Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 7 - November
- Date
- 1915-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/4864325-6029082-6074362--1949-4866062- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
aufgebracht und ferner Liebesgaben im Werte von etwa 3000 Mark in Waren, insgesamt also über 31 000 Mark. Hiervon haben wir für den Lazarettzug der Großloge, zu dem der Großloge zu unserer Freude aus unserer Mitte die Anregunggegeben würde,6300 Mk. in bar und ferner zahlreiche Liebesgaben gespendet. Fef ler ü berwiesen wir an Liebesgaben an ui isereTruppen Gejanstünde im Wette von über 15 000 Mark, von welc len wir für 9500 Mark durch Vermittlung unserer Brüder besonders günstig zu beschaffen in der Lage waren. Dies? Liebesgaben wurden durch Vermittlung ides Roten Kreuzes zur Hälfte direkt an die Westfront, zur anderen Hälfte direkt an die Ostfront versandt. Au(h| wendeten wir solche Liebesgaben weiter einer Reil i4 von kleineren Verbänden zu, so'j. B. den zum Kriegsdienst einberufenen hiesigen jüdischen österreichischen Rekruten, ferner den einberufenen Mitgliedern des hiesigen jüdischen Turnvereins und anderen kleinen Truppenteilen. Im übrigen wurden abei all:. Spenden und Liebesgaben, mit Ausnahme der zwei vorstehend angeführten an jüdische Soldaten, unsern deutschen Soldaten ohne jede Rücksicht auf das leligiöse Bekenntnis überwiesen. Dem Roten Halbmond spendeten wir von Logen- >eil( 300 Mark. ' -ür den allgemeinen Hilfsfond für d gali: sehen und palästinaischen Glaubensgenossen brachten wir durch Sammlung unter den Logenbrüdern übe' 60(0 Mark auf. tri übrigen erlitt die regelmäßige Unterstützung der von uns geförderten Vereine, Organisationen und Mark unseren f ü di: uns reich wir Helden Hert, dasselbe weg ode bezw Brü lern Br. Dr. 'gefi meh i n ie polnischen, welchen werden an des kleineren schiint Veränderung, Fraj;e, in Einzelpersonen durch den Krieg keine obwohl die Mittel unserer Loge durch den Ausfall der- Pa:ht des zum Kriegsdienst eingezogenen Oel onoinen, dessen Unterstützung und andere widrige Umstände einen. Ausfall von etwa 6000 Mark an den rege! rnäfiigqn Einnahmen erlitten; haben. Ums) freudiger dürfen wir die Tatsache begrüßen, daß genide im vergangenen Logenjahr teils für Kriegszwecke, teils für besondere von den Stiftern bestimmte Zw'J'rke der Loge eine Reihe von Spenden und Stif ungiin zugeflossen sind. so haben wir erhalten von drei Brücj ern Stiftungen in : Höhe von 5060 Mark und 300J"Mark, ferner von zwei Brüdern einun Grundstock für eine Kriegsinvalidenstiftung von 1000 Mark, drei Brücer stifteten Logenänteile von je : Finna, deren Direktorium vier unserer hören, 5C0 Mark in bar, und zahlreiche Brüder tye träge ven 300 Mark abwärts für Logenzwecke. kleii lere ohne Mar gel verstorbenen 00 Mark,, e ne Brüder anjre- V , - H ein wäll rend schrjänktere, als aus Logjen Tiuch erbracht Jahre herbei seh Jjisere Kriegssammlungen eirgabedMn bir 22 139 , in Liebesgaben für ca. 80Ö0 Mark, ür den Lazarettzüg konntet wir <ler Großloge Br. Schürmann i ls Rechnungsrer für die Zeit der ersien Einrichtung und - I 1 ' V •'[ .1 ' Tstmonatlichen Ausreisen zur Verfügung stellen, der wiederholt interessante Beruhte über dies segense Werk der deutschen Logen iu-ersUiten \iermochte. Von unseren Brüdern, die im Felde stehen, haben bis auf den uns leider allzufrüh durch seinen vor dem Feind entrissenen Br. t>r. Alfred , recht gute Nachrichten empfangen. Leider trifft nicht auch für die Söhne mserer,Brüser durchzu, von welchen mehrere gefallen, Verwundet vermißt sind. i - . ♦.; ' I' \| M't dem Eisernen Kreuze wurden mehrere Brüder Söhne von Brüdern ausjgeeeich.net,' vop unseren n j bisher aulier dem gefallenen Br. Dr. Herz, . Max Auerbach, Br. Fritz -Bing, Br. lj)r. Alfred Apf :I. Bjr. Alfred Tielz wurde zum Leutnant befördert. Zu erwähnen ist noch die freudig zu begrünende Tatsache,! daß unter den der Rherrlandlogeangehörigen Bonner Brüdern ein engerer Z"iisammensch|uß statteten . hat, insofern sie regelmäßig in Bpnn nurtauch unter sich Sitzurgen yeüansjalten*, in ohne Ritual Vorträge ilnd Referate gehalten Daneben nehmen die Honnef Brüder auch unseijem Logenleben regen Anteil. Diese Form Zusammenschlusses von Bridern am Sijtze einer Stadt außerhalb der N ederlassrmg der Loge ms eine besonders gl ickhehe Lösung der welche r Form das Logenkben auch in Gemeinden hineingetragen, werden kann da Ii Zwerglogen begrüni let werden, die aus an geistiger Anregung und 'au Mitteln nur Scheindasein zu fristen' gezw irrigen sind. - Unsere Verbindung mit den Nachbarlogen war des Kriegsjahres ' naturgemäß. <:ine *bewir standen abj»- ..sowohl (nit diesen mit anderen deutsdjiiin.Lögen, namentlich Anlajß der Stellungnahme zi den amerikanischen in regem brieflichen Vercehr. >o glauben wir auch unsrerseits den Wachweis zu haben, daß che Ligen auch in diesem des1 unseligen Krieges,< dessen -Ende wjhr dlle nen, Leistungen aufweisen können, die nicht, unserer engeren Glaubens; jemeihsc^aftj sqndern rpr auch gan:en Menschheit zum Seger Dr. unserem deutschen Vater lande und damit .der jereicht haben., Bing. Präsident.