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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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Hilfsverein gegründet, dem sich nahezu samtliche Glaubensgenossen der Stadt anschlössen, um durch monatliche Beiträge die Not der durch den Krieg geschädigten Glaubensgenossen lindern zu helfen. Von erfreulichem Mitgliederzuwachs berichten diesmal die Covenant-Loge zu Duluih (.Minnesota), die Wausau-Loge, die Flint-Loge, die Ramah-Loge zu Chicago, die Oiledd- und die. Isaac-toge zu Milwaukee. die Make rah ■ - . - Loge in "Stevens Point (Wisconsin', die eine so, große Anzahl von! Kandidaten einführte, daß die Feier 'in der Synagoge stattfinden müßte, Die Damen der Hildesheimer-Loge in Seattle Washington) schlössen sich zu einem Frauenvere n „Ida Strauß" zusammen, der den Namen einer gezierten* Schauspielerin führt. Br. Oberlehrer Dr. Eugen Vi olbe (Montefiofe-Loge zu Berln). W f Aus dem Verbände der Frouenverelnisiingen der U.O .B.B. Losen Artikel j:nd Benehme aus dem Verbände stehen unter Vena tmortung der hedaktion der Monatsberichte der Gr^ssfoge % Manuskripte für tinser.dungtn. 'die unter dieser Rubrik erscheinen sollen, werden Jedoch zuvor an die Adresse Frau JulreSalinger. Ores 'en-A. Gabelsberge'str. 20, .erbaten. w; ron Offiziere und Soldaten. », ' ' 'r~ ' Fr - \. '. 1 * :' -; -'' *.' f - Von FrarjzisTca Goldschmidt, t>;||/fi.. -Berlin-Wilmersdorf. -•/'>' | Man hat lange daran gezweifelt, ob die 'Frauen die körperliche und gekrige Leistungsfähigkeit besitzen, -we+chezu den Anforderungen gehört, dieafle außerhm:>Fo''ien Berufe erfordern und zu denen sich die Frauen in der Neuzeit drängfen,. Bestenfalls wurde für einzelne Führerinnen', für Ausnahmen, die jeweilige Leistungsfähigkeit zugegeben. Pesstr als alle thejöre- 'tischen Sireitschriften für und wider, hatjdie Ptfäxis aile diesbezüglichen Vorurteile beseitigt. Der schwerste und bedeut-arr.sie Krieg" aller Zeiten, der die Männer /um Schutze lies geliebten Vaterlandes zu den Waffen rief, er stellte mit eiserner Notwendigkeit die Frauen m fast alio Berufe ein. Uhd^sie leisten' überall idas Nötige, sie erfüllen ihre Pflicht und ermöglichen gien Fort^anf des wirtschaftlichen Lebens auf aller. »Gebieten. Das ist ihre Pflicht, und das Geringste, was sie leisten können, gegenüber dem" unvergleichlicher, heldenmütigen Kampfe, den unsere Männer kämpfen. Dienn dem. gegenüber Lt mehr als das Notwendige ihre Pflicht!.. Und so haben die Frauen inj richtiger Erkenntnis ihre Tätigkeit über den Beruf hinaus auf eine umfassende soziale. Hilfstätigkeit erstreckt. Sie "täten das auch schön vor dem Kriege, ganz gewiß! „Aber nicht in So großen Massen, nicht in so großiügigeF Art.' Das Großzügige daran ist die Einordnung, die.Unterordnung, wie es der große vaterländische Zweck verlangt! „Immer strebe zum Ganzen, und kannst du selber kein Ganzes werden, als dienendes Glied schljeii an ein Ganzes dich an". Dieses ideale Schillerwort wird jetzt in die Tat umgesetzt. Und ein merkwürdig ho mögen er . Idealismus zwischen Männern und Frauen tritt hier zutage. Nicht nur alle diejenigen füllen fache Soldaten aus, die in be|s nis sich auf derfi richtigen PI draußen auf derfi Schlachtfeld als einfacher So|dät' kämpft, rj Offizier, .zum Führer hätte, Geister unter den Frauen die Sie dafür auf diesen und keinin ändere t Platz hren Platz its einzheidener Selbst« rkennt- >tze fühlen. N«in, wie e so mancher;r die Qualifikation zum s(o scheuen •fahrende Kleinarbeit nichk wenn gesteilt so not- 1 Held, tfa so wertvoll, em Platz ist ei Jede Kleinarbeit ist werden. Und die Kleinarbeit i wendig! Jeder Soldat an scir^ der den Sieg erringen hilft wichtig! Ob da eine Ermittelung bei Kriegelrfrauen, bei Wöchnerinnen, bei verwaisten Kindern gemacht wird, ob c'ort Verwundete [gepflegt, Blinde unterrichtet, Bedürftige gespeist,Elüchtlingen geholfen wird, ob zerstörte Existenzen wieder aufgerichtet, ob jugendlichen passende Berufe nachgewiesen werden, ob mit rastloser Mühe jMittel für alir die ' guten Zwecke be schafft werden, und was alles noch ins Bereich charitativer oder sozfaler Tätigkeit gehört, es ist alles gleichwertig und „des Schweißes der Edlen wert" Voll Freude erfüllt es mich, daß ich bei der Anerkennung der vielseitigen Frauentätigkeit besonders die Frauen vereine des Ordens U.O.B.B. im Auge hab tri kann, und ganz besonders, da er mir ja am nächsten liegt, den Frauenverein der Berliner fcjgen. Voll Bewunderung habe ich bei meinen Protokollen auf alle die Leistungen geblickt, die nicht protokolliert werden! Au: selbstlose, hingebende Arbeit, die. aus Tausend« n von Kleinigkeiten besteht, die nifcht erwähnt wtrqen und auch nicht genannt werden wollen! - Aber auch noch ein drittjss Arbeitsgebiet, das ureigne, alte Hausfräu,engebiit ist jetzt zu :rneuter Wichtigkeit gelangt. ,'^Durch eine von Vaterlandsliebe diktierte Wirtschaftsführung kann jede Hausfrau _ i •> _ Kriegs-

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