Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 4 - Juni
- Date
- 1915-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
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stellen für eine Ördenszeitung den deutschen Brüdern gegenüber eine Verletzung der uns geschuldeten Btu ferliehe, und eine Verletzung unseres Gefühls für nationale Ehre dar. Die Hatung dpr B'nai B-'r th News hat,sich inzwischen in erfreulicher Weise geändert. Auch ergbt die Korre-pondenz der deutschen Grptilo'ee mit dem Ordensprä-identen Br K'aus unter Berücksichtigung der internat'Onilen Siellung des am«-nkaniscrien Exekutivkomitee*, daß wir in Deutjchjand keinen Grund haben, an der brüderlichen . Gesinnung des Exekutiv-, komiieis zj zweifeln. . Diese gegensetige brü terliche Gesinn m^ bild.-t die Stärke unseres Ordens, der den Weltkrieg mit seinen menschhe t^rennende^i und vcrleindendi n Erscheinungen zu überdauere hat. W r alle raben d her eine unserer Aufgabe 1 dann zu suchen, anstatt die Gegensätze zi verschärfen, ur.t.r vo later Wahrung untrer) nationalen Würde an der Veraö nung; j und Wiederverbrüderung der Menschenrrrifeuarbeiten." . Br. T' ™ s n d o|r f ek wiedcholt nochmals, daß nach seiner Ueberzfcüguing die Anregung der Groß' löge für Deu'sdhlariq.-'diejKonstitutions-Großloge moje einen »charfen~Prottsl gegen Rußland erlassen, aufklärend wirken werde, und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß das Verhältnis zvnschjen dem deu sehen Distrikt und •dem-Exekutivkomitee auch in. ZuKtwift in gleichem - Maße brüderlich urip horzlfch sich gestalten werde. Es sei. aber durchaus notwendig, daß wir der Anregung des Br. Merzbach, den Inhalt der B B. IK< andauernd zu übeifwacien, in vollstem Maße statt- : geben; und daß wir best ebt sein werden, aufklärende Anikel in den B'nai B'-njtri News zu bringen.' Ueber die Aufna imet des Artikels d;s Br. Cahen in unsere ,M tte 1 jnge f' wiid nach dem Beschlüsse des General-Korriitees. die Redaktions Kommission 1 entscheiden. Zu Punkt 5: Jaffahefm. j -. Br. K u zn i t.z k y berichtet über das Jaffaheim der Großlage für Deutschland: Br. Jaffa habe seinerzeit den Betrag von'M.50000 4zur Errichtung eines Waisenhauses zur Verfügung gesteift Zu diesem Betrage habe die Großlo^e ca. .M. 25 000.—, bestehend aus der Rosenstiel- und ^Kaiser Wilhelm und Auguste, Victoria-Stift: mg, zugest uert Diese Summe von M. 75 000 — bilde den ejsernen Fond des Jafiaieimes bti der Großloge. In diesem Sommer werde Br Jaffa seinen 50. Geburtstag fe ern. Mt Rücksicht darauf, daß inzwischen das Heim sich bedeutend erweitert habe und jetzt bereits über 20 Zöglinge aus all en'T eilen Deutschlands beherberge, habe Br Jaffa die Absicht geäußert, noch einmal den Bttrag von M. 50 000.— zur Verfügung ' ' - 62 zu stellen. Er wolle, daß ein eigenes Hau^ für.das Jaffaheim errichtel und daß dazu außer seiner beabsichtigten neuen /Zuwendung der vorhandene eiserne Fond von M. 75 000 —. verwendet werde. Dadurch würde der Zinsertrag der M. 25 000.^, welche die GroßIos;e zum Jajfaheim zugesteuert habe ^ind jetzt als eisernen Fond j verwalte, dem Jaffaheim entgehen. Br. Jaffa wünscht nun, daß d e Großloge diesen Zinsertrag in Höhe von M. 1000.— alljährlich dejm Jaffas heim, nach Verwendung des Kap tals von M. 25000.— zu Bauzwecken, zjuführe und will unter dieser Bedingung voraussichtlich die ernejte Stiftung von M. 50 000.— .bewirken. Br. Kuznitjjky seid auseinander, daß die Frage, über welche das Generalkomitee zu entscheiden habe^ lediglich dar ti bestände, ob die Großloge den Betrag von M. I00( .— Zinseritgang nach Verwendung dis Eisernen Fonds von M. 25 000— zu Bauzwecken, auf sich nehmeh wolle. Er empfehle es Namens des Geschäft adsschusses, denn der eventuelle Bau eines Waisenhtimes würde als Schöpfung der Großlöge •von Propagandist scher Wirkung sein. i .. E^ beantrag^ deshalb ',/ a) j den gesatnten eiserflen Fond für den Bau des Heimes zür \rerfügung zu stellen, b) in den E'ajt na:h erfo'gtem Bau M 1000.-] für das Jaffahenn einzustellen, unter der Voraussetzung . 1. daß Bri Jafä eine Zustiftung von M. 50000.— legtet, ,. 2. daß das fa mellfr Bewilligungsrecht def Großlo«e auf den Betrag von M. 1000— unangetastet bleibe. Gewisse Beden <eh gegen diesen Antrag wurden im Generalkcm tee 1;tut. Vor allen Dingen befürchteten einige Brüder, daß :ine Nachbcwilligung für den Bau kommen werde, j da derartige Bauten gewöhnlich mehr kosten, als der Voranschlag laute. Ferner wurde aus der Versammlung die Meinung geäußert, daß, wenn man auch anerkennen müsse, eine mora'ische Verpflichtung der Gioßl 3^e auf Bewilligung der M. i030 —'■ bestehe, vjelleictjt a ich eine rechtliche Verpflichtung, die ißlewilligung de > Zuschusses von M. 10^0.— für immer eine Beschränkung des Etatsrtchtes der Groß- 1' ge herbeiführen1 könne. Auch habe Br. Jaffa seine Absicht, weitere 50 )00 Mark zu Bauzwecken herzugeben, in der Zeit vor Ausbruch des Krieges geäuß rt und nach den eigenen Mitteilungen des Br. Referenten neuerdings erklärt, daß es ungewiß geworden wäre und zur Zeit nicht abzusehen sei, ob man auch infolge des Kriegejs gezwungen sein würde, das ganze. Batprojekt für unhestimrrtte Zeit aufzugeben.' Auch