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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-03-01 · Nr. 3 - März/April · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 3 - März/April
Date
1916-03-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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127. Generalkomiteesitzung Berlin, den 26. März 1916 vormittags 9 Uhr In den provisorischen Logen räui en Nettelbeckstr. 9. Anwesend sind die Brüder Kuznitzky, Stein, ü nsberg, Maretzki, Apfel, Baerwald, Baumann, Beer, C )hn, Goldschmidt, Heinemann, Lewinsky, Liebhold, Lisser, Merzbach, Moritz, Peiser, Schulhöfer,! Plaut, Pick, Nußbaum, Alexander-Katz und Finkel. Entschuldigt fehlen die Brüder Timendorfer, Jeselsohn, Wolf, Ollendorf, August-und Schleyer. Br. Vizegroßpräsident Kuznitzky eröffnet um 9 Uhr vormittags in Abwesenheit des zu seiner Erholung im Weißen Hirsch bei Dresden weilenden Großpiäsidenten die Sitzung und schlägt zunächst im Sinne dir Versammlung, die Absendung eines Telegramm; ar den Großpräsidenten mit guten Wünschen für dessen Gesundheit, desgleichen eines Telegramms mit Wünschen für die Wiederherstellung des erkrankten Br. Schleyer vor. Unter „Mitteilungen" gibt Br. Kuznitzky davon K mntnis, daß eine ganze Reihe von Logen inzwischen durch Mitglieder des Generalkomitees besucht worden se ien, und daß die Brüder fast durchweg günstige E ndrücke empfangen haben. Durch den Tod schieden seit der letzten Sitzung von uns die Expräs. Brüder Abraham-Bremen, Lissa- Berlin, Sachs-Breslau, Bernhard-Metz, Cahn-Mainz. j Die Großloge nahm an verschiedenen freudigen und traurigen Anlässen, die Brüder betrafen, Anteil. Herzliche Teilnahme fand im besonderen die Mitteilt! ng, daß die Brüder/ Kuznitzky und Wisloch den Tod ihrer Lebensgefährtinnen zu beklagen hatten. Br. Großsekietär Dr. Goldschmidt verliest sodann ei te Kundgeb nug des hochw. Großpräsidertten, in welcher dieser von seinem Erholungsurlaub aus zi den einzelnen Punkten in begründender Weise Stellung nimmt und Wichtige Fingerzeige für die Hauptpunkte der Beratungen, gibt. Aus diesen sei fo gendes hervorgehoben: Zu Punkt 2: „Den Mitgliedern des Finanzkomitees ist ein besonders herzlicher Dank für ihre fleißige und zuverlässige Arbeit auszusprechen. Dis Bild, welches das Komitee von den Finanzen entworfen hat, ist ein recht erfreuliches, aber Wer lei en kann, wird ja ohne weiteres bemerken, daß wir bei der Größloge einen sehr großen Rückgang im Vermögen gehabt hätten, wenn das amerikanische Geld ni :ht eingegangen wäre. Es kann aft ein erwünschter Zustand nicht gelten, daß die Balanzierung ier Finanzen der deutsch en Großfoge nur durch ameril anische Mitwirkung erfolgen konnte, deshalb wird es und — damit komme ich auf den Punkt 14 deri Tagesord lüng — eine Leben: frag: für die Großloge sein, die Kri :gssteuer beilligt zu erhalten. Der verlangte Betrag von 10 M. pro Person und zwar als einmaliger Betrag ist ein recht mäßig :r, Ich sprachen, Logen di löge, «erir ist: Das hpbe - hier mit verschiedenen II + T' '■ '.-I . ' welche mir 'erzählt haben, Anschauung verbreitet ist, sie 10 M. Verlangt mit 5 genommen punkt gellt politischer Denn gebiet des (aß dai rl Brüdern gein ihren die Großzufrieden käme dann mit dem Betrag von M. herauswäre ein großer Irrtum, denn nur ein B< trag von etwa 38,000 M. herajis absolut nichts anzufangen ist. Schon de 75 000 M, der bei einer Auflage ..von H kommen würde, ist ein kleiner. Dann werden wir nicht urrrnin könnten, eine Anzahl B ewil igungen auszusprechen. ' Zu Punkt 3 der Tagesordnung: wird voraussichtlich den j uden frlage Teil der d esmaligen, Sitzung bilden, und Aussprache wird auch dadurch nicht werden, di ß voraussichtlich ein Resultat ni :ht herauskommen' w rd. leh daß nach eingehendster allgeme ner Aussprach den Standpunkt der Großloge, den -sie hat, wird teilen dahin, daß der Fragen bezüglich juden nid t behandeln soll. di ser diese Fragen gehöreri nicht in Ordens. Zur Erledigung gibt es bereits eine ganze Anza tl von Vejeinigungi Die Regejung dieser Fragen . ist eine schwierige! daß die verschiedenen Vereinigungen einemI positiven Resultat noch nicht gelangt ihre bisherigen Vorschläge sich widerspre:b es leider zu einer offenen Bekämpfung * i müssen. :Crden dir Zukunft d » lür Ziele gekommen ist Das war ja auch Großpräsident der Grund, weshalb ich den verschiedensten Komitees ausgetreti ich als F ihrer des Ordens mich an zwischen den einzelnen Vereinigungen nicjht wollte. — 35 — Icli wollte durch meinen Austritt c en Die Ofetwichtigsten ier Wert der beeinträchtigt großzügig res, positives selbst glaube, e man bisher ein- Standselbständig die der Ost- L ieser das Arbeits- Fragen en. so überaus zu sind, daß eh, ja daß einzelnen mich als ntunmehr aus bin, weil c}em Kampfe beteiligen einzelnen

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