kündigung entlassen worden. -Die geringe Zahl unserer Schülerinnen bedarf der besonderen Erläuterung. Mit Rücksicht darauf, daß die Propaganda ■ für ■ neu zu errichtende Stationen während der Kriegszeit ruhen mußte, und mit Rücksicht darauf, daß die bestehenden Stationen einer Vergrößerung ihres Schwesternbestandes sehr zaghaft gegenüber standen, und nicht zum wenigsten mit Rücksicht auf unsere Finanzen, haben w>r uns veranlaßt gesehen, die Einstellung von zu beschränken. Wenn auch sicherlich der unserer Schwesternorganisation unser erstrebenswertes Ziel sein muH, so hab:n wir den Grundsatz befolgt, nicht jetzt während des Krieges umfassende Maßnahmen zur Erweiterung unseres Wirkungskreises zu treffen. Wir haben daher nur So viele Lehrschwestern eingestellt, als der notwendige Ersatz erforderte. Außerdem haben wir uns auch nach mancher trüben Erfahrung veranlaßt gesehen, bei Auswahl von Lehrschwestern große Vorsicht anzuwenden und nur junge Mädchen mitBildungeinerhöherenTöchterschule auf/u nehmen. Wir richten dther an die rieben Brüder die t erzliche Bitte, uns durch Zuweisung von Schülerinnen zu unterstützen, aber nur Lehrschweslern Ausbau solcher Bewerberinneil, die Schulbildung genügen und ziehung im elterlichen Hause Wohlverhalten bieten. Wenn Grundsätze bei Annahme gewahrt hätten, so wären Arbeit, viel unnütze Kosten läuschungen erspart geblieben. Von sonstigen Ereignissen Berichte ist nachzutragen, daß den Anforderungen der auch sonst durch Er¬ Gewähr für gutes wir diese strengen Schülerinnen stets manche vergebliche und noch mehr Entseit unserem letzten im Oktober 1914 von uns vals^entin nach langdauernder Krankheit; ihr Bedas M u t t e r h a u s n e u e R ä u m e im neuerbauten n hat sich so gebessert, daß bald ihre Genesung Hause des Frauenvereins der Berliner Logen U.O.B.B., erhoffen ist. Fünf dieser Brunnenstr. 41, bezogen hat. Jedem Besucher des Arbeitsfähigkeit werden zu in absehbarer Zeit stationiert Schwestern werden, darunter drei in der Berliner Station, die Hauses gefallen die freundlichen, großen Räume und vor allen Dingen die allen Anforderungen der Hygiene in kurzer Zeit in veränderter Form wieder eröffnet wird, entsprechenden Einrichtungen des Hauses. Seit 6ktftx letzte Bericht aus dem Aprill 1914 zählt 35 \ tober 1913 hat das Mutterhaus der Großloge 15 — l^i—