Bericht der Großloge für Deutschland
- Journal
- Bericht der Großloge für Deutschland
- Volume
- 1915
- Issue
- Nr. 4 - Juni
- Date
- 1915-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
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I Nu» habe Br. Wolfedorf sich in einem schriftlichen Referate gegen die Rfsoiulion. der Rheinjand-Loge gewandt und insbesondere ausgeführt, die B. B. N. seien nicht Zentfalorgan des -Ordens, sondern lediglich Orgarf der amerikanischen Distrikte. Das halte er für urjricht g, . denn es ist ausdrücklich in den/ B; 1L*-N." gesagt, daß -es unter den Auspieien der O r d e n s I e i t u n g erscheint, also doch für alf'e'Brideri bestimmt sei. Wenn es lediglich ein Organ der »metfikanischen Distrikte wäret so wäre, doch die sündige Rubrik: „was unsere Logen tun" ganz üfrerfl issig,-denn unter dieser Rubrik werden nicht nur d:e amerikanischen Logen, sondern auch alle anderen Logen aufgeführt, insbesondere die deutschen. Darum 'ist der Schluß zwingend, daß die B. B..N. «als maßgebendes Organ zu betrachten sei. Dafür sprichtdoch aiich der ganze Inhalt und 7 i . s der Unntand, daß die Leitung regelmäßig den außtramerik'anischen LpgeH zur Verteilung züg - schickt wird. . f.; . Der Inhalt der B. li.f<. komme für-ihn und auch für die Rheinlandiosje njtrr insoweit in Betracht, als'in der Zeitung allgemein uibrüderliche oder antideutsche Angriffe enthalten warm. Der ganze übrige Inhalt der "Zeitung-wäre ihm lj:e£beV vollständig gleichgültig, irsbesondere auch die (Berichte von Br. Dr. Epstein» in London, die übrigens aulierordentlich geschickt und auch" meist außerordentlich sachlich abgefaßt sindt Ütber die Berichte, vonj Br. Dr. Epstein an - i- ' " I- I 9 s i cii beklaut sich .nierr ind, er habe von semem Standpunkt durchaus1 -recht, aber, das werfe Br. Apfel der Leitung der B B. N. vor, daß, wenn sie schon in dieser Zeit einen eignen Korres )ondenten aus London, wo n ür >. eine Loge b.steht, habe »rauch unteraljenUmständen einen Korrespondenten; us unserem. Distrikte, der doch a e h t z ig* Löge n umfai t,- anstellen mußte. Aber alles . das, was Dr. Wolfsdorf in seirfem Referat sage, liege eigentlich neben.'der Sache. Die einzige Frage,-dies. E. entscheidend wäre, ist .die, was verlangen wir von einem Bundesorgan in einer solchen Zeit wie der gegenwärtigen? Handelte es sich um eine Tageszeitung, so wjäre es für uns schlechterdings gleichgültig, was darin stände, nicht -aber ist dies der as mindeste doch, was wir aß die Brüder uns ihre menschn und ausdrücken. Warum mand in den B. B. N. den Fall bei den B. B.'N. . verlangen können,-ist, liehen Sympathienzei ■weise beispielsweise n den Deutschen erhobenen Vorwurf des Vandalismus zurück, da die BBr. in Amerika uns doch sehr genau kennen. Wenn auch vielleicht der Amerikaner die doch e is nie sind. Üruderan ganzen er, am brüder sich werdet . ,B. N. Dinge an sich anders sieht as wir, so darf c vergessen werden, daß wir BBr, e i n e s Ord Drum durften vor) allem die B. jB. N. .die pflichten nicht vergessen. Oerade der Mangel brüderlicher Gesirrrlung und Takt; der aus dem Inhalt der Zeitung spricht, der sei es, den rheisten den B. B. N. vorwerfe]' Denn von solch licher Oesinnung oder gar von Teilnahme zeige selbst wenn auch die späteren Nummern zuBescl ..keinen'Anlaß mehr geben, :nichts In den Ei Das sei aber das Wenigste, was wir hätten erwarten können, mögen im übrigen die Gefühle der Amerikanesein, wie sie wollen, und mögen sieim übrigen politisch denken, was sie' wollen. Sie möfjen gute Staatsbürger, sie mlögen gute Menschen sein, aber den Anspruch, als Brüder zu gelten, haben sie unter diesen Umständen nicht. Er behaupte auch gar nicht, daß die Zeitung durch das feindlich^ Ausland irgendwie beeinflußt sei, sowei gehe er gar nicht. Er weise aber nur auf dei| obigej Mangel der Zeitung, auf den| Mangel an brüderlicher Gesinnung hin, der sich so bedauerlich gezeigt hat Der Ordenspräsident preisest och sonst den 8 als „Juwel des Ordens" uncTpfeise seinq Tätigkeit nacl allen Richtungen Ii in, jetit aber, wo Geleger heit gegeben wäre, dieser* Wertschätzung praktisch Ausdruck zu geben, geschäh: nichts dergleichen. Man in Amerika vollständig, daß der Orden Deutschen gegrindet und lange Jahre aufrecht er halten worden sei. Die Gründe, vfelche der T vergäße deich von Ordenspräsident erwähnten Briefe vom 22. Januar zur Rechtfertigung angibt, seien nicht stichhalt g. Denn es f.nJen sich die Anzapfungen gegen Deutschland nicht nur in den auch abe, erhalten, , gleich Abdrücken aus Zeitungsartikeln, sondern O r i g i n a 1 arlikeln der ß. B. N. Die An müssen die B. B. N., um eipen Einfluß, zu Auszüge aus maßgebenden Zeitungen bringen viel welchen Inhalt sie' haben, st m'me nicit, ganz wohl niemand B. B. N. seine politische in dem sich aus samkeit hätte die Redaktion diesbezüglichen 'Meldungen .f »8 - die Unrichtigkeit ihrer in der Oktober- und / abgesehen davon, daß auch einer Monatsschrift wie die Meinung bilde. * So mußten auch die B B. N. die Verhältnisse in Rußland besser kennen und durftön nicht, ohne als voreingenommen zu erscheirjen, die Parteil ür Rußland nehmen und die Besserung cler Verhältr isse dort immer hervorheben. Mt ein ganz klein wer ig Acht