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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-11-01 · Nr. 7 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 7 - November
Date
1915-11-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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sogar dieser De- Aufga jen T Iiil Eli nicht aus, daß auch christliche Kinder an Einrichtung teilnahmen und. dje Stadt ihre Aufrrt^rks unkeit der Sache^zuwandte. geistige Ausschuß hatte auch die früheren im Bibl E Leben reguig, ernst :n Uebenien|<en sond :is, fordejri. % Förderung cjes Berthold Auel bach-Vereins, Einrichtung von Ferienkursen, Vermehrung hei, nicht aus dem Auge gelassen, ganz anderes Bild zeigt aber das geistige Herbit und Winter. Die an angliche Ayfte der gewaltige Krieg hervortief, wich der Einkehr in sich selbst, derr der neuen Pflichten die' das Logenieten mit Es konnte ja nur der Drang iein, sich klar zu wjej-dei, wie der Patriotismus, den die Loge verlangt zum vollsten Ausdruck komme. Dr. Ries eröffnete den Acigen der Vorder Erörterung über „Sanitäre Fürsorge im besonnenen und derer bei Ideal jn Brnde ■ träge nit Kriege," '. [ f geistige Ausschuß aber c> karjinte die Nötwencli'i'keit, vom Standpunkte des Judentums und seiner Geschichte die große Wellbegebenheit zu t: trachten. Er schlug darum in-seinem Berichteam 28. Januar d.'J. vor,. Vorträge über 1) die Stelluig des Ordens zum Kriege, 2) d e des Judentums iu demselben, a) sowohl in 1 terarisch?r^|wie b) f;eschich lichier Beziehung, 3) die Leistu iden der Juden im Kriege halten zu lassen. Es fanden isich Brüder der >tuti|jart Loge, die dem Wunsch: d^ geistig«, n Aussei msses gern Folge leisteten. So Sprachen Dr. Cuizenhauser am 1. Februar d. IJ. in öftere Loge über „Krieg und Ordersbeitrebungei". Bruce- Dr. Kron er am 15. Februir über „Kr eg und j Lid sehe Religion". Br. S. Simon'gab im 22. februar einen Bericht über „Allgemeines :ji Statist k ief Juden im Kriege". Br. D1. Wolf spr. ch am 1 März über „Krieg und Vö kerrecht" und 8r. Dr. Tä r z e r - Göppingen am 8, März in offeier Log: üter „Krieg und jüdische Geschichte". lim nnälie es Eigeheu auf diese Vorträge sei einem weit:r:n Berichte vorbehahe.i i Da'jt behielt man-auch die Augeil für das Logenleberr se bst olfen und hörte mit besonderem In eresse de Br. Wächter Levy über „Logenbesucii". Aich I in auswärtigen Loijen hielten, Brüder; Vorträge. Der .geistige Ausschuß unterließ auch nicht, die Lernbestrebunge i durch/Eppfetilung von Unterstützungen an Zögling; eines Lehrerseminars, sowie e nzeine die Ausbildung fördernde Vereine zu forden». So ist ein Rückblick auf das geistige Leben der Stuttgart-Loge im Logenjahr 1914 15 ein im jarßeen befriejJigehder. Hoffentlich bringt die Zukunfl weiter Erfreuliches. Exp'rä?.. Kioner.- 'i r 'IJ *!'\ v >[y ■- * Maintonides-Loge, Nürnberg. (Bericht übereile Lögentätigkeit im Geschäftsjahr 1914 15^)' . Die Tätigkeit unserer1 Loge während des Geschäftsjahres 1914 15 war durch die Kriegslage wesentlich bee nflußt.. Die Beratungsgegenitände, di; unsere Sitzungen ausfüllten,' hingen mehr ocjitr weniger mit den großen Dingen, deren Zejugen fwif sind, und ihren katastnrphalen Folgetn zusammen. Klichdem die Loge ani 5. Mai vor den Sommerferier; ihre letzte Sitzung: gehalten halte, wurden irr der außerordentlichen Logensitzüng( vo n & August 1914 die wesentlichen Maßnahmen' unserer (Kriegsfürsergei-beschlossen. Die Löge beschloß, gemeinsam ijnit den hier bestehenden jüdischen-.W.ohltäfigkeits-: ereinen eine Kriegsfürsorge "zu organisieren und iteu<rte hierzu aus ihren Mitteln 1Ö0Ö Mk. bei., Ueber r i ■ ■ [* ' 'u*s*-4>* •* j die: Einzelheiten ist von ünserem Brüder protokollierendem Sekretäi bereits früher Mitteilung gemacht word.n. D e Loge hat dann weiterhin im Laufe des Winters Mitfi l zu einem Kriegslond gesammelt, und aus fiesem <ne jsfond Be träge lür den Läzärettzug dei -Großo^e und fiy die Unterstützung der galizrsc|itn Flüchtinge bewilligt. Die letzteren Biitiä^er.w-urierr an, die/Zentrale nach "Wien d.h. an die dortige G rQlJfoge i'ndt ' j H.- ' ' -. j .^••■^•r":.-: :ine der segensreichsten Institutionen hesei er Loge ite infolge des Krieges nicht in B;t'ries> genommen werden. Unser J ugendhort mui te rtofgedrungenseine Tä igkeit einstellen, da der Magistrat infolge 1er Be legung vieler Volksschulhäuser liir militärische Zwecke] uns ktin Lokal zur Verfügung s dieser Gegenstand oft von uns;llen konnte. Obwoh in den Sitzungen er Wähnt würde, könnt.' bis heule noch keine .- io i sc lallen werden. DieFerienwat derungin.dieindei Ferien sonst unterno nmen wur len; "haben gl lichfalL dirch den Krieg, eine jähe Unterbrechung erlitten. D is Ferienheim, eine Stift ing unseres Br. Adol S< hwa^ zu dessen Unterhaltunj die Loge in (jemeinsc riaft mit dem Stüter und dei i anderen W )hlräligkcitsvereinen der hiesigen Gemeinde die Koslen bei- .. j ■ ■ , - . ■ tragt wurde nach Beginn de? Krieges den» Magistrat Imsiger Stadt überlassen, als Erholungsheim für Kihdei, ' '!..-...] L ' ' r " v g diren, Väter im Felde sind. Es ist in Ausseht g<- nommen, das Ferienheim im. Läufe, desr Sornmeis wieder seinem eigentlichen Zwecks zuzufühn n . i •••'»"•••• Abhilfe

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