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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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pfl cht leisten. Sparsam soll der Haushalt eingerichtet werden;| selbstverständlich sparsam wo es die eigene Kasse erfordert, sparsam aber auch da, wo es mit Rücksicht auf die Allgemeinheit notwendig ist. Mit Rücksicht auf den vorhandenen Warenmarkt soll der übliche Küchenzettel eingerichtet werden, und wenn dabei manches entbehrt wird, so soll es freudig entbehrt werden! Und es wird freudig entbehrt! ijjnd es wird freudig gespart! Um der Allgemeinheit willen und — um der Feldpöstpaketchen willen, die wir dafür unsern Lieben ins Feld schicken können! Hier hit die gewissenhafte Hausfrau ein neues Feld ihrer Tätigkeit! Da wird fürs Feld gekocht und gebacken-, man-ersinnt die sparsamsten, besten'Methoden, die aber der Güte der Liebesgaben keinen Abbruch tun dürfen. Und wenn die Liebe vielleicht manchma zu viel tun will, die Ueberlegung der Gedanke die Ueberlastung der Feldpost — muß wohltätig bremsen. So^hat die Hausfrau jetzt wieder ein reiches i Feld der Tätigkeit im Hause und ist da Soldat und f ührerin zugleich. Das berühmte deutsche Organisa tionstalent muß und wird den Frauen helfen, a FT ■ v i - * ' vi r * Anforderungen gerecht zu werden,, die die große £eit an sie stellt, als Führerinnen und" als Geführte l Mfiziere und Soldaten. ■ Fragen der Zukunft. Ueber dieses Tnema sprach kürzlich in einem Diskussionsabend der F r a t a n i t a s I o g e zu Dresden Herren und Damen, Br. Vizepr. Robert Abelesden. Er tührte'im Allgemeinen folgendes aus: mi Aussprache über ein derartiges Thema, könne naturgemäß während des . kurzen Zeitraums einer aberdlichen Unterhalte, g, nach keiner Rrchtung hin erschöpfend sein, denn j'der1 einzelne der wahllos vor Drei man fallet! Erfolg, die heilen B* l2Sp vei b un o Ze tei etii:unK SIC 1 an . durch En des len rur g Pfl auf B die stai i deri der Strjj ist ein;r em g Von heraüsgegriffenei Punkte würde stundenlanger örierung bedürfen und dennoch heute kein Resultat zeitigen können, — Da aber diesi Fragen in der Luft dürfe man trotzdem heute schon mit einigen Worten, wenn sie auch nur leicht streifend, zu ihnen Stell ing nehmen. j einer Behandlung politischer Fragen dürfe absehen, da sie nicht ins G-biet des Logenlebens und es müßig wäre, sie jetzt zu erörtern. unter dem Gesichtspunkte des unbezweifelten es der deutschen Waffen könne man immerhin tünftige Gestaltung unserer inneren Angelegen- und den Ausbau unserer-Einrichtungen einer echung unterziehen. Er- Ge.et Frag langen müsse Aber -»«13 — ind hingewiesen, desien binfübning im.it Zolfm ein Novum auf dem Gebiete djr Wirtschafts jk bedeuten würde. b aberwesentliche Umwllzungenj uns aus.flen des Krieges in die d;s Friedins überleiten wir gefährli rlien Krisen ausgesetzt! 1 :klunß dt "Ii! Da käme zunächst die Entwicklung der Wirtschaftsfragen in Betracht, wobei die Schalfun \ größer Wirtsclialtsverbände bereits jetzt de Erörterung unterliegt. Insbesondere sei dabei auf den1von' verschiedenen angeregten öiterr.ung-deutschen Wirtschaftsbei w s so' glänzend die voraussichtliche n, ohne dali ist eine Frage,, die sich, id. dhrie weiteres h)icht beinlworten laßt. Jedenfalls vrir.d der Wunsch rege werden, daß die'freie Entfaltun % der Kräfte ohne Einclurch die jetzt ^herrsc linden. Verordnungen, jakl einstelle Gefährliche]! Krisui körinte stets die Organisation, die sielt bewährt hat, begegnet werden. Der Redner behandelte darin wicklung des Schulwesens (Preuß Abänderung chchichtsunterrichtes) und die nu den Abänden. im Zusammenhange ste »ende Erwei'erung des cntfortbildungsunterrichts ind sehn Ausdehnung de weibliche Jugend und daran än>cbJieß<mddie eiuf$frage des weiblichen Gesch lejchts, mit Bezug auf Forderungen der Frauenbewegung. Es wurden ferner vers:hiedi nf. Frag« n der Einzelnem berührt, wie z. B. die E senbahrt rage zwischen Königreich Sachsen und Preußen, s>wie die Frage Verstaatlichung des Verk:hirs auf Flüssen" und men, die ganz besonders aach für l ayern wichtig undr letzten Endes zu der Frage der Schaffung deutschen Rheinmündünf führen dürfte. Als ganz wesentlich stellte der Ve rtragende TJie ültige und w i r k 1 i c h e Losung' der Frage ne- „Gleicrjstellung aller Staatsbür jer ■ vor dem l'ze" hin. Nicht nur auf dem Papur dürfte diese e, als theoretisch, gelöst, st:hen bleiben. Der jüdische Soldat, der ' jüdische Bürger, die, jüdische Fiau, sie alle haben ihre Piliehtpn d.m Vafertref end lamle gegenüber erfüllt und -c ur hardlutig wiedie Vertreter atnerirKon Das Kaiserwort: „Ich kenne nur Deutscher*", sich auf diesem Gebiete unbeding durchsetzen. en Frauenvereinigung der (Voh. Fr. Ella Seligmann und Fr. Marth Gleich nach Beginn des Krieges w deutschen Frauen bewußt, daß es" galt. di: gleiche Be- \ essionen v Frankfurt - Loge. Schlesinger), u'n len si die alle Krät'te anr

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