Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 4 - Juni
- Date
- 1915-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
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licjhen Gesnnungen entsprungen; diese opferwillige humanitäre Spende desameiikanischen Ordens- Dls'rik s zi rück zu weisen, weil die B'nai B'rith News L J' ' zeitweise auch deutsthunfrfuiidliche Notizen gebracht halben, ersc leirit wicht begründet. Es wäre ein gewaltige; Uirechl, nicht aus materiellen Grüqden, sondert weit es eine Kränkung, Verletzung und , Brüskii rtmj: der amerikanisd en Brüder wäre/zu der keine Ve aribssung vorliegt Aber auch materiell hätieri wir gar kein Recht, xfilfjeni]jen,. denen mit dem Cie'de der amerikanischen Brüder geholfen werden solle, durch eine Zurückweisung d>s G.ldes zu sc lädigen. Zur Zurückweisung d:s Geldes; und zu den^ Ar\tr,ägen der Rheinland Loge, speziell de; Punktes 4 derselben wpgen Re\ ision unseres Verhältnisses zu Amerika läge nur dinn' i;in Anlaß vor, wenn der Orden in Amerila, > erkörpert durch die Ordens Ititung; sich uns gegenüber titsächlich un brüderlich gezeigt hafte. i5 s i1 ab r-durchaus hichl der Fall. Wenn sich 3r. Kr; us i Is Präsident des ganzen Ordens und unter ieriicl^siclit gungj der pöliti chen Stimmungen und , Ström 1 nger Reserv: au seiner Unter den «jebi oc hen Wiedcrver. 3 dieser erlegen mag, so war doch der ganze Ton BnnFe von Anfang an seit Ausbruch des Kjriege» durchaus b r.ü (I e r i i c h , wie Referent an der Hand der gesarrten Korrespondenz der deutschen Großloge mit Am?rika im einzelnen belegt und nach Meist. De letzte B ief des Orcenspräsidenten' Br. Kraus ah die Grc (Höge schließe „tr it dem. Erflehen, daß-die Reim eindieligbriten voin O land-Loge Verhältnis "ein fo solute f des ame rikanisc len Volkes auch einige wtlche dt rch diesen -Krieg sogar Juden der vers einer baldigen üde-ung Platz rhiedenen Nationen aus- Wiederversöhnung und mac hen mögen." '■ An denspräsidei ten Br.- Kraus frflehten derein itigen Wiederlversöhni ng aller Juden und aller Menschen;:u a beiten, sei mit die' vornehmste Aufgabe unseres Ordens. Die Einheit des Ordens aber durch veisohäi te, erbittert« Maßnahmen zu durchbrechen, vürde einer Abdankung unseres Ordens gfcichlcomrren. Der Effekt Jes Antrages 4 der Rheinziele auf: eine l.otrennurg hin. Unser 2U Amerika sei dabei überhaupt nur mehr •male:!. Wir besitzen Amerika gegenüber abrt jsfäncligkeit und haben unsere eigene üe-1 Sei richtstarkdt und Verwaltung. Es existiert keine (Abgabe- und Tribtitpflicht meh nach Amerika- Amerika empfätgt tichfc von uns. Wir sind in keiner Weise abhängig ind gehen unsere eigenen Wege, wenn wir iiuch eine gewisse, historische ideelle Oberhoheit' anerlennen. Unser ganzes Verhältnis; 11-Amerika bestehe darin, daß wir eine größe Ethheit, e inen Weltbund bilden, der dem Orden den Reiz'uni die Größe vefle ht. Nichts wäre verfehltec, als durch pol-tische Qfüijde diese Ordenseinheft zurüek'weiser müssen uns selbstx in den jetzigen zu wollen. Wir müssen uns selbst Nn den jefzigei| bewegtem. Zehen in Bezug auf den-Orden, die Politik immer nech soviel wie nur möglich vom Leibe' f alten. Der Kn'eg.wird vorübergehen. Die MCnschlieit auch in ih "er internationalert Wechselwirkung wri blethen. w ir werden nach dem Kriege der Men;< hheit ,von O dens wegen erst recht zu dietien hal^n, gerade ven [seinen weltumspannenden Postamenten "aus. Dirujrn wollen wir an dtr Ordenseinheit ileht rütteln urd djese Einheit, selbst wenn es uns zeit« eise.Opfer und jUeberwindung kostet, wahren.. ' Hi?izusei es. n< twiendig, daß wir von den Anträgen dej jl?heinJand-; Lege speziell von Punkt 4 derselben absehefr und daß vir uns auf den Boden der Resolution de* Gesclüf - ßl -f Ausschusses stellen.") m - "' ■;' e r z b a c h iparauf hin. ■ - •; * - I ■ . *V« 6 * ' In der Debatte weist Br. M daß nach seiner Meinung die jetzigerZeki | die stfhori die erheblichsten Risse in die verschiede* 5 nrörganisa[fönen gebracht habe, nach keiner Riehting hm zu einem Schritte, wie ihn der jetzt allerdings; ji'Cht mehr" zur Vornahme empfohlene Punkt 4 der < ölrter Resolut pn andeute, führen lönne. »Wir \ r»llten^_ mit mwren amerikanischen Brüdern keine Trennung, senden eine Verbindung suchen, nachdi t| wir uns üheneugt haben, daß fnanatich dort m, nches Unrecht eingesehen hätte, das von den B'nai t 'mth News zi Beginn des Krieges begangen wordensei Na|ürlich mQss j man auch in Zukunft die;B'nai.B rith News mit l esonderer Aufmerksamkeit 1 :sen und.f atUr Sorge trüget, daß alle Artikel, weLhe dertt deuts« hen-Empfi ide i zuwider se,ien, dort nicht; a$gedro<{;t würden. B\ Beer stellt .sich im wcsm.lichei. .mt den Bjden des Br. Apfel und berichtet, daß. brf. ihm die. Ljktire der B'nai B'tith Niws in den, erste1..Monaten di is < jefühl der stärksten Entrüstung.'äiUg :1öst hatte. Die folgenden Redner erkennen die iriifl?r Haltung . dis [Hatte* geschehene Besserung'an und t teilen1 sich im wesentlichen auf den Standpunkt des Br [Merzbach- Man "kommt schließlich darin überein, r pinstimmig fflgeide Resolution'zur Anna.hme zu bringen: „Zahlreiche, in der Ok^ober^ und Voveinber- Nummer der B'nai B'rith News enthaltene Än- griffe gegen Deutschland und deutsches Wesen * ^Abgedruckt im Protokoll <tcr Sitzung de i Cieschaftsa'üssc tusses vom 23. Februar 1QI5 ' . »"