Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 5 - September
- Date
- 1915-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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- Safed 1× ep/1046078
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1 ^Mitgliedschaft bleiben Leute, die aus der "Chalukl a" oder anderen Wohllätigkeitsanstalten Unter Stützungen erhalten; nur wirtschaftlich sicher gestellte Kandidat en kommen als Brüder in Frage. Der Distrikt umfaßt l ereits 870 Brüder und erfreut sich der Gunst der otto nanischen Regierung. Die Logen arbeiten sehr gut lind bedeuten bereits einen wichtigen Laktor im Lebe 1 und in der KuliurXder morgenländischen Juden. Anzahl die jüd sehe Zentralbibliothek in. Jerusalem, das Hospital in Jaffa, den Kindergarten in Safed, Bibliothek Sie unterhalten bezw. unterstützen eine von. wohltätigen und Erziehungsanstalten: und Les halle in Safed, die Schule für arme Kinder in Kairo, die Gesellschaft zur Bekleidung und Speisung armer ji lischer Kinder in Sofia u. a. Uebe das Tuberkulosenheim m Denver und das neue Leo Nl L e v i - G e d ä c h t n i s Li I ' 1 1 * 1 II Iß Sanatorium in .Hot Springs habe ich berei< früher bi richtet. 4 \ i H l Uebei einen etwaigen grollen Einwanderer ström nach dem Leidzuge ist man in Amerika geteilter Meinung Die einen sagen, der industrielle Aufschwung ünc? andrerseits die Gewährung bürgerlicher Freiheiten und' größerer Erwerbsmöglichkeilen für] die Juden Europas werden keine zu starke Auswanderung nach Amerika hervorrufen. Die anderen meinen es werde sich ein ungeheurer Zufluß von Auswanderern nach Arierika ergießen. Auf alle Fälle rüstet sich der Orden, iien Einwandererstrom nach den bisher nien-. sthenarrjen Gegenden weiter zu leiten. . Den Bfr schränkt i [igen, die man der Einwanderung gesetzlich auferlegen wollte, hat sich der Orden mit Erfolg widersetzt: einem vom Kongreß beschlossenen diesbezüglichen Gesetz hat Präsident Taft zweimal sltine Unterschrift verweigert. Die der Einwanderung un4 Stimmung der Amerikaner ist nach Ansicht den Arbeiterführern erzeugt worden. „Wir wollen alle unerwünschten Elemente von un erm Lande fernhallen, seien sie Juden oder Nichtjut en, aber wir befürworten die „offene Tür" | für alle wünschenswerten Einwandererf — auch wenn sie keim hinreichende Prüfung im Lesen, Schreiben! und Ret inen ablegen können." Unte dem Thema jkJnteressante,Einzelheiteii berichte Br. Kraus, daß bereits Schritte getan worder waren, i m Logen in Amsterdam, Paris und Rom zi, gründen daß, aber die Bemühungen der Ürdensleitung durch < en Ausbruch des Krieges vereitelt wurden. Die Vtj wirklichung .des Ideals „der Ü. O. B. Bj. — ein I veltumspannehder Orden" war ,das Streben günstige . der Ord :nsleitu;ig von ließ sich nur einen sprach, ersuchte ei ■\:j / \: ■ des Br. Expr.,S i egmtin d Berget, dessm der ' L ■ *' "■ * '* ' Ordenspräsident, in einem überaus herzlichen,I«iachruf : gedenkt:;,Bergel war ein Mann von starker Will* nskraft,-, ein Meister in meh eren Sprachen;, eni treuer ltundes- Wudeif, ein frommer Jude; er war, gewisserrnalletj"mit" ünserm O,rden verhHrätet. Trotz seiner vorgerückten kommenden 10. Oktober wäre rer iJahre ste er monatelang im Öri< nt um^ errichten. Obwohl er ni r über verfügte, nahm er keiner ei Ent¬ Jahre 4alt geworden — re her, um Logen zu bescheidene Mittel Schädigung für seilte werlvollen Dienste an,; ondern Teil semer Reisekosten erstatten. Als ich ihn das letzte Mal irn* April 1912 «i mich um die Ermächtigung, pVt*; Brüssel, Amsterdari und Paris Logen -gründen zu v dürfen, und besfaiid darauf, das Werk sog eich zu unterrteh nen, obwohl seine Gesundheit be eits so dfer Arzt ihm. die Reise umersagte.; mjich drang, sein 'Vorhat en ausich der Erörterung-ein Eide mit hüte die Absicht, ihn zu'begleiten. ^ber bis;zu meiner nächsten Anerschütte t war, daß Da erj dennoch in zufuhren, so macht dem Bemerken,lieh müsse diese Reise Wesenheit in Euror a begeistertste Mitglied i des Ordefisrdas mir gekommen ist! Er nicht tot, denn wer Horizonte versinkt, ganze Stunde lang verschieben. Br. Bergel Berlin . . war das je^yöfst dahingegangen,"aber er ist i Gedächtnis seiner Mitn enschen lebt, der ist nicht tm nur fern. Wenn die Smne am wird ,t sie nicht üntergegange % Eine erstrahlt noch, der Hin mej im Purpur der Abendröte. Und wenn das "Lebenslicht eines bedeutenden, enes edlen Menschen erl seht, ist der Himmel dieser Welt noch lange -erhellt, wenn er der Erde entrückt ist). Scheidet, er, so hiiit :rläßt er dennoch viel von seiner eigenen.Persönlichkeit: Mag er auch tot sein — er weilt dennoch - unter ins, wir vernehmen sein freundlich Wort> . - . . ■ + * I 1 - ■ -r Nunmehr legt lejr Präsident dem. Konvei iL einige Vorschläge zur Stellungnahme, vor. '„Wenn wir eine Stellung in den vordersten Reihen „zu. tehaupteir ' wünschen, so müss:r wir sie uns? verdienen.* Ich emp-- fehle daher, daß in jedem Distrikt ein Katastrophen» fonds angelegt werde; unten der Oberm heit d«|s Exekutiv-Komitees soll jede Loge einen solc len jährlichen Beitrag, wie iin der Konvent nachher beschließen )|e von dem Weltkriege b :trolfenen e brauchen diese Steuer erst «in i fdensschlusse zu bezahler." entrichten. Logen und Distrik Jahr nach dem Fri hmalso « für d>e Aufnahme eine Löge v. „Im gegenwärtigen Gesetz ist kein Mini nalalter den Orden vor/gesenet) kann niemand sie Wenn gesetzlich ' f