Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 6 - Oktober
- Date
- 1915-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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telba ■ zurück. Anm. des Referenten) und Einl geruug der Juden in den deutschen Staat', die sehe Predigt, die in echt deutschem Stil geschriebene Wissenschaft des Judentums, die deutschen schrften der Juden, all j das blieb nicht bei deutschen Judenheit isoliert stehen, sondern hat gleich uuf das innere Judentum und auf das Kul urleben zum mindesten aller abendländischen der modernen Welt die 1 weittragendste^ Einwirkung au=g:übi. Di? Wissenschaft des Judentums übertll auf deutschen Ufprung zurück. Das gilt Frankreich, England, Italien und Amerika. auf allen and re;i Gebieten ist dem Ausland . einer großen Ar zai.l deutscher Juden deutsche zugefühlt' worden. Für den.Juden in Frankre Enganc, Rußland und Amerika ist I Deutschi das Unterland seiner Seele, dem gegenüber, i Pflic hten der Pietät obliegen— völlig us.b.schadet übet geordneten Pflicht' dar', Vates landsliebe, Mtll onen russischer Jüdin in England l;iJ Am predigt das schon ihre, wie aueti immer verstümmelte, deutsche Muttersprache. . Darum k nn es. kein wi wänigeies ScTiauspiel geben, als dei< dutch den Zan^will empfohlenen Anschluß* Englands an land, oder wenn in Frankreich der Philosoph Bert son, der Sohn eines polnischen Judjen, Deutschlanc ideell zu erniedrige 1 suchf. Steche Leute leugnen ihren Seelei Ursprung und «rrtißen fieyie risel das Band, das gerade die rein te Human bei Wahrung aller patriotischen PUichter, von zu I and und,.von Volk zi Vulk zu spälnnen Wir deutschen Juden füh eti uns ip dctji Bewußt eine - zentralen Kulturkraft, ohne irgendwie ciie und Stimme zersetze.i zu wollen; und wenn wiec er einmal zum ernstlichen Bestreben nach inier ' natio nal :r Verständigung und wahrhaft begründe em Völlerfrieden kommen wird, dann wird unser jüdische«, in Sinne der messianischen Menschheit wirkendes Beispiel als Vcrpild dienen dürfen -für die Anerkennung der deutschen Vormacht-iii allen Grundfragen des Geistes- und Seelenlebens. Allerd wird zu diesem Endzweck zuvörderst die sittlich religiäse Gleichberechtigung unserer Religio.: Deutsch and selbst zur rückhaltlose! Auer.; gelangt sein müssen. Mafn ^ird unsere jüdisch Sond:rart als die unersetzliche Grundlage für ethische Fortentwicklung! des Monotheismus atter kennen, man wird der Wissenschaft des Judentums die Pforten der Universität .endlich öftren man [ wird keinen deutschen Studenten seines Z Hitler iugleht in ' Ajich mit Kran ch, ind hm der Uten •erika deri Ju J. II Rußtät, Land vern ag •ein Vöi ker cenmjing e die es Jgs in udentums wegen von studentischen Verbindungen mehr ausschließen, man wird gie Belohnung des jüdischen Uebertritts mit staatlicjhen Vorrechten als iine Schädigung der Religiosität überhaupt begreifen. Dieses Ziel ist erreichbar "um deswillen, weil -die äußerlich vielleicht geringere Glei chberechfigung| der uden in Deutschland dennöch iberall sonst: nämlich in dem ceit, an der deutschen Religiosität. V. tiefer wurzelt als" uns Juden innerich zugesprochenen Anteil an det deutschen Sittlich- S Gründl ige wird kennbar werden, Klassizität d. h.. der Fremde und d-inh ' in unserer beirren lassen, so das Große, Ec -■• Was ist nun aber aus der ' Tatsache der Kriege i " u* ■ i1 i r (■ j * * ■ **"■']■* >* r i und auch dieses Krieges für d e. Bestimmung rfe Menschengeschlechts' und inner! alB dieses" für die Bestimmung des Deutschtums- :u le/hen?- Dieser Krieg muß bringen d i e s ozi al,e V e r j ti ng mng unseres gesamtenVolke.s. Dazu aber müssen die Pflarzstätten der nationalen 'Bildungvurid G«: sittung dem gesamten Volke phne Soziale Einscljränku gen fre gestellt werden. - Die, Univesifat ' muß die wahrhafte Volksschule-werden. Auf dieser die geistige r^ihheitlichlceit unverwelche die Grundbedingung geistiger unserer Selbstv allenduhg ist. Von bren Produktionen werden wir uns nationalen Eni vicldung nicht mehr undeutsch es a uch.wäre und bliebe, ite und Wahl hafte aller fremdländischen Kunst und Wissensetaft von uhs abzuhalten. Der Geut der Gesamtmenschheit ist der Urgeist i nserer E|thik. [Das Bewuß sein unserer Macht wird den Geist dieser alten, it unseren Klassikern in Leibniz und Schiller dargestellten verdränget , sondern lediglich Pflicht fß r die Aufgabe ' der naMo ialen Entwick ung gelten. .'. . ..f)as Deutschtum. muli ferner zum /hitteljjvnkt eines Stäatenbju nd es werden, der den F rjfe den d-t r W e 11 begründen wird. Den Widerspruch zu diesem ewigen Frieden, bilden nun aber nicht etwa cle stehenden rieere; sondern die Auswüchse und Expanslonserscheinungen des Kap lalismus. Das ganze Feljdgeschrei gegen; den Militarismus, Idas ihn als Schreckbild,.alles Zwanges und Druckes hinstellt, bezweckt ja nichts anderes, ats über die viel gewahigeren Z^mgkjäfte hinwejgzutäuschen, über die der Kapitalismus ' verfügt. Der Materialismus cer Wirtschaft s :hreckt I vor keinem Recbtsfrevel zur ick. Er' kanrr-nit seinen Truste die Staaten im Frieden so weit korrumpieren, daß sie im I I I l . ' v ' -'.; :_*-.• . und Philosophen Humanität licht als Maßstab unserer