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Bericht der Großloge für Deutschland · 1915-06-01 · Nr. 4 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Bericht der Großloge für Deutschland
Volume
1915
Issue
Nr. 4 - Juni
Date
1915-06-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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H Novenibernummer der B B. N. merken müssen. Sie wollte aber unsere Br des H|r dieser liehen eben nicht belehrt sein. Er, Br. Apfel, verkenjie n cht, daß tia:h dieser Richtung hin die Sadie etzt besser geworden ist. Aber, wie gesagt, die Hauptbeschwerde, die er gegen die E. B. N. eilige,, bleibe die, daß sie es an brüderlicher Gesinnung und auch an d m nötrgen Takt den dejtschen Brüdern gegenüber habe fehlen lassen,- und -d ese Hauptbeschwerde wird auch durch die spätere bessere Haltung der Zeitung eigentlich kaum . berühn. Dazu kommen dann 'noch die zahlreichen, direkten Angriffe gegen die Deutschen, die teilweise direkt in dijn Haaren herbeigezogen sind. . Br. Apfel gibt da in n< ch der Erwai tung Ausdruck, d Ii, obwohl der GibIJpr. is'dent über das von Amerika gesandte Geld selbständig bestiminen dürfe, nichtsarpn diesem yr IJteutschland, sondern alles f* die notfde, da es Geld lejdencen J uden im Osten Verwandt w Ehr: verbitte, tihter ständen Ge d von AmerfJka abzunehmen T i i n e n 3 o r f e D\ Paul Nathan anerkennt, daß m Gegensatz zur ' anfängdie jetzige Haltung der B'nai B'nth News hinweist, ii Weise die! _ . , Polen den Sittlich keit dajs Vorgeh des Bi. Dr, gesandt we Eintreffen Gesch iftra Chicago c im Sinne den obwalftndeü Umr gibt 'darauf einen Brief bekannt, in welchemzu ir|;end> welchen gerechtfertigten Bemängelungen Anlaß' nicht mehr gäbe, und in welchem er darauf welch sch&rdlicher und schmachvoller Russen sich in G4hzien und in Russisch Juden gegenüber! verhalten hätten. Es müsse Aufgabe unserer amerikanischen Brüder sein, einen ilamrtenden Protest in! der ganzen Kulturwth gegen diesi s schreckliche und verabicheuungswürdige Verhalten cjer Russen zu erheben und'darauf hinzuwirken, daß jedes Volk, da; auf Gerechtigkeit und n der Welt halte, auf das schärfste gegen * ' en Rußlands! Protest erhebe.' Dieser Brief' i Paul Nathan werde sofort nach Amerika rden en. Außtrdtm aber sei schon vordem März, seitens des ieses 'Briefes ami 28. ischusses die Kölrstitutions-Großloge ' fn ucht worden,, bei' Eröffnung ihrer'Tagung es Br. Paul Nathan ihren Abscheu und hre E itrüstung gegenüber <flen russischen Greueln bekanntzugeben und auch j ihrerseits darauf hinzuwirken, daß die Stimmung der kultivierten Welt gegen das Vorgehen k Rußlands im stärksten Maße Platz t reife Die sendung dtjs Protestes nach Erklärung des Br. timendorfer über die Ab¬ Amerika und den Inhalt meint ist, News^ so de, Briefes des Br. NatHan würde'' mit• ■. fnfdij ung entgegengenorhmen.*) » " 'i.'i.-'. t'-l Zir Sache selbst führt der Korreferettj Br t'ein aus:"' D;s ausführliche schriftliche Referat m L Br. Dr. . W »Ifsdorf „D.e B'nai B'ntn News unü der Kt eg" zeige, - di I manches, aus dem Zusammenhangtgeji ssen; yfer bri sk tr und schlimmer erscheint, als-.es g un 1 taß die Gesamttendenz derB-nai B'r tli wenig deutschfreundlich sie am Beginn, gtweseh sein mag, jetzt keineswegs an sich deutschfeindljch sei. -; ( Die Zeitschrift wollte vor' allem.'und Jirjrr jeden ti Pr is aktuell sein und habe aus diesen Mot {en heraus cir sei Eigen Berichten Raürfi gegeben, 'to i wir aus DejutsEhland / uns mit unseren aufklärend! 11. Artikeln eir farden, idenen dann gleichfalls bereH« 1 Mgif. und un :in geschränkt Aufnahme gewährt jwordej sei.- ■ ] D e für Deutschland nicht sonderlich qeundliche Stilnniung der B'nai B'rith News ' müsse' aus der > Gl im Jstinrmung heraus verstanden werdet^ von .der rt n linmal le.der das amerikanische ytttk] beherrscht wi rd;. Völkerpsychologisch, dürfen 'wir wohl annehmen,-daß später nach, dem Kriege*3i £ ruhiger, friidlcher Zeit wieder eine t^t^tiwp -> i'ürciiguQg- Dcjfichlands, seiner Mächt und Kultur, sefri »rlartidels - und seiner Industrie Pla'z greifen. wjj.d. Eine be- / L recht gteXr tik an a len für Deutschland unfr üindlichen/ A||ik :ln der B'nai B'nth News, brauchen, t nd sollen w r i ns nicht versagen. Aber wirf dürfen: KHtiW nicht über das Ziej hinaussfehießert. \veil wir; djrin nur sowohl dem Orden,! den Ordere tendenzen, ' . ' 'I i 'I ' ' ■ i ' - *• * ■ •* *al i auch dem Deutschtum ip 'Arierika uldip schaden wjrcen, als wir uns moralisch mi-/a\. '•'.*. iför .allem.-' altr dürfen wir nicht die stellenweise igeg'betie und: gebotene Kritik an der Zeitang' so verall jenreinern, d;ifi wir den ganzen Orden in1 Amerika und die anglikanische Brüderschaft mitidem Exeki tiv(<Qiniteedem Ordenspräsidenten "anui d Eilig -..59 V Korreferent Br. S t e i n faßt chronologisc Ir r Spitz^, mif allen eisungen der Zeitschrift identifizieren. der ^Angelegenheit zusammen. Er w;ist 'darauf;.' daß mit piki vom 28. November 1914 ..die- - mit dieser h den Verlanl' hi t Deutsche Großloge ausführlich und nahezju wörtlich di: Kritiken und Beschwerden der Brüde/ Dr. Paul Nath in und Dr. Cahen-Cö^ an den Ordens cäsidenten * 1 . ' . "^1 L i \ '-' nalcp Amenka weitergab und daß der diesbezügliche Brief der Deutschen Großloge mit den Woren schloß: „W r bi ten Sie, hochwürdiger Piasident und liebe Brüder, um Beachtung der Meinungsäußer ing dieser 4i Die bei'den Briefe an das hoch*\ Ex.-Kom sind, in der -I \ f ' L. »*•* •' * T " y *"-" Main immer dieser Blätter S. 45 veröffentlicht vofden. I ' " - r ■< >.; ' i-.v ■ *rr ' ■yj

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