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Bericht der Großloge für Deutschland · 1916-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1916
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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f >;. ' | [ eines Oeneraloberarztes die jüdischen Krankenschwestern - als .die bestausgebildeten bezeichnet worden seien. Eine solche Institution dürfe die Großloge nicht fallen lassen. In gleichem Sinne äußert sich Br. Liebhold- Heidelberg, der auch besonders für die gleiche Tracht der Krankenschwestern spricht. Br. L i s s e r - Hamburg vermißt r die sichere finanzielle Grundlage für'd e Kranken'schwesternfrage. Bevor diese nicht geklärt sei, dürfe man keine weiteren Schritte unternehmen. Das Kriegsdefizit müsse gedeckt werden. L'eber Fried.ensde?izite sei später zu sprechen. . Br. Timendorfefr übernimmt dje. Lei-' tung und. stellt als Resultat der Diskussion lest, daß im allgemeinen die über.viegende St.mmiing im Generalkomitee für ' den'Weiterausbau" der Kranken- . Schwesternorganisation sei. Die Etatsübersehreüting wird unter besonderer Berücksichtigung der Kriegsverhältnisse einstimmig genehmigt. * - ■ . ' LI Br. T i m e od er f e r bemerkt hierzu,' daß die Finanzfrage hierbei wirklich keine Sorge zij machen brauchte.' In der Jetztzeit seien eben einzelne überschritten, andere wiederum hä:ten ihren schlag nicht erreicht,, so dal! mit Leichtigkeit Ausgleichung herbeigeführt werden könne Finanzbericht. Konten Voraneine An Stelle desleider durch Krankheit am Erscheinen behinderten Br. Maximilian.'Stein referiert Br. Helfft. Er verweist auf den vorliegenden Bericht uityi bemerkt, daß nach dem Vorschlage des Geschäftsaukschufses auf Anregung des Großpräsidenten einige Aenderurtgen im Voranschlage aufgenommen seien. | '. - . J I- Er tritt" dafür ein, daß die Schuld der Berliner 'Logenhaus-Aktien-GeseJlschaft in Höhe von 30 000 M. bis' nach dem Kriege gestundet werden solle. — Br. L i s s e r verlangt unter allgemeiner Zustimmung der Mitglieder des Gen Kom , daß*ein schriftliches Anerkenntnis der Berliner Logen über die Schuld von 30 000 M. abgegeben werde M'f Rücksicht auf den vorliegenden Bericht des Fmanzkomitees betr. Verwendung der Rosenstiel- Stiftung stellt der Großpräsident fest, daß diese Angelegenheit in der letzten Großlogensitzung durch Kenntnisnahme erledigt sei. Er komme dem Wunsche des Finanzkomitees nach, indem er zum Ausdruck bringe, daß das Finanzkomitee bezüglich der Verwendung der Stiftung in seiner abweichenden Meinung verharre. j Der Voranschlag des Fmanzkomitees wird mit den vom Ge$chäftsaüsschuß auf Anregung des Br. Groß-^ Präsidenten vorgeschlagenen kleinen Abänderungen angenommen. Es wird der Wunsch zum Ausdruck gebracht, daß die Brüder Bach und Helfft für Finanzfragen ständig als sachverständige Teilnehmer bei den Sitzingen des Generalkomitees anwesend sein möchten. Br. Kuzjnizky berichtet über die Beschlüsse, welche van der Konstitutiojnsgroßloge"bei ihrer letzten Tagung (2. Mai 191ä zu Washington) gefaßt worden sind. Für Ins besonders! interessierend; weil lie betreffend en Anregungen von unserem Großpräsidenten äusgegahgenj sin|d — ist der Beschluß zu erwähnen, ' daß von nun an die Distr'ifelsgroßlogen mehr als zvei . Vizegroßiiräsjiderjten wähleiji dürfen, ferner daß ein Großsekretär auch gewählt werden kann, wenn er nicht Expräsident ist. Er erhält aber in diesem Falle den Rang und die Rechte eines Expräsident« n. Bezüglich des Kitastrophenfands bleibt es dabei, diß wir dessen Verwendung uris selbst vorbehalten. \n das E x el u t i v-K om i t e e wird Br. Gro 5präsident Timendorfer, in das Appel- I a t i o n § g d r i <:h t Br. V i z e g r o ß p rä s i d e n t Kuznitiiky gewählt. Die olfizielle Behandlung des Referates von Er. Peiser-Brslau : ' „Ostjudenfrage" fällt aus, da der Referent leider am Erscheinen verhindert ist. An seiner Stelle berührt Br. B a u m a n n - Danzig ganz kurz einige Gesichtspunkte dieser Frage und ist der Meinung, daß ejin besonderer Ausschuß 'für Vorberatung eingesetzt werden müßte. Br. Alexander Katz- Berlin führt an, dat; Br Elbogen [eine Notabelnversammlung zweck» Aufklärung der Öeftentlichkeit vorgeschlagen habe. Er hält dieseik Vorschlag für einen unglücklichen Gjdanken, da die Gefahr nicht von der Hand;tl weisen seil daß I Wasser auf die Mühle der Änli-. 1 *' «-1 Iii '' * 1 semiten geliefert werde. Es sei auch die Gefahr su berücksichtigen, die den Juden drohe, wenn etwa Polen wieder zu Rußland geschlagen würde. ' Br. Ginsberg weist auf die Schwierigkeiten der gesamten Situation hin Und betont, daß hier drei Interessengruppen (Juden, Polen, Deutsche) zu vereinigen seien. Br. Bae Gelegenheit, Arbeitern .-— — 4 —' wa 1 d - Bromberg erwähnt bei dieser da£l Tausende von jüdisch-polnischen insbesondere durch die Bemühungen

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