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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-03-01 · Nr. 3 - März/April · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 3 - März/April
Date
1916-03-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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sofort eine Verwendung der Oelder beabsichtigt sei. Br. K u z n i t z k y erwähnt, daß laut Mitteilung dis Br. Dr. Haas in Warschau sieben Logenbrüder si :h befänden, die in der Lage war: n, die Angelegenheit zu1 organisieren. « Br. M e r z b a c h hat Bedenken bezüglich der Sicherheit des Oeldes in Warschau Weiterhin regt et die Frage an, ob es nicht zweckmäßig sei, die 15 000 M. als zinsloses Darlehn herzugeben. Br. Alexander-K alz teilt das Bedenken n cht, daß die 15 000 M. nutzlos verpufft werden könnten. Nach seinen praktischen Erfahrungen könne eine Üarlehnskasse, die den kleinen Mann mit geringfügigen Summen unterstützt, segensreich wirken. Man müsse die Angelegenheit vertrauensvoll den dortigen Brüdern überlassen. < Br. Cohn spricht sich gegen die' Form eines Darlehns aus. Br. B a e r w a 1 d regt an, die Form der Bewilligung: Darlehn oder Geschenk, der definitiven Beschlußfassung des Geschäftsausschusses zu überlassen. Dies ist auch die Meinung der Versammlung. Br. Stein befürwortet und erhält die Zustimmung des Generalkomitees zur Zuwendung von 1Ö000 M. für die O r i e n t - G r o ß 1 o g e, wobei zum Ausdruck gebracht werden soll, daß innerhalb dieser Summe ein Teil der Zuwendung für die notleidenden Glaubensgenossen in S m y r n a sowie für die Speisung armer jüdischer Schulkinder in Konstantinopel gedacht sei. Für die D. H-Palastinaverwaltung wird nach dem Referat des Br. L j s s e r mit Rücksicht auf die dringlichsten Bedürfnisse der unglücklichen Bevölkerung die Summe von 1000 M. bewilligt. Die Anregung des Br-Wolf beireffend Ausgabenbewilligungen seitens des G e - Schäftsausschusses wird auf Wunsch des Referenten mit Rücksicht auf seine Abwesenheit ver:.; tagt, ferner aus dem . gleichen Grunde die Beratung über die Reorganisation der Finanzverw a 1 t4i n g, die als abgeschlossen gelten kann, jedoch Eile nicht erfordert, da es genügt, wenn die Frage mit ihren kleinen Gesetzesänderuneen kurz vor der nächsten Großlogenversammlung zur Verabschiedung kommt. . lieber das j a f f a h e i m referiert Br- Kuznitzky. Wie bekannt, hat Br. Jaffa 50 000 M für die Errichtung eines eigenen Hauses des Jaffa'schen Fursorge- und Waisenheims der Großloge für Deutschland VIII II. O.'B. B. zur Verfügung gestellt, jedoch diese Schenkung auf 50 000 M. 4V2prozentige Papiere, die Jswert Br. Apfel erklärt sich für;3000 M eine weite-e Summe in späterer Zeit - Br. P e i s e r wendet sich gejgen eine Teilung, ebenso Br. A 1 e x a n d ejjr - lf. a 12 M. füi i großen zu 41 - u '.v;. tler Grol löge nicht sei nung« djas Mitglieder inner Bitte das Rofe n s ere m z. Z. nur einen Kurswert von 40 000 M. hatten, beschrankt urid daran Bedingungen reknüpft über, die eine Einigung zwischen ihm und erzielt werden konnte. Die .Angelegenheit mehr als erledigt anzusehen, da Hr. Jaffa sein Angebot zurückgezogen habe Die-Anlegung des Br. Apfel betre|ffend turnusmäßige Ausscheiden der des Genera komitees, wird vertagt. [■ i L " % Br. Kuznitzky referiert ents prechenq dem Vor schlag des Geschäftsausschusses nfolge dss Generals von Pfuel um Z u scl u ß an Kreuz I ir Aufwendungen zu Lazaretzug. In einer an den ' ^izegroßfaräsidentjen Br.Dr. Kuznitzky gerichteten Karte ha tteBr. H< lländer auf Grund bestimmter Informationen'den Rat erteilt, nicht mehr als 5000 M. zu bewilligen: Das Rote Kreuz hatte seinerzeit dem Antrage' der Grol Höge entspreche ld den Betrieb des von uns gestellten Lazarettzuges lü die Kriegsdauer übernommen. Setens der Großloge ist dem Rpten Kreuz dafür ein Berag von 25 0ÖÖ VI. als Abfindung gezahlt worden. Von die em Geide mußten 7000 M für Einkleidung der PI leger v anwendet werden. Für die laufenden Ausgaben t es Zuges blieben somit nur noch 18 900 <M Das Rote Kreuz habe bisher schon 12 000 M. zugesetzt. Die sehr großen Ansprüche, die auf lUen Ge>ieten c er freiwilligen Krankenpflege an das Z :ntralkon itee heran . treten, rechtfertigen daher den Wi tisch eirer besonderen Zuwendung von 5000 M.— . Br. L i e b h o I d "befürwortet c en Antralg, meint, dal eine Summe unter 5 in Frage kommen könne. Die Versammlung stimmt dem Vorsc ilage auf eine einmalig« Zuwendung von S000 M n. Dieser Betrag soll nicht aus Großlogenmitteln sondern aus dem für den Lazarettzug vorhatjdenem Gelde entnommen werden. — Von Br. J eselsohn trifft in ein Telegramm aus Antwerpen mit herzlichen Wünschen für die Tagung ein. Br. Kuznitzky trägt als' Referent den Antrag des Geschäftsausschusses vor, mit diesem Augenbl erwartenden Aufwendungen für leidende, (ine einmalige Kri 10 Mk. pro Kopf,zu bewilligen. : r gibt be kannt, cäß eg9s.t< 'evtl. lur ]vsj| derartige , welel er uns nicht Rücksicit auf lie Kriegsn 3tuer von ck

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