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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-11-01 · Nr. 7 - November · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 7 - November
Date
1915-11-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Sede<-nacht die, schönste seines Lebens geworden. Jaftr Knechte"! Das sei ihnen erfüllt, so hoffe auch auf die Erfüllung des: „Im nächsten frei deutscher Herrschaff'. Da — spontan brauste Deutschland, Deutschland über alles ... ich „Die er unter es aitf aber schlich mich eise hinaus, stieg ins Auto und fuhr hinein in cjie schweigende „Nacht der Wacht". In mir aber klang es und wollte nicht verstummen: to hoschatb hocho I'schono hajjooh. Aus den Logen des VIII. Distrikts. i Rheinland-Loge, Cöln. (Aus dem Jahresberichte 1914 15-5 Das^ySr^tngene Jahr stand zunächst noch unter dem Einfluß des im vorigen stattgehabten Jubiläumsjahres unserer Loge und brachte uns unter dem Eindrucke der Leistungen unserer Loge in den erste» 25 Jahren der Logentätigkeit einen erfreulichen Zuwachs an wertvollen Brüdern. Wir konnten bis zum Oktober 1914 insgesamt 19 neue Brüder aufnehmen. | . . 1" ' In übrigen Verlauf des Logenjahres überschattete der große Krieg unser ganzes Logenleben. Wir konnien infolgedessen keinen Zuwachs an Brüdern mehr verzeichnen. Eagegen hatten wir den Verlust einer Reihe von liebe: l, um unser Logehieben zum Teil in hervorraget dem Maße verdienten Brüdern zu beklagen, näml ch der BBr. Leopold Rothschild, Leonhard Tietz, David Wolfsohn, Geh. Justizrt Friedländer, Hermann Marcus und Dr. Alfred .Herz, der nach Beiö derung zum Leutnant und Verleihung des Eisernen Kreu res den Heldentod fürs Väterland fand. S> ist der Bestand unserer Loge, der bereils die stattl che Zahl ,von 30ö BBr. erreicht hatte, am Schlüsse des Logenjahres infolge des Todes dieser BB>. und; des Abganges von sechs Brüdern auf 293 BfSh: herabgesunken,, j . . Trotz des Krieges und obwohl eine große Anzahl unse er BBr. im Felde, stehen, ist Unser Logenleben ein >ehr reges gewesen und die Leistungen unserer Logt und der Brüder fi r die-Kriegshilfe dürfen angesichti der schweren Zeiten und der Verluste, die der Krieg vielen unserer Brüder gebracht hat, als hervorragende bezeichnet werden. ' Wir haben regelmäßig unsere Wochensitzungen abge:a'ten, die in der-Beiuchiziffer dem Durchschnitt der früheren Logenjahre nicht nachgestanden haben. Wie die Vortrasrsliste dartut, wurden neben einer ganzm Anzahl von Referaten, die nicht besonders aufgefü irt sind und in den nicht mit .Verträgen bedachten Logi nsitzungen fast an jedem Logenabend gehalten wurilen, 12 Vorträge in geschlossener Loge, durchweg über aktuelle, auf den Krieg bezügliche Fragen gehalten, und ein; öffentlicher Vorträg. Für letztere, wie auch lür gesellig^ Abende war unter den Brüdern vetständlicherweise keine Stimmung. L Die* Vorträge und Referate gaben zu lebhaften Aussprachen Veranlassung. ' . Wie auch schon ^in früheren Jahren haben wir regelmäßige Berichte über den Inhalt der Bhai Brith News halten lassen. Die Haltung dieses Organs gab vielfach Anlaß zu sehr erregten und scharfen Dis kussionen und veranlaßte unsere, Loge, mehrfach an die Großloge mit Beschwerden und Anträgen heranzutreten, die unser Verhältnis zu den amerikanischen \Z\ T ' 'i Brütfern betrafen. Die Hilfstätigkeit, c ie unsere Loge entfaltete, bes'and im wesentlichen in folgendem-: Wir konnten schon ih den ersten Krifgstagen dem Oberbürgermeis er von Cöln für die städtische Kriegssammlung 1000 Mark überreichen. Von der aktiven Beteiligung unserer Loge an den Ktiegshflfszwecken unserer Cölner Mitbürger nahmen wir nach eingehenden Beratungen Abstand, einerseits, weil eine grolle Zahl unserer Brüder und deren Angehörige schon persönlich ihn: Arbeitskraft in den Dienst dieser Werke gestellt hatten, andererseits weil für besondere Veranstaltungen (wie Suppenküchen, Kinderkrippen u.s.w.) kein Bedürfnis hier mehr vorhanden war; auch Unsere Räifme,| die an sich wenig für derartige öffentliche Zwecke geeignet sind, unserer freien Verfügung durch die Bestimmung derselben zu Lazarettzwecken entzogen waren, aberl ebenfalls wieder infolge. des Ueberflusses an geeigneten Räumen bis jetzt von der Militärbehörde nicht in Anspruch genommen worden siid. Wir haben dieselben nur vorübergehend zur Unterbringung und Speisung von jüdischen Flüchtlinge n aus Belgien benutzt. Dagegen hat unsere Loge sich in großem Umfange durch Geldspenden und Liebesgaben an der Kriegshilfe beteiligt. Wir haben, und twar fast ausschließlich aus freiwilligen Spenden unserer Brüder und nur etwa in Höhe von 3000 Mark ausLögenmitteln, insgesamt in bar für Kriegszwecke eine Summe von 23 438 Mark — 104 —

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