Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 5 - September
- Date
- 1915-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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neue'Aera im Innern diesem Wort hat Lud uns einen Ausblick ir vermessen, hier einer} 1 l>: X .' i teilte, die gesichert und geschirmt blieben gegen tfes Krieges furchtbare Not und 'Gegenwart „Dieser Krieg wird eine Deutschlands einleiten." Mit wig Frank, der Früh vollendete, die Zukunft geboten. Es-ware Umriß für den neuen Aufbau des Vaterlandes geben zu wollen. Wir weisen es-(weil von uns, etwa ir^eni welche Belohnung beanspruchen zu wollen für die selbstverständlich geübte Pt'tvch cegen das Vaterland). Wir vertrauen dem endgültige i Sie^ der deutschen Waffen und dem .ehrenvojlen Frieden, den wir. erstreiten helfen. Wir freuen *ins der Verbrüderung von Juden und Christen, die im Felde und daheim sic^j anbahnen muß. Wir sind sicher, dai; nach solchen i\ -. | I LI seetischen Erlebnissen, daß nach dieser sturmerprobten Kameradschaft die Flarrimj; -dos alten Hasses nicht wieder auflodert. Dazu wfrSc:i unsere Krieger beitragen, die als gereifte Manier aus dem Kriege heim1kehren. Wir glauben an | das Wort L.Franks. Der Zeichen sind genug vorhanden trügen. Wir glauben nicht in Wiederholungen gefällt o entfallen die Befürch lungen, werden im Hinblick auf die Jahrhundert. Damit dqrfte der fall in unserer Gemeinschaft * sein, die uns ir Kräfte entzogen haben. j. Urr berechtigung zu j erlapgen^ dizu müssen wir und unsere großen Verbände auf de- Hut sejin. Nicht von selber fällt sie uns in!den Schoß, sondern nur, wenn wir politisch, sozial, wissenschaftlifch es an ur Mitarbeit jetzt wenn wir an ¥ sie werden uns nicht dfcß die Geschichte s;ch ier erschöpft.' Damit die vielfach gejjußert Ereignisse vor einem Untreue und dem, Abder Boden entzogen trüben!Taf en so viele wertvolle die völlige Gleich- und in Zukun den (<ämpfen t einst mit allen \ alte und doch st«ts neue Devi iNo-h ~ Aus den Logen d mangeln wird, tätigen! Anteil r ehmen, wenn wir olksgenossen uns >e: Es soll am deutschen Wefen ' einrnal die Weit genesen Bericht über die Tätigkeit der Zion Loge im Jahrd 1914-15. Die Ziqn-Loge hatte "beji Besinn, des Jahres eine Mitgliederbestand von 12UBFüldern, von' denen drei verstarben. Zwei Kandidaten wurden neu aufgenommen, sodaß die.'Log< am Schlüsse des Jahres 1914 120 Brüder zählte. Die; geringe Zunahme erklärt sich idurch die kriegerischen Ereignisse. Inzwischen haben sich wieder eine Anzahl von Kandidaten gemeldet,/sodaß zunächst drei Neuaufnahmen mit Beginn des rieuen Logenjahres zu erwarten shtcL Während bis zum Anfjang der . großen Somrrrer- Iferien die Loge wie seit Jahren üblich alle acht Tage eine Sitzunjg abhielt, trat hierin nach Ausbruch des Krieges eine Aenderung ein. Einem Beschluß der Brüder zufolge wurden von da ab nur alle 14 Tage Sitzungen abgehalten. Allerdings hörten die sonst bis Ende September dauernden Sommerferien diesesmal bereits am 9. August auf. An diesem Tage begann die Loge ihre Tätigkeit wieder und zwar zu dem Zwecke, einen Beschluß darüber herbeizuführen, unser Kinder - Erholungsheim auf Norderney der Militärbehörde als Genesungsheim zur Verfügung zu stellen, ferner unverzüglich die nötigen Mittel für eine werktätige Hilfe bereitzustellen u.id Mitteilungen über die Brüder^ bezw. *über die Angehörige^ von Brüdem, serer lassen» nicht der-, scharen unh die nicht fehlen an denen es ufen wurden, entj egeu- Brüder machten möglich, mit der es VIII. Cfistrikts. welche zum Heeresdienst e'nber zunehmen. Diese Sitzung'wir mit 72 Brüde n die am stärksten besuchte* des ganzen Jahres, Dieses ist wohl darauf zurückzuführen, daß jeder Brudir das Bedürfnis hatte,! unter dem Druck der gewaltigen Ereignisse sich im Bruderknise auszusprechen und Kenntnis darüber zu erhalen, wie jede einzelne Familie durch Einberufung von Angehörigen voi dem Kriege auch direkt betroffen würde. ■ ■ Im weiteren Verlauf des Jahres waren die Sit; :ungen durchschnittlich von 30 Brüdern besucht. Hie-bei ist zu berücksichtigen, daß eine Anzahl von* regelmäßig erscheinenden Brüdern zum Heeresdienst einberufen wurden und daher am Korr men verhindert wareh. Bei einer verhältnismäßig j roßen Anzahl inderer ts -die häuslichen Verhältnisse unsonst gewohnten Regelmäßigkeit zu kommen. Die Feststellung dieser Tatsachen k>nn als Beweis dafür dienen, daß die großen Zeitereignisse den Logengedanken wenigstens in unserem Kreise nicht gehemmt, sondern gefördert haben. Aus Anlaß des Krieges wurden etwa M. 10 000 seitens der Loge für werktätige Hilfe aller Art geleistet Hiervon entfallen M. 5000 Spende ju der Einrichtung des Lazarettzuge4 die in sehr kurzer Zeit von den Brüdern durch freiwillige Gaben, ohne Inanspruchnahme^ von Loger|mittein, aufgebracht wurden - -- 76 —