Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 4 - Juni
- Date
- 1915-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/4864325-6029082-6074352--1901-4866017- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
i I -i Mi! I beiden bedeutenden Vorkampier* unseres Ordens und teilen Ihnen gleichzeitig mit, daß wjir selbst uns den in beiden» Britten niedergelegten Ausführungen vollauf anschließen.'' J i Tatsächlich, seieh die B'nai B'rith News gerechter und unparteiischer geworden undhaben deutschen .Aufsätzen bereitwillig-t .Aufnahme geschenkt. Die Ordensleitung in Anterika. bezeugt und betätigt.brüderliches Verständnis juni Entgegenkommet uns gegenüber. Das zeige auch der uns vom Exekutiv Komitee in Amerika-überwiese i'e Betrag von M. 70 000,— für notleidende deutsche Brüder. Auf Anregung des Br: Dr. Merzhaih gajs djeGroßjoge einen in der F/ankiurterZeitüng erschienenen Artikel von B.W.Segel: .,Der Krieg und die i-uSsischen Juden. Offener Brief an Zartgwif" nach Amerika weiter. Die Februar- Nummer der B'nai Bfnth News brachte den ganzen Att kel.Segeis ausführlich jtnd wortgetreu, ebenso den Artikel Br. Dr Nathäjrs, ' nachdem bereits vorrief* der Artikel Br. Dr. E*bog±n~s auf Ersuchen der Detitschen Gro'ßloge'abgedruckt worden war, so * ie eine eigene Redakt'onsarbeir, in ei er dem Artikel. Br. Dr. Nathans vollinhaltlich zugestimmt »yird. (n der Ftbruar-Nummer verteidigen sich die B'nai B'r.th News in der Besprechung des Nathan'schen Artikels und schreibe 1:. Jjßr. Nathan kanu unbesorgt sein. " Hier zu Lande ist es zwar Brauch, die Leser über die Tagesereignisse .aiif dem lautenden zü halten, so daß Zeitungen vört Ruf nicht nur ihre eigenen Ansichten veröffentlichet, sondern auch die Meinungen anderer Blätter, selbs: -auf die Gefahr hin, daß die letzteren in Widerspruchj stehen zu der Ansicht* der Zeitung, di^ sie wie. ergipt] Ein fcHcher Brauch' Int wenig Eintlutt aüf di: öffentlich* Meinung. Die B'nai B'rith News waren n.emais russophil und können es niemals sein/' .1 . -•- In der jüngsten Murmtier vom März d. J. schreibt der Londoner BericfWersfatter Br. Dr. Epstein; nachdem, er von Londoner Hilfsaktionen berichte : „Wir zweifeln nicht daran, daß auep unsere B.üder in Deutschland in demselben Geiste <Jer Humanität wirken. In'diesenr Punkte, fühien wir ups injEngland mit ihnen eins.. Die Bruderliebe und Harmonie,' für die wir alle einstehen, nicht vergesser) wsrden in diesen bitteren und E$ ist notwendig, daß die ihie Worte jttzt sorgfältig abwägen. Wenn wir in Zukunft zurückzublicken haben werden auf diese dunklen Ta>*e, laßt uns dann nie Grund haben, uns zu sehämen. Der Krieg, das wissen wir, entfachi die Leidenschaften. Der gute datf schwierigen Zeiten, denkenden Menscher d:r ch :n W Geist des "Ordens muß darauf bedacht bli nieder zu ha'ten. JWir glauben, daß wir Empfindungen aller englischen Brüder geben. Wir fühlen, daß es für uns Mitgl Ordens von unendlich großer Wichtigkei stolzen Worte unserer Fahne: Wohltätigkeit liebe und Eintracht vor Augen zu halten." In einem besonderen Artikel wenden B'nai B'rith News gegen ' gewisse Anwr^ englisch-jüdischen Zeitung und kommen Schluß : „Die europäische judenheit ist jetzt Es ist eines jeden Pflicht und Schuldigkei seiner Fahne zu stehen. Wenn ein deüt: tapfer kämpft odertap'er schreibt, er wi Pflichtverletzen, wenn er anders hand erwarten sehnsüchtig den Tag, an dem wie schaft zwischen den Völkern hergestellt sein wo auch der Jude wieder seinem jüdi* auf der ganzen Welt nahegebracht werden haben geholfen, und wir werden noch, rm iib unser Vermögen groß oder klein ist; es mit unseten jüdischen Brüdern jenseits te> en."' ■ W - j "" f ' T t ' Nach alledem erscheinen die B'nai B'ritl milderem Lichte, zumal sie in keinem unseren zur Veröffentlichung eingesandten Att kein die Aufnahme versagt haben. Rheinland-Loge dabei stehen geblieben, B'rith News zu kritisieren und gegen i zu protestieren, so brauchte sich kaum des üeneralkomitees damit zu befassen, denn in den B'nai B'rith News ließen wir ja gelten. Wir haben sie in der,ausführlicher des Br. Cahen nach Amerika weitergegeb uns offiziell zu eigen gemacht; aber die Luge hat neben ihrer Kritik in den B'nai B zwei überaus folgenschwere Anträge zu schlössen und zwar: 1. den Punkt 4 ihrer Anträge, der Ver^nl nehmen wlj,. auf Grund der Ste lütt* amerikanischen Brüder gegenüber den Brüdern itt «.ie-em Kri ge Anträge a rung des Verhältnisses zwischen der machen und der deutschen Groß oee iben, sie dam t den Ausdruck ieder des ist, die ■Brudersich die fe einsr zu dem gespalten. tre?u zu eher Jude rde seine Ite Wir. Freundwird und Bruder ird. Wir hr helfen, ir wollen Ozeans des emz gen btant a^te die Rh§inland-Lo^e separat vom ^4. März acl, daß da> in Am samtn.lt« Geld nicht in Dcut chland werden spll[ wenn auch zunächst, ein bis zur komitee. Was zunächst aus Amerika rein Beschlußfassung durch das 09 — das Gfld angehe, so sei d rrienschfichen, hochherzig en News in Falle deutscher!. Väre> die lie B'nai ihn -'Aufsätze d ii Forum die Kritik durchaus Fassung Und sie inhndth N;MvS ilen bee i Fnei Ste tm iii inssung hine der utichen Aendea m r kasteien; mit Brief •rika ge. verwandt iräikt Generalzu go>e e Spende , brüder-