Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 3 - März/April
- Date
- 1916-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Beibehaltung des Haubenstreifens U.O.B B. lege. Die Seilung im Verbände biete uns keine besonderen V orteile. Es würden keine wesentlichen Nachteile für unsere Organisation entstehen, wenn wir etwa durch Ablehnung unseres Wunsches der Beibehaltung des H.iubenstreifens genötigt sein würden, aus dem Verbände auszuscheiden. Der Verband brauche uns, nicht wir ihn. Wir haben die Tendenz, uns über alle 80 Logen zu verbreiten Der Verband sei eher ein Hemmschuh für uns. Wir geben die Tracht, die für uns Uniform und damit eine Art von Machtmittel sei, auf und erleichterten so den Schwestern den Uebertritt in eine andere Organisation. Er stelle den Antrag, der Verbandstag des D. V.J. K. möge sofort v >r die Frage der Entscheidung gestellt ' werden, ob uns unser* Haubertstreifen zugestanden würde oder nicht Br. L i 2 b h o 1 d tritt für ein Verbleiben im Verbinde ein und wünscht die Lösung der strittigen Frage in Eintracht mit dem Verbände. Die Bbr. O i n S b e r g und L i s s e r treten energisch für den Standpunkt des Korreferenten ein, für «eichen auch praktische Motive, beispielsweise die größere Bereitwilligkeit der j Brüder, die Krankenschwesternsache finanziell zu Unterslützen, sprächen. Der Verband habe überdies uns gegenüber wenig Freundlichkeit bewiesen. , Diesen Ausführungen gegenüber bemerkt Br. Baumann, daß ihm die Sache zu sehr ab irato behandelt ei scheine. Es erweckt den Anschein, als ob die Frage nicht stünde: Haubenstreifen öder nicht, sondern Austr tt oder nicht. In diesem Falle aber möge man d; s klar aussprechen. Br. Moritz »eilt demgegenüber fest, daß die Frage der Schwesterntracht zur Behandlung stehe, dir Austritt oder die Austrittsdrohung evtl. nur ein Mittel zum Zweck sein könne. Die Brosche bleibt ja doch immerhin als besonderes Abzeichen für uns ül »rig. Br. Schul höfer wünscht ein Verbleiben im Verbände. Man dürfe nicht vergessen, daß nicht die einzelnen Logen, sondern gewissermaßen die Logen - und die Qemeindeorganisationen gemeinsam die einzelnen Stationen erhalten. Br. Merzbach wünscht einen vermittelnden Sandpunkt einzunehmen. Die Abstimmung ergibt den von Br. Maretzk i vorgeschlagenen Verzicht auf den Haubenstreifen mit 12 Stimmen, während 10 Brüder für den Antrag des Korreferenten Alexander-Kat/ stimmten. ' •■ { ' ■: i* - Zu dem folgenden Punk „Finanzbericht" erchein! Br, Helfft : ' Br Stein gibt unter Hinweis auf den vorliegenden f nanzbericht als Schatzmeister einig: nähere Erläuterungen. Er betont zunächst, da 8 sämtliche Effekten zum Anschaffungswert, nicht w im Kurswert .aufgenommen seien. Als Beispiel führt er u. a. die Wagner-Stiftung an, die mit 100 000 Mk. zu Buch stehe, während ihr Realisationswert gegenwärtig etwa 80 000 Mk. betrage. Was die Logenschulden angingen, s > seien eine Anzah Logen noch rückständig, was zun.Teil durch die Sa imseligkeit einzelner Finanzsekretäi e, aber auch durch die Kriegszeit zu j erklären i sei. Von den Schulden vjon zwei Krankenpflegestationer dürfte etwa die Hälfte in Höhe von ca 1015) abzubuchen sein Vom amerikanischen 50 000 MIc, zwar in verschiedenen (onten festgelegt, aber noch nicht ausgegeben. Aul ierdem seien 15000 Mk für Polen verifügbar, die ipi Spendenkonto /erzeichnet stünden. ' Die Ausgabenposten hätten] sich im Rahmen des Etats bewegt und wären zumeist unter dem Voranschlag geblieben. Nur wenige Konten seien überschritten worden. So das Witwenind Waisen- Kortto [mit rund 7(00 Mk. gegfcn 5000 M* im Vör- Bilanz ergebe stimmen teren aus 1500 Mark (bis Dezember ■ r Geld wären , noch rund anschlag, so das Konto "Zuwendungen mit rind an Brüder^ 4800 Mlk. gegeh '3l000 Mk. Voranschlag. Die Krjiegsausgaberi für 1914 seien dem Julius. Bien- Fond entnommen worden, dedann j ürch amerikanische Gelder wieder aufgefi llt worden sei. Die Kasten für Krankenpflige betrugen für das Jahr alles n allem 21 925 Mk. Der| Bericht des Finanzkomitees besage, daß die ,eii erfreuliches Bild Referent könne dem pur Der Finanzbericht selbst fülire im wei- und jauch der .Großpri sident hätte dies in seiher Kundgebung hen orgehobi h - daß die Oroliloge pur dadurch in der Lage war, den Anforderungen zu genügen und zt bllanzie tu, daß wir zur Entlastung des Etats au Berge wohnlich' z Einnahmen hatten, aus dem amerikanischen Geld uni aus sonstigen Spenden, sowie dadurch, daß wir bei anderen Positionen, wie bei den Ausgaben für Logenbesuche machten. Man könnte es jedoch nicht , nennen, — 87 — 1 und für geistige wenn wir Ausgaben für geistige Interessen während der Kriegszeit zurückstellen. Eiri dauerndes Interessen aller Art, solider IEntwicklung" bedingt zu¬ Ersparnisse Ersparnisse" Iii