Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 5 - Juni
- Date
- 1916-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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man daran ermessen, daß diese Kinder heute Jugend erleben dürfen,, die ihnen beinahe alles was zu einer gesunden Entwicklung nötig ist. würde aus dieser Jugendkraft werden, wenn sie im Horte Richtung und Ziel bekäme? Eine der Arbeit und Freude ist den . Kindern der worden, wo die Einfügung des eigenen Wi die Gemeinschaft nicht mehr ils Zwang, son die natürliche Voraussetzung zu gemeinsamem Schaffen und Genielierr erscheint, wo ihr Geist sich prjiebt haben Hort II ms idern eine bietet, Was iflcht Stätte gein als und Sammlung und Ruhe findet gegenüber d( m Lärm der Straße und der Enge der elterlichen "Wohnung. Die Intelligenz und Tatkraft, die zielen cer Kinder eigeh ist, findet ihre naturgemäß: Entwit leimig und schafft Persönlichkeiten, dije' einir« sich und der Allgemeinheit dienen uijd nützen darf auch der Jugendhort nit Recht von sich behaupten, ein gut;Teil an: der Lösung der jüdischen Zuwandererfräge beigetragen ju sollen. So i Aus den Logen des VHIf Distrikts. Fraternitas-Loge, Dresden. Während der herrschenden Kriegszeit war die Tätigkeit unserer Löge neben ihren laufenden Aufgaben vorwiegend den! Erfordernissen der Zeit gewidmet. Außer ihrer Beteiligung an den für die Kriegsfürsorge geschaffenen öifentlichen Einrichtungen, hat die Loge aber auch eigene, . lebhafte Tätigkeit :entwickelt und nach" besten Kräften gewirkt, Not) zu lindern, sowie sonst hilfreichbeizustehen. Die Loge hat beim.Verband für Jugendhilfe (Interkonfessionell) Kriegspatenschaft für,zwei Kinder übernommen, indem sie eine bestimmte Summe de n V erband überwies und durch zwei Vertrauensdamen die Auisicht in der vorgeschriebenen Forrp ausübt. Unsere Loge hat aber auch selbst die Kriegipatenschaft für. zwei. jüdische Kmdef übernommen und eine Schwesttr hat sich bereitwilligst zur Ausübung zur Verfügung gestellt. Der Schwesternverejrn j hat in unseren Logenräumen mehrmals „Verwundetenkaffees*' veranstaltet, zu welchen die in-verschiedenen Lazaretten untergebrachten Verwundeten Einladungen erhielten. Die Mannschaften wurden bewirtet, durch Vorträge erheitert (wobei sich die kleinen Besucher des Kinderhortes auszeichneten), und auch diirch -'-: i Gaben erfreiit. Die Veranstaltungen fanden allgemeine Anerkennung. Im Jugendheim und Mädchenheim wurden, w e stets, allwöchentlich die Versammlungsabende aK gehalten und boten den Beteiligten viel Anregung. In der letzten Zeit wurde auch eine für uns r Logenkben [wichtige Frage gelöst Es ist uns g - lungen, in bester. Stadtlage neue Räume für uns© e Loge zu mieten, die zurzeit hergerichtet werden. W erhoffen von dieser Lösung eine Belebung unseres Loger f . besuches und die Möglichkeit erweiterter Wirksamke L . Sehr, interessant gestalteten sich in diesem Termin ein« r Anzahl gut besuchter „Diskussionsabende", bei welche i von den Rednern zeitgemäße Fragen behandelt wurdei i Es sprachen: am 6. Dezember 1915 Br. Exp- Justizrat Töplitz über: „Organisation des Realkredits am 3. Januar 191*) Br. M. Zucker über das Tfufma: „D e Ostjuden"; am 24. Jarrtiar Br. Dr. Mendel über dis Thema: „Aus dem Gebiete des Völkerrechts'; am 2. Februar Br. Expr. E. Pijsch 'über das Thema : „Die EinricHungen des Ordens und der Logen"; an 6. Februar Br. Expr. Dr. E. Zimmermann über d;s.- Thema: „Der Lazarett/Hig des U.O.B.B. und meir i Erlebnisse bei diesem." Auswärtige Logen Aus Amerika. LI. Auch die vorliegende.Nummer unseres Bjundesorgans, <Jcr ». B n? 1 B ' r i t h N e w s ", steht unter dem Zeidian der gewajpgen Propaganda, welqhe die Logen in "Amerika,, namentlich der 2. Distrikt, behufs Gewinnung heaer Mitglieder entfaltet haben. In Chicago, dem Sitz der Oulensleitung, ist eil Aasschuß der drei dortigen Logen -- hundert dir angesehensten Brüder umfassend — zusammengfetretei i. Aus diesen hundert Brüdern wurde ein Arb'eitsaiisschu 3 von zehn ■t Brüdern gewählt, von denen jeder übir einen Stab von zehn Mitarbeitern gebot. Diese hunde „Werbeoffij iere" machten es sich zur Pflicht, je'zehi zu gewinnen. In cjen ersten beider Kandidaten — 74 -