Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1916
- Issue
- Nr. 2 - Februar
- Date
- 1916-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Sollen wir da angesichts dessen, daß diese Arbeiter mit ihren Familien in größter Not sind, und angesichts dessen, daß man diese Arbeiter in Deutschland braucht, nicht alles tun, soweif es in unserer Kraft steht, um diese Arbeiter unterzubringen? Wenn* es natürlich auch unmöglich ist, ihnen allen Beschäftigung zu verschaffen, da so viele Menschen gar nicht gebraucht werden dürften, so müssen wir uns doch sagen, daß jeder einzelne, dem Arbeit gegeben wird, die Unterstützungskomitees seiner Heimat bedeutend entlastet und durch seiner Hände Arbeit und eigenen Verdienst in seinen eigenen Augen erhöht wird. Allerdings erheben sich manche Schwierigkeiten. Der jüdische Arbeiter in Polen arbeitet ohne weiteres — das sei zu seinem Ruhme gesagt — nicht am Sabbat, der ihm von Kindheit an ein heiliger Tag ist, und es gibt Tausende und Abertausende, die trotz des größten Elends den heiligen Sabbat nicht entweihen werden. Aber auch in dieser Beziehung habe ich die Erfahrung gemacht, .daß die meisten deutschen Arbeitgeber darauf eingegangen sind, den Sabbat freizugeben, wenn die so von der Sabbatarbeit befreiten Arbeiter Nachtschichten machen oder dafür am Sonntag einspringen. Große und angesehene deutsche Weltfirmen haben diesen freien Sabbat bewilligt, warum sollten andere nicht folgen? Aus allen diesen Auseinandersetzungen geht hervor, daß es unsere mm jüdische Pflicht sein muß, 'diesen notleidenden Glaubensgenossen Arbeitsgelegenheit und , Arbeitsmöglichkeit zu verschaffen. Wir tun damit ein großes Werk der Liebe an allen diesen Ungl icklichen,. die so gern arbeiten möchten, die geradezu den'Drang nach Arbeit haben. Ein jedei oder weniger Beziehungen jüdische Arbeiter, welche in der solid sind, annehmen würden, an den notwendigsten Arbeitskräften deutschen, Juden sitzen als Aktionäre $ rate in den großen Aktiengesellschal können dort, wenn sie wollen, ein gewichtiges Wort dabei mitsprechen, daß jüdisch : Arbeil er aus Polen beschäftigt werden. Sie f ö ein jüdisches Hilf's we 1 Regel da sie von. ins hat mehr zu v .Fabrikanten, die nüchtern und eit Mangel ben. Viele Aufsichtsu, und sie wart u rderr dadurch rk di[r Geg.e.rfnd zugleich eir Aufgable, indem sie helferi, triebe und fyabriken — auch im Verwaltung e p a r i o t i s c h e Deu schlands Be- Interesie derHeeresin voller Tätigkeit zun Besten des Vaterlandes zu erhalten. Darum f Werk^ über die risch ans Ich bi n gern bereit, Steuert der Not! Einzelheiten der Arbeiterb.esthaffung den Brüdern sowie den Arbeitsnachweis* n der Logen die sich für diese Trage interessieren, näheres mitzuteilen. Denkt an das Wort: M Zedoköh. Besser Ar e 1 oclioh weI au b e i Spezialgerichte.? Bericht über die Tätigkeit des Vereins der deutschen Bne-Briss-Logen h 7. März bis 13. 13. November'1915. Der Vereins-Lazarettzug M. 3. der deutschen Bne« Briss-Logen ist am 7; März d. J. aus den Händen des Stifters, der Groß-Loge für Deutschland VIII, U O. B. B. von der Linien-Kommandantur in Berlin ah- •ie auf Ersuchen des Br. Oroßpräs. von den einzelnen .Referenten erstatteten Teilberichte zur letzten Sitzung des Oen.-Kom. (Vgl. M.B. NÖ. 8. 1915, No. J, 1916) können wegen Raummangels erst jetzt zum Abdruck gelangen. — Auch mußte für den Bericht über unseren Lazarettzug vorher die Genehmigung der zuständigen Behörden einjgeholt werden. Das Red.-Kom. November 1915. genommen worden, Aerzte, Schvt estern, das gesamte Personal sind den Militärgesetz« n unte worfen. Ich bin daher! mit meinem Bericht über die Tätigkeit des Lazarettzuges, an die militärischen Voischritten ge bunden und muß von statistischen /ngaben, und allen militärischen Details hier absehen. fch überreiche anbei ein Tableau, j us dem Sie entnehmen können, wann wir .jede 'einzelne Aus reise begonnen haben, wann Wir die Verwundeten aufgenommen, wohin wir sie gebracht haben, und wie als Almosen! m lange wir uns an dem Abstellungsori haben. Sie entnehmen daraus;.daß während der bisherigen - . acht Monate der Tätigkeif des Zuges wir fast aufgehalten