Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 3 - März/April
- Date
- 1916-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/4864325-6029084-6074372--2022-4866129- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
wendig. Wertpapiere zum jetzigen Kurse anzulegen, wäre verfehlt. Von Abschreibungen auf Effecten könne man jetzt Abstand nehmen und bessere Zeilen abwarten. Größere Ausgaben für Zwecke der Repräsentation wären jetzt einzuschränken. '"Bf. H e 1 f f t: verlritt die Anschauung, daß die Bilanz ein ganz erfreuliches Bild biete. Unsere Effekten sind in natura aufgenommen, es sei richtig sie so zu belassen. Nach eiher Reihe von Jahren könne ihr Kurswert sich vermutlich wiederausgleichen. Man würde trachten, Schatzanleihe aufzunehmen. Die Schuld der Berliner Logen haus Aktiengesellschaft in Höhe von 30000 M. sei bisher nicht ausdrücklich anerkannt worden, weil die Berliner Brüder die Absicht der Zurückzahlung hätten. Sollte die Absicht sich aus irgend einem Grunde verzögern,, so würde das Anerkenntnis ausgesprochen werden. Die Auffüllung der regulären Konten aus amerikanischem Gelde . sei nicht so bedeutend, wie sie in den Ausführungen der einzelnen Redner erscheine! Sie betrage etwa 9000 ML, von denen 2000 M. als dem Dispositionsfond des Großpräsidenten zugewiesen außer, Betracht kämen, sodaß die fragliche Summe nur ca. 7000 M. ausmacht. Uebertragungen von einem Konto auf ein anderes lassen sich bei uns nicht umgehen. Die Brüder Heinemann und Apfel wenden sich dagegen, daß Konten des regulären Etats durch amerikanische Gelder aufgefüllt würden. Die Beträge' muß en aus einer einmaligen Umlage zurückerstattet werden. Br. ßaerwald empfiehlt, Behage die im Verhältnis zur Kriegs/«it als geringfügig anzusehen seien, nicht zum Gegenstande einer Resolution zu machen. Dieser Erwägung folgend, sieht die Versammlung davon ab, mit Rücksicht auf den Etat irgend einen finanztechnischen Beschluß zu fassen. 1 i Nunmehr ergreift Br. P eis er das Wort zur Ostjudenfrage. Er schildert eindringlich die große Not der Ostjuden und die Eip Wirkung, die aus dieser Frage auf die Verhältnisse der Gesamtjudenheit zu erwarten sei. Zwei Momente müßten uns bestimmen, an irgend einem Ende diese Frage anzufassen. Erstens die Tatsache, daß wir Brüder in Polen hätten, sodann die andere, daß bereits Oeld vom Ordenspräsidenten Kraus für Hilfe der Ostjuden zur Verfügung gestellt worden sei. In dieser Frage werde von Brüdern aber auch bereits gearbeitet. Hierbei sei das verdienstliche Wirken des Br. Dr. Neuhaus-Ostrowo zu erwähnen, welcher sich mit der Tv Aufgabe der Vermint lung jüdischer Arbeitstätigkeit für deutsche Bergwerk : und Gruben Aber in keinem T eil der körne ein bewältigen bei Erfahrungen d er en beschäftigt. habe, aufgäbe, j die zu allein tätig sein. /usa mm engeschweißt werden,] ur^d da die Gründung eines Sondera Brüdern vor, die in diesen I VUI, UIC III UIC9CII Apfel wendet sich gegen den Ordei Br. Referenten. Er erklärt, daß den dabei sein könne. Unsere Aufgabe sei glieder aufzuklären, zu zu schaffen, die die Leitung in anderen zu übernehmen Riesen- Bruder zelnen müßten um schlage er uss(jhusses von Fragin un errichtet seien. Vorschlag des nicht überall es, unsere Mit- und * Offiziere Organisationen befähigt seien. In d m bestehenden Organisationen müßten wir rnitarbeitei auf bei Dr. Tätigkeit das Komitee für d Ftarz Oppenheimer r den --n O^steft - Vorsitzender d {dessen verdienstvolle so wie auch auf das von Cr. Paul Nathan gegründete Komitee hin. Er;be|dauer, daß in dieser wichtigei Frage unter den deutschen uden keine Ei zu erzielen war und geht auf d e Gründe hter- Er bedauert ferner, daß der Großpräsident verschiedenen Komitees ausgetreten sei, in sehr günstig vermittelnd hätte wirken können, iedauern geben auch die fo genden Redner o r i t z betont, daß wi augenblickliche Not ge egent ich zu mildern seien. Kräfte Br. wir die Frage als Dazu fehlen uns die daß* e; sich 3 für un* Hr. ßaerwald meint, j da Ganzes nicht anrühren könnet i. und die Mittel. Ginsberg bemerkt, nur um i eine Forderung in e hischer und moralischer Beziehung handeln könne. Br. Ii i s s e r j tritt dafür ,eito| Geschäftsausschusses als Einzelpersonen möglichst Fühlung) mit den Dingen innerhalb ai derer Organisa tionen. nehmen müßten. Hr. Heinemann rät ab, * II. antrage zu zersplittern. Für die mit unseren Mitteln 1 '*'** * , ilaBdl bestimmten Ortes genüge es nicht, diesen vielleicht zufällig besondere f ropaganda gemacht würde Br. Baumann zieht es vjffr, v<n aJlen Ein/elbewilligungen abzusehen und liebereini: Gesamtsumme zur Verfügung zu stellen. |[ ß das noch zur Oeld bald aus Br. ßaerwald tritt dafür bin, d; Verfügung stehende in v amerikanische gegeben werde .«» — Er weist da- : Mitglieder des '..ij :-. .. sich durch Einzel- Unte-Stützung eines laß gerade für >